Sonntag, 30. März 2014

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Einen wunderschönen Sonntag allerseits! Hallo auch an alle neuen Leser, ich freue mich, dass ihr da seid!




Fällt Euch was auf? Schon wieder so rosa. Ich mache das wirklich nicht mit Absicht, ehrlich!

xxx

Karin


Donnerstag, 27. März 2014

Trifle oder was mache ich mit dem misslungenen Kuchen?


Hallo meine Lieben, heute zeige ich Euch endlich, was ich mit dem misslungenen Geburtstagskuchen für Tochter Groß angefangen habe. Und auch wenn man beim regelmäßigen Lesen bei mir fast den Eindruck gewinnen könnte, dass ich Backwerk grundsätzlich erst beim zweiten oder dritten Anlauf hinbekomme: Das stimmt gar nicht, Leute!




Das Unglück mit dem Geburtstagskuchen kam so: Als der Kuchen gerade in der heißen Phase im Backofen war, klingelte das Telefon, und leider leider (was heißt leider? Die Freude war gigantisch!) war eine meiner ganz großen Herzensfreundinnen dran, die in einer anderen Stadt wohnt und die ich leider nur sehr selten sehe. Ihr ahnt es schon, die Gugl im Ofen waren kurzfristig vergessen, und als ich sie dann doch schnell aus dem Ofen zog, hatten sie sich schon derart in der Form festgebacken, dass ich sie nur noch als Brösel aus der Form bekam.

Da ich Tochter Groß schlecht einen Teller voller zerbrochener Kuchenstücke zum Geburtstag kredenzen kann weiblicheTeenies reagieren da mitunter äußerst hysterisch, habe ich kurzerhand einen zweiten Kuchen gebacken. Aber ich bringe es dann doch nicht über mich, einen ganzen Kuchen einfach wegzuwerfen, nur weil er zerbrochen ist. Also gabs nicht nur einen Geburtstagskuchen, sondern auch ein Geburtstagstrifle.





Trifle hat ja den großen Vorteil, dass man es in unzähligen Variationen machen kann, die relativ klassische englische Variante geht mit Schichten aus Bisquit, geschlagener Sahne und Beeren. Ganz Faule können einfach einen fertigen Tortenboden kaufen und zerbröseln oder Löffelbisquits verwenden, ich finde aber, dass gerade ein selbstgebackener Boden mit weißer Schokolade einen tollen Kontrast zu den säuerlichen Beeren abgibt. Das Rezept habe ich Euch ja schon hier vorgestellt. Für den Trifle (oder heißt es das Trifle? Vielleicht sogar die Trifle? Keine Ahnung...) im Bild habe ich statt geschmolzener Schokolade und Ingwer die abgeriebene Schale von zwei Zitronen mit in den Teig gerührt.




Schlagsahne allein ist natürlich auch ein wenig langweilig, ich vermische die Sahne immer mit ein wenig Quark oder Joghurt und rühre noch ein Päckchen Vanillezucker mit ein. Noch besser wirds natürlich mit einer ausgekratzten Vanilleschote.




Da die Jahreszeit noch nichts anderes hergibt, gabs diesmal schnöde Tiefkühlbeeren. Ganz gigantisch ist natürlich die Variante mit frischen Erdbeeren. Zwei meiner persönlichen Favoriten sind im Sommer reife weiße Pfirsiche und Mango mit Passionsfrucht. Wichtig ist eigentlich nur, möglichst saftiges und reifes Obst zu verwenden, damit der Bisquit sich ein wenig vollsaugen kann. Man kann das Ganze natürlich auch in einer alkoholischen Version herstellen. Ihr seht schon, die Variationsmöglichkeiten sind unendlich.




Und da wir hier heute endlich mal wieder Temperaturen in erträglichem Maße haben und noch dazu die Sonne scheint, gibts später ein kleines Triflepäuschen im Garten. Mmmmmh.

xxx

Karin


Dienstag, 25. März 2014

DIY: Moustache-Eier


Wahrscheinlich schreien jetzt alle Zeter und Mordio, bei denen ich in letzter Zeit Kommentare hinterlassen habe, dass ich mit Eiern als Deko nicht sonderlich viel anfangen kann. Das stimmt auch grundsätzlich, irgendwie bin ich da von quietschbunten Plastikeiern an diversen Nachbarsbäumen meiner Kindheit wohl traumatisiert, ABER beim Durchstreifen eines allbekannten Schnickschnackladens am Wochenende hatte ich beim Anblick dieser Fake-XL-Eier dann doch eine Idee, die ich mir ganz gut vorstellen konnte: Moustache-Eier.




Dazu braucht man nicht viel, eigentlich nur Eier (echt oder Fake, je nach Gusto), schwarzen Fotokarton und Kleber. Ich habe die Eier dann einfach in einen handelsüblichen Eierkarton gestellt und das Moos dazu kam aus dem Garten, das will ich da nämlich eh nicht haben.




Einfach einen Moustache auf normalem Papier entwerfen und als Schablone ausschneiden. Da man dafür kein sonderlich großes zeichnerisches Talent braucht, ist eine Vorlage eigentlich nicht nötig. Um beide Seiten schön gleich hinzubekommen, das Papier einfach entlang der Mittelachse des Moustache falten und die schon gezeichnete Hälfte auf die andere Seite abpausen.




Dann die Bärte mittels Schablone auf den Fotokarton zeichnen und ausschneiden. Da der Karton ziemlich störrisch ist und natürlich nicht zerknickt werden soll, empfiehlt es sich, zunächst etwas außerhalb der Linie grob auszuschneiden und dann noch einmal sauber nachzuschneiden, um schön glatte Kanten zu bekommen.





Und jetzt wirds richtig schwer, gerade aufkleben! Aber ich vertraue Euch da voll und ganz, das schafft Ihr.




Ich würde ja nicht unbedingt einen Mann mit Schnauzer küssen wollen. Genau genommen würde ich sogar keinen Mann außer meinem eigenen küssen wollen, also so richtig, mein ich. Aber diese Bärte finde ich einfach ziemlich cool. Viel Spaß beim Basteln!

xxx

Karin


Sonntag, 23. März 2014

Und hopp...


.... ist es auch schon wieder Sonntag und eine Woche ging rum mit viel Alltag, noch mehr Sonnenschein und wenig Zeit zum Posten. War es bei Euch auch so hektisch?




Heute gebe ich mich dafür hemmungslos dem Nichtstun hin, aber vorher schicke ich Euch wenigstens schnell noch einen kleinen und irgendwie wieder recht rosa geratenen Gruß. Das ist zwar noch kein Love to go, aber hoffentlich auch nicht übel.
Macht es Euch schön!

xxx

Karin


Dienstag, 18. März 2014

Springtime! Yeah!



Was ich an München wirklich liebe, ist, dass beim ersten Sonnenstrahl sofort alle auf der Straße sind und die Stadt ihrem Klischeeimage als nördlichste Stadt Italiens absolut gerecht wird. Und da gestern wieder unglaubliches Frühlingswetter war, bin ich in der Mittagspause an ein paar meiner Lieblingsecken vorbeispaziert.




München hat ziemlich viele Stadtbäche, von denen viele leider größtenteils unterirdisch verlaufen. Auch der Glockenbach (oder auch Westermühlbach, man ist sich da nicht so ganz einig) verschwindet plötzlich unter einem Haus. In genau diesem Haus hat früher ein Junge gewohnt, für den die halbe Schule schwärmte. Damals war die Ecke noch das ärmliche Gastarbeiterviertel am Rande der Innenstadt, inzwischen wurde daraus das schwer angesagte Glockenbachviertel mit vielen wunderschönen kleinen Läden und Cafés und leider größtenteils unbezahlbaren Wohnungen. Ja mei, wie die Zeit vergeht.




Eine meiner Lieblingsstraßen der Stadt ist die Landwehrstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier ist es gar nicht schick und teuer, dafür kann man an einem Tag wie gestern wirklich das Gefühl haben, im Orient zu sein. Neben obskuren Import-Export-Läden gibt es Ausstatter für die perfekte türkische Hochzeit, orientalische Restaurants, die zwar nicht schön sind, aber tolles Essen haben und arabische Supermärkte der Extraklasse. Vor allem das Brot aus den kleinen Bäckereien dort ist ein absolutes Muss.




Ich hoffe, mein kleiner Spaziergang hat Euch gefallen. Lasst es Euch gutgehen!

xxx

Karin



Montag, 17. März 2014

Mit Bambi im Saloon


Am Wochenende habe ich endlich einen süßen Bambi-Stoff von Stenzo, den ich schon länger herumliegen habe, verarbeitet. Eigentlich ist er ja eher ein wenig winterlich, und da der ja wohl definitiv rum ist, habe ich das Ganze mit einem frühlingshaften Petticoat aufgepeppt.





Zur Zeit nähe ich Mädchenröcke sowieso gerne mit eingearbeitetem Petticoat, die kleinen Damen lieben das nämlich sehr und ich finde, es gibt dem Ganzen so einen witzigen Saloon-Style.




Um den ganzen Look nicht zu verspielt rüberkommen zu lassen, kombiniere ich die Röcke am Liebsten mit schlichten einfarbigen Langarmshirts. Und da hier langsam die ersten Sommerstoffe eintrudeln, kann ich jetzt fröhlich in Sommerfarben drauflosnähen.




Und jetzt ab in den Saloon!

Karin


Sonntag, 16. März 2014

Rainy Sunday



Findige Wetterstatistiker haben ja tatsächlich herausgefunden, dass es am Samstag und Sonntag am häufigsten regnet. Eine mögliche Konsequenz wäre ja, den Sonntag einfach auf den Mittwoch zu verlegen, statistisch der regenärmste Tag.




Man kann das Wetter auch einfach ignorieren und jeden Tag genießen, wie er eben kommt. So mach ich das immer. Und wie stehts mit Euch? So oder so einen schönen Sonntag wünscht Euch

Karin
(die immer noch die Reste der Minigugl verdaut)


Mittwoch, 12. März 2014

Minigugl & die Frage, wie ich meinen Urlaub verbringen will


Hallo meine lieben alten und neuen Leser, erst einmal vielen Dank, dass Ihr auch während meiner Abwesenheit weiter bei mir gelesen habt und auch noch den einen oder anderen lieben Kommentar da gelassen habt. Es ist eine Freude, aus dem Urlaub heimzukehren und zu sehen, dass man nicht komplett vergessen wurde. Danke, Ihr seid die Besten!

Aus meiner Skiwoche komme ich mit eher gemischten Gefühlen zurück. Das Skifahren war zwar wirklich toll, aber braucht man wirklich einen künstlich angelegten Erlebnisparcours für Kinder am Berg, mit sprechenden Plastiktieren und einer Filmvorführung? Braucht man einen (zugegeben architektonisch sehr interessanten) futuristischen Glasklotz inmitten einer an sich schon atemberaubend schönen hochalpinen Ebene, in dem Sternemenues serviert werden? Braucht man eine Gondel, in der ein Hörspiel über Bergtiere losgeht, sobald man eingestiegen ist, und das auch noch in zwei Sprachen? Vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch, aber ich brauche das alles nicht. In den Bergen suche ich vor allem die Natur, die gute Luft und ja, die Stille.

Das alles hatte ich letzte Woche eher nicht, aber wie gesagt, das Skifahren war trotzdem gigantisch, nächstes Mal geht's woanders hin und Schwamm drüber. Und um keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen gibt's jetzt erstmal ein buntes Bildchen.






Am Tag vor der Abfahrt hatte Tochter Groß Geburtstag und ich wollte ihr eine Ladung Minigugl backen. Extra zu diesem Zwecke habe ich einen gut sortierten Haushaltswarenladen in der Münchner Innenstadt aufgesucht, um eine Miniguglform zu erstehen. Ich sag jetzt mal lieber nicht, wie viel ich dafür gezahlt habe, aber Anfang dieser Woche hätte ich mir dann doch die Haare ausreißen können, als ich im Supermarkt bei einem bekannten deutschen Kaffeeanbieter die fast identische Form für ca. ein Drittel des Preises gesehen habe. Grrrrr.




Gebacken habe ich die Gugl dann mit einem leicht abgewandelten Rezept von Leila Lindholm, die eines meiner absoluten Back- und Stylingidole ist. Mein Lieblingsbackbuch von ihr ist inzwischen schon so verschmiert und abgegriffen, dass ich es fast noch einmal kaufen müsste. Für ca. 30 Minigugl braucht man

3 Eier
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50g geschmolzene Butter
100ml Milch
200g Mehl
2TL Backpulver
1 Prise Salz
150g geschmolzene weiße Schokolade
abgeriebene Schale und Saft einer Limette

Die Eier, den Zucker & Vanillezucker sehr cremig schlagen, die geschmolzene Butter mit der Milch verrühren und untermengen. Dann schnell das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz einrühren und zum Schluss kommen noch die Schokolade, Limettensaft und -Schale dazu. Die Guglformen bis ca. zur Hälfte befüllen und bei 170° Umluft backen. Da jeder Backofen anders ist, immer wieder die Stäbchenprobe machen.

Ganz genial schmeckt übrigens auch die Variante mit weißer Schokolade und Ingwer. Dafür die Limette durch ein nicht ganz daumengroßes Stück geriebenen Ingwer ersetzen.




Aber ich wäre natürlich nicht ich, wenn mir beim Backen nicht erst einmal ein böses Missgeschick passiert wäre. Deswegen musste ich die Gugl zweimal backen und konnte so auch noch die Variante mit Ingwer ausprobieren. Also hat doch alles auch seine guten Seiten, oder? Was ich mit den misslungenen ersten Gugln angestellt habe, zeige ich Euch in nächster Zeit.




Außerdem habe ich auch noch gewonnen, nämlich bei Tanja von Ideenreich. Ich habe mich so gefreut, nicht nur, weil ich ein großer Fan von Tanjas Blog bin, sondern auch, weil es ein wirklich toller Gewinn ist. Ich mache eigentlich nur bei Verlosungen mit, bei denen es Sachen gibt, die ich wirklich gerne hätte. Und die unglaublich wohlriechenden und noch dazu wunderschönen Duftkerzen von Zeitgeist Living (absolut empfehlenswerter Onlineshop übrigens, schlimme Geldbeutelfalle) haben mir auf Anhieb gefallen. Was hab ich mich gefreut, als die auch noch von Tonja liebevoll verpackten Kerzen hier ankamen. Bilder davon gibt's in nächster Zeit!




So, nun aber genug für heute, ich genieße heute Nachmittag das schöne Wetter und pflanze ein paar Frühjahrsblümchen in meine noch verwaisten Töpfe. Habt Ihr auch so herrlichen Sonnenschein?

xxx

Karin


Sonntag, 9. März 2014