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Freitag, 3. Juni 2016

Was hat Allium eigentlich mit Brot zu tun?



Streng genommen gar nichts, aber ich hatte heute beim Ablichten meiner über einen Meter hohen Alliumblüte in der Vase echte Probleme, ein zufriedenstellendes Bild hinzubekommen. Wie ihr wisst, soll bei den Friday Flowers immer auch die Vase mit im Bild sein, und da ich da schon ein paar Mal wieder entlinkt wurde, weil die Vase nicht wirklich zu sehen war, bin ich da jetzt immer sicherheitshalber hundertprozentig.







So eine ellenlange Blume mitsamt Vase einfach auf den Boden stellen wollte ich nicht, das sah mir irgendwie zu banal aus. Hinterm Esstisch steht ein vollgestopftes Bücherregal, da sieht man vor lauter Büchern die Blume nicht mehr. Der Blick von der Küchentheke in den verregneten Garten war mir auch zu unruhig, aber wenigstens hab ich da gesehen, dass ich ja auf dem Gartentisch auch noch einen Schwung Alliumzweige in einer Vase stehen habe, ha, Problem gelöst.

Bei meiner verzweifelten Locationsuche fiel mir das wunderbare Brot auf unsrer Küchentheke ins Auge, das ich gestern im Nachbarort bei einer Art Brot-Startup geholt habe. Wie, was jetzt, Brot und Startup, wie geht das denn zusammen? Die Idee ist eigentlich total einfach: Vor einiger Zeit haben sich hier ein paar junge Biobäcker zusammengetan, die wieder ganz simples Sauerteigbrot auf ganz traditionelle Weise backen wollten, also nix mit vorgefertigter Mischung aus dem Bäckereigroßhandel, künstlichen Treibmitteln oder irgendwelchen Weichmachern, damit das Brot länger frisch bleibt. Und ach, ich bin süchtig nach diesem Brot. Ich esse nicht viel Brot, aber wenn, dann soll es bitte perfekt sein, und das heißt bei einem normalen deutschen Brot für mich leicht feuchter und nicht zu fester Sauerteig und eine schöne dunkle Kruste, auf der man stundenlang rumkauen kann und die fast schon bitter schmeckt. Schon als Kind da gabs ja noch nicht so viele Backmischungen wie heute habe ich am Liebsten die Kruste vom Brot gegessen. Und vor kurzem habe ich die Tochter Groß dabei erwischt, wie sie sich zwei Marmeladenbrote gemacht hat und die Kruste rundrum abgeschnitten hat. Als ich sie gefragt habe, ob sie denn wahnsinnig wäre, das Beste wegzuschneiden, meinte sie, dass sie sich die Kruste bis zum Schluss aufhebt, zum Naschen quasi. Manche Dinge vererben sich wohl.






Aber eigentlich wollte ich doch vom Brot-Startup erzählen. Die haben nämlich zur Finanzierung ihrer Bäckerei eine besondere Art des Crowdfunding betrieben: Man kann bei ihnen sogenannte Genussrechte kaufen, gibt ihnen also eine bestimmte Summe und bekommt im Gegenzug einen Teil der investierten Summe in Brot wieder ausbezahlt. Ich muss wohl nicht extra sagen, dass wir das gemacht haben, ich gebe mein Geld ehrlich lieber so einem kleinen hoffnungsvollen Projekt als es bei Großbanken anzulegen. Offensichtlich denken immer mehr Menschen so, denn vor kurzem konnte die Bäckerei von einem winzigen Lädchen in einen schönen großen Laden mit offener Backstube umziehen. Gibt es bei euch auch solche Projekte? Und wenn ja, wie findet ihr diese Art von Crowdfunding?






So, jetzt aber genug vom Thema abgekommen und noch flugs mein Alliumzweiglein beim Flower Friday von Holunderblütchen verlinkt, wo es wie jeden Freitag viele schöne Blumen zu sehen gibt. Ein schönes Wochenende, meine Lieben!!

xxx

Karin





Dienstag, 23. Juni 2015

be Gipsy oder warum ich Second Hand liebe



Ich habe euch ja schon vorgewarnt, dass ich in nächster Zeit ein paar meiner Lieblingsläden in München vorstellen will, und da ich aus euren Kommentaren eine gewisse Zustimmung heraushören konnte, geht's heute einfach munter weiter in der Reihe. Und leider ist es wieder ein Laden ohne Onlineshop, warum, liegt hier allerdings auf der Hand - es ist ein Second-Hand-Laden. Und zwar nicht irgendeine miefige dunkle Bude in der man Tante Elfriedes aufgetragene Faltenröcke bekommt, sondern der allerschönste allerglücklichmachenste Second Hand, den ich kenne - be Gipsy in der Maxvorstadt.







Dass ich eine große Schwäche für Second Hand habe, habe ich euch hier schon mal berichtet, und jetzt rücke ich auch noch damit raus, dass ich eigentlich ein ziemliches Fashion Victim bin. Schon als Kind habe ich mich gerne besonders angezogen und je älter ich wurde, desto schlimmer wurde das. Und da ich bis heute weder den entsprechenden Geldbeutel habe noch wirklich willens bin, Unsummen für teure Designermode auszugeben obwohl ich die natürlich am Tollsten finde, war Second Hand eigentlich die logische Konsequenz. Um eins gleich mal vorwegzunehmen: wer sich bestimmte Looks nachkaufen will und immer auf der Suche nach was ganz bestimmten ist, ist in solchen Läden fehl am Platz. Hier geht man eher rein, um nur mal so zu schauen und kommt dann ganz versehentlich mit einer Riesentüte voller seeligmachender Wahnsinnschnäppchen wieder raus.






Und von all den wunderschönen Second Hands, die ich in München kenne, ist be Gipsy einfach der allerschönste - hell, weiß, großzügig, die Sachen wunderschön nach Farben geordnet, offen gestanden dachte ich lange im Vorbeigehen, dass das ein wahnsinnig teurer Designerladen ist, den ich mir eh nicht leisten kann. Und irgendwann dachte ich mir, dass man ja wenigstens mal schauen kann, hach, war das eine Überraschung.






Am Allererstaunlichsten finde ich ja, dass Dani, die Betreiberin, ganz im Gegensatz zu mir am Liebsten einen gepflegten Hippiestyle trägt, was man vor allem am Schmuck im Laden merkt, da gibt es nämlich auch viele neue Sachen von kleinen Münchner Designern.

Ich mags eher skandinavisch lässig und bevorzuge schwarz, weiß und Erdtöne dazu Neon!, aber trotzdem werde ich bei be Gipsy immer fündig, die Bandbreite des Ladens ist einfach unheimlich groß, von der Basic-Strickjacke bis zum Yves-Saint-Laurent-Kleid hier erschwinglich ist alles dabei, aber immer besonders und immer mit Klasse. Besonders ärgert mich übrigens, dass mir die Kundin auf dem Bild oben das Kleid vor der Nase weggeschnappt hat, das wäre so ziemlich mein Stil. Die war auch so ein typischer Fall, fünf Teile gebracht, drei dafür mitgenommen. Dafür gehören die Gummistiefel vom Bild unten jetzt mir, ha.

Im August und September wird dann immer alles total anders, da räumt Dani den Laden komplett aus und ein zieht die große Second-Hand-Trachtensause. Und auch wenn ich weder zu den passionierten Wiesngängern zähle, noch ein Dirndltyp bin, allein die tollen Jacken und Accessoires sind in dieser Zeit einen Besuch wert.






Und übrigens: ich finde ein Interesse an Mode und sich schön zu machen überhaupt nicht oberflächlich. Wer sich selbst wertschätzt bitte nicht mit Egoismus verwechseln, der schätzt auch alle anderen schönen Dinge, seien es gute Bücher, Kunst, Musik, ein schönes Essen und ein gutes Gespräch, oder wie seht ihr das? Natürlich gibt es Leute, die mit ihren Klamotten nur zeigen wollen, wie toll sie sind und was sie sich leisten können, aber die findet man in solchen Läden nicht, weil die immer jemanden brauchen, der ihnen sagt, was gerade das angesagteste und teuerste Teil ist, mit dem man den meisten Eindruck schinden kann. Und mit solchen Leuten wollen wir sowieso nichts zu tun haben, oder?






Das Allerschlimmste habe ich mir aber bis zum Schluss aufgespart: direkt daneben ist auch noch das weltallerschönste Wollgeschäft, schon allein der Name ist Programm, Wolladiho! Ich nehme mir inzwischen schon sicherheitshalber einen Vormittag frei, wenn ich in die Ecke fahre. Und bin eigentlich heilfroh, dass nicht auch noch ein Stoffgeschäft und ein Buchladen daneben liegen. Da ich den nicht nur in einem Nebensatz abspeisen will, werde ich euch den in nächster Zeit auch vorstellen, da müsst ihr jetzt durch. Wie sieht's bei euch aus, eher Wolle oder eher Mode? Oder beides?

xxx

Karin



be Gipsy und Wolladiho in der Gabelsberger Straße zwischen Schleißheimer- und Augustenstraße


Dienstag, 16. Juni 2015

mein allerliebster Lieblingsladen


Heute muss ich euch leider eine gewaltige Bilderflut zumuten, ich stelle euch nämlich endlich endlich einen meiner allerliebsten Lieblingsläden in München vor. Unter den Kinderläden ist er definitiv meine Nr. 1 und unter Läden allgemein rangiert er auf jeden Fall unter den Top 5, ach was, unter den Top 3.
Also Vorhang auf für Chika - so kind.






Entdeckt habe ich dieses Kinderparadies vor drei oder vier Jahren, kurz nachdem Karolina, die Betreiberin, einen relativ runtergerockten Geschenkeladen in Haidhausen übernahm. Und das auch nur durch einen völligen Zufall, weil er auf dem Fußweg zwischen meinem Friseur und meinem Lieblings-Kindersecondhand den muss ich euch eigentlich auch unbedingt mal vorstellen lag und mich der Postkartenständer vor der Tür magisch in den Laden zog. Ich hab euch ja schon mal erzählt, es gibt drei Dinge, an denen ich nur schwer vorbeikomme: schöne Postkarten, Masking Tape und tolle Notizblocks- und -hefte. 

Um es gleich mal vorweg zu sagen: bei Chika gibt es das alles, und zwar nur vom Allerschönsten. Und ich Dummie habe beim Sichten der Bilder gerade erst gemerkt, dass ich euch nicht ein einziges Bild mit Postkartenständer und Blick in den ganzen Laden mitgebracht habe, also muss ich wohl nochmal hin, um noch mehr Bilder zu machen. Leider bedeutet das wohl zwangsläufig, wieder drei Rollen Masking Tape mitzunehmen, den Notizblock mit dem Ameisenbär drauf endlich auch und wahrscheinlich gibt es schon wieder neue Postkarten, die ich unbedingt verschicken will. Puh, Pause, Bild.






Und nachdem die Geschichte des Ladens erzählenswert ist, erzähle ich jetzt einfach mal. Wie gesagt, Karolina hatte einen zwar recht netten, aber nicht weiter besonderen Geschenkeladen für Kinder übernommen mit Altbestand, den sie innerhalb kürzester Zeit in ihre komplett eigene kleine Chika-Welt verwandelte. Was ich daran so besonders finde: es gibt in München sehr sehr viele sehr sehr schöne Kindergeschäfte, aber im Grunde gibt es dort überall die gleichen Sachen, mal etwas bunter, mal etwas monochromer, aber im Prinzip ist es meistens der Reigen derselben zehn Marken, die man auch bei den üblichen Onlineshops bestellen kann. Ich mag zwar vieles davon sehr gerne, aber schließlich will man ja auch mal Neues entdecken.

Karolina reist sehr viel durch Europa und auch durch Asien und besucht dort Kleinmanufakturen, die wunderschönste Kleinigkeiten in Miniauflage herstellen. Besonders die Papeterie hat es mir dabei angetan und ich muss mich schwer zusammenreissen, nicht jedesmal wieder einen Schwung neuer Stempel, Notizblocks und schöner Stifte mitzunehmen.






Dann hat auch noch so ein tolles türkisfarbenes Rad vor dem Laden geparkt, passt doch perfekt, oder? Aber weiter: diese Linie zieht sich durch den ganzen Laden: Kinderkleider aus Frankreich, die es sonst nirgends gibt, knuffelige Bärenkissen einer Berliner Manufaktur, gestrickte Rasseldonuts aus Thailand, Melamin-Geschirr mal nicht von Rice, Babybodies eines kleinen skandinavischen Labels und und und






Tja, und dann musste dieses Kleinod von einem Laden Anfang des Jahres, haltet euch fest, einer Tiefgarageneinfahrt weichen. Die dicken Autos der Mieter haben nicht mehr durch die Einfahrt gepasst und um sie breiter zu machen, mussten Karolinas Laden und auch der daneben eingerissen werden. Verkehrte Welt, oder?

Nach langer Suche fand der Laden eine neue Heimat im Glockenbachviertel, und zwar genauer gesagt in der Müllerstraße Ecke Cornelius. Und da der Laden mehr als doppelt so groß ist wie der alte, gibt es auch mehr als doppelt so viele schöne Dinge. Leider bedeutet das für mich auch die doppelte Gefahr, mich in den Ruin zu kaufen :)






Leider hat der Laden keinen Onlineshop und ich weiß auch nicht, ob einer in Planung ist, deswegen ist dieser Post für die meisten von euch eher was zum Anschauen. Aber ich finde, das Besondere sollte auch mal gezeigt werden, egal, ob man dabei gleich noch einen Link zum Shoppen hat oder nicht. Aber solltet ihr mal in München sein, schaut unbedingt rein!

Und für alle Shoppingmaniacs: mit dem Umzug ist der Laden noch dazu in einer der bestbestückten Einkaufsecken der Stadt gelandet, in Münchens Bermudadreieck der kleinen besonderen Läden quasi. Das Glockenbachviertel ist wirklich gespickt mit schönen kleinen Läden jeglicher Couleur, tollen Cafés und zur Not kann man sich auch einfach am Gärtnerplatz auf eine Bank setzen und Leute gucken, interessante Gestalten laufen hier nämlich haufenweise rum und das mache ich in fremden Städten oft am liebsten, einfach sitzen und das Leben an mir vorüberziehen lassen in meiner eigenen übrigens auch. Nur Parkplätze bekommt man hier ziemlich schwer.






Da ich in nächster Zeit aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten muss, würde ich euch gerne ein paar mehr von meinen Lieblingsläden in der Stadt vorstellen, obwohl die meisten davon keinen Onlineshop haben. Interessiert euch das überhaupt, gepaart mit ein bisschen Sightseeing? Über ein Echo von euch würde ich mich freuen :)

xxx

Karin



Dienstag, 5. Mai 2015

...


Über das verlängerte Wochenende hat mich der Rappel gepackt und ich habe endlich endlich mal wieder meinen Kleiderschrank entrümpelt. Eigentlich mache ich das mindestens einmal im Jahr, aber leider haben wir in unserem Haus von unseren Vorbesitzern einen begehbaren Kleiderschrank geerbt, der ein schier endloses Fassungsvermögen hat, da kommt einem ein Riesenberg Klamotten oft wie gar nichts vor und ich hab das leider zwei Jahre ein wenig schleifen lassen.

Damit nun niemand denkt, wir hätten hier eine Luxusvilla: Ich wohne mit Mann und drei Kindern in einem handelsüblichen Reiheneckhaus mit Handtuchgarten wenn mir das mal jemand vor 20 Jahren gesagt hätte, nicht besonders groß, aber mir genügt das vollauf. Und seit unserem Umbau letztes Jahr, verbunden mit einer fast kompletten Grundrissänderung, merkt man auch fast nicht mehr, dass es eigentlich nur ein schnödes Reihenhaus ist. Aber ich schweife ab....







Die ausrangierten Klamotten teile ich immer in zwei Gruppen: einmal die Sachen, die wirklich sehr getragen sind und Basics wie Jeans und Shirts, die spende ich. Ironischerweise nehmen hier in München die Flüchtlingsunterkünfte nichts mehr an, da sie von einer solchen Spendenflut überrollt wurden, dass sie nicht mehr wissen, wohin mit den Sachen. Eigentlich beruhigend zu wissen, dass wir doch noch in einer Gesellschaft leben, die zu Hilfe ohne Gegenleistung bereit ist.

Dann gibt es noch den wesentlich kleineren Stapel der besonderen, eher selten getragenen Teile. Die bringe ich in den Second-Hand-Laden. Und da bin ich wieder froh, in einer Großstadt zu leben, hier gibt es nämlich sehr viele sehr sehr schöne Second-Hand-Läden. Und damit fängt mein Dilemma auch an, ich gestehe jetzt hier an dieser Stelle, dass ich bekennender Second-Hand-Junkie bin. Wenn ich meine Sachen wegbringe, läuft es jedesmal auf das selbe hinaus: ich finde so viele tolle Sachen, dass ich beinahe mehr nach Hause trage, als ich weg gebracht habe. Keine Sorge, ganz so schlimm ist es nicht, meinen Kopf habe ich schließlich immer dabei und der ruft mich noch rechtzeitig zur Vernunft.

Aber diese Woche wollten zwei Teile unbedingt mit, das ganze lange Geschreibsel hier soll nämlich davon ablenken, dass ich eigentlich nur ganz profan meine Shopping-Trophäen vorführen will. Also, tadaa, hier meine neue Bluse mit cool bestickten Ärmeln und eine Handtasche in dezentem Dottergelb. Ich bitte um ausreichende Würdigung meiner herausragenden Shopping-Leistung, vor allem, weil ich eigentlich nie niemals einen Post machen wollte, in dem ich einfach nur neu Gekauftes vorführe. Und kann nicht mal mehr einen Link zum mich sowieso nicht sponsernden Shop machen, ist es doch gebrauchtes Zeug, nur als kleine Anmerkung zur momentan umgehenden Bloggerdebatte.

Aber ganz ehrlich, über solche Teilchen freue ich mich viel mehr als über etwas von einer großen Kette. Außerdem wären die Teile, die ich aus Second-Hand-Läden ziehe, neu meistens in einer Preisklasse, in der ich normalerweise nicht unbedingt einkaufen würde. Und peinlich ist mir das gar nicht, Möbel mögen wir schließlich auch gerne mit einem gewissen Vintage-Touch.








Und wie sieht es mit euch aus? Mistet ihr eure Kleiderschränke regelmäßig aus? Was macht ihr mit den ausrangierten Sachen? 
Kauft ihr auch mal gebrauchte Kleider? Oder findet ihr das eher Iiiih-Bääääh?

xxx

Karin




Mittwoch, 28. Januar 2015

Ein Jahr ohne Kleider shoppen - geht das überhaupt?


Hallo meine Lieben, letzte Woche habe ich diesen sehr interessanten Post bei Ricarda gelesen und dazu fiel mir spontan meine Erfahrung zum Thema Kleider shoppen ein, die ich mit euch teilen wollte. Ricarda hat sich vorgenommen, ein Jahr lang keine neuen Kleider zu kaufen und ich finde, dass das ein sehr großes und bewundernswertes Vorhaben ist.

Letztes Jahr habe ich versehentlich eine ganz ähnliche Erfahrung gemacht. Nach der üblichen Weihnachtsschmauserei und zwei vorangegangenen ausgesprochen faulen Monaten musste ich feststellen, dass ich um ein Kleidergröße gewachsen war, sowas passiert auch der besten Joggerin :) Eigentlich um mich anzuspornen, nahm ich mir vor, mir erst was Neues zu kaufen, wenn ich mindestens 5 Kilo abgenommen habe. Naja, und dieses Vorhaben gestaltete sich dann doch langwieriger als gedacht. Dabei passierte etwas interessantes mit mir, etwas, was ich mir davor bei einer doch recht modeinteressierten Person wie mir niemals hätte vorstellen können.

Am Anfang fiel es mir schon ein bisschen schwer, nicht mehr in Geschäfte zu gehen, immerhin wohne ich in München, einer der großen Shopping Capitals weltweit. Aber ich wollte unbedingt durchhalten, bis ich wieder mein altes Gewicht hatte und mich dann quasi mit einem Kleiderkauf belohnen. Tja, und dann vergaß ich die Shopperei einfach - aus den Augen, aus dem Sinn. Als mich irgendwann im Frühsommer Tochter Groß zum Shoppen mitschleppte, bemerkte ich mitten im Samstagsgewühl bei Zara, dass ich fast ein halbes Jahr in keinem Kleidergeschäft mehr war.

Ich hätte das nie für möglich gehalten, aber es ist wirklich so, wenn man die Verführungen nicht sieht, werden sie auf einmal total uninteressant. Ja, auch ich lese Zeitschriften, aber den Modeteil überblättere ich meistens. Und Mode im Internet gekauft habe ich noch nie. Stattdessen entdeckte ich in meinem Kleiderschrank fast vergessene Kleidungsstücke neu, probierte neue Kombinationen und hatte eigentlich nie das Hilfe-ich-hab-nix-zum-Anziehen-Gefühl.





Gleichzeitig musste ich miterleben, wie eine Freundin von mir mehr oder weniger shoppingsüchtig wurde. Jedesmal, wenn wir uns trafen, führte sie erstmal ihre neuesten Shoppingtrophäen vor. Der Anfang kam ganz schleichend und hörte sich auch eher nach einem Selbstbelohnungsprinzip an, für was auch immer. Und irgendwann war sie der Meinung, sie BRAUCHT das alles ganz dringend, die selbe Kaschmirjacke in vier verschiedenen Farben, das fünfte Paar Bikerboots, eine teure Handtasche..... Wofür, konnte sie mir nicht genau erklären, irgendwie ging es wohl auch um gesellschaftlichen Status, der ihr bis dahin eigentlich piepegal war. Und ich merkte, dass unsere früher immer tollen Gespräche immer mehr zu einseitigen Monologen wurden, in denen es darum ging, welchen Mantel man jetzt unbedingt tragen muss und ich mir schweigend dazu dachte, wie unheimlich öde ich das finde. Inzwischen sehen wir uns nur noch selten. Schade.

Um mich nicht misszuverstehen: Ich kaufe weiterhin gerne ein, ich liebe kleine Firlefanzläden, schönes Geschirr, hochwertiges Papier, tolle Stoffe, aufwendig gestaltete Bücher. Nur bin ich mittlerweile viel zurückhaltender als früher, überlege mir erst mal, ob ich das jetzt wirklich will oder ob ich nur gerade von der Präsentation im Laden hingerissen bin. Und Kleider gönne ich mir viel seltener als früher, dafür dann aber wirklich mit Freude und auch gerne lieber ein edleres Stück, ich habe nämlich in meiner Abstinenzphase an mir selbst bemerkt, dass man sich an denen lange nicht so schnell absieht wie an Massenware. Und ich habe Second-Hand-Mode für mich entdeckt. Hier in München gibt es viele Designer-Secondhandläden, wo man oft wahre Schätze findet, die man sich neu nicht unbedingt leisten würde.




Ich hoffe, ich habe euch mit meinem Post heute nicht allzu sehr gelangweilt, aber das Thema ging mir sowieso immer wieder durch den Kopf und Ricardas Post gab jetzt quasi den Anstoß, auch mal darüber zu schreiben. Und ihr so? Wie haltet ihr es mit der Shopperei?

xxx

Karin




Mittwoch, 22. Oktober 2014

Wozu überhaupt schenken?



Vor Kurzem durfte ich ein Gespräch mit anhören, das irgendwie seitdem in mir nachhallt. Es unterhielten sich drei wohlsituierte Damen in den Vierzigern und es ging um ein gemeinsam zu schenkendes Geburtstagsgeschenk, wahrscheinlich für eine andere wohlsituierte Dame in den Vierzigern. Man einigte sich auf einen Gutschein. Nun bin ich per se kein großer Anhänger von Gutscheinen, aber im Härtefall ist mir ein Blumengutschein von der Großtante doch lieber als der Pürierstab, den sie mir sonst schenken würde. Auch Nichten und Neffen im Teeniealter, deren Interessen ich nicht wirklich kenne, schenke ich im Zweifelsfall lieber einen Gutschein eines großen Internetkaufhauses oder noch besser gleich Bargeld.








Nun ging es diesen Damen wohl genauso, sie einigten sich auf einen Gutschein, aber dann kam die große Frage: Wie viel soll jeder für den Gutschein beisteuern?  Über 10€ wurde gar nicht erst diskutiert und auch 20€ pro Person wurden schnell verworfen, O-Ton: Was bekommt man heute schon für 20€? Also ich finde ja, eine ganze Menge, die Damen, die ich belauschte, hielten das aber für einen absolut indiskutablen Betrag. Nach einigem Hin und Her einigten sie sich auf 50€ pro Schenkerin, wobei eine der Damen der Meinung war, dass das noch viiiiel zu wenig sei, 100€ seien doch das Mindeste. Ich weiß ja nicht, wie gut die Damen mit der zu Beschenkenden befreundet waren, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es gar nicht um das Geschenk ging, sondern darum, zu zeigen, wie viel man mal einfach so raushauen kann. Und ich weiß auch nicht, ob ich mit diesen Damen unbedingt befreundet sein will.








Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin der Meinung, dass ein Geschenk von Herzen kommen soll und nicht primär den Sinn hat, zu zeigen, wie dick der eigene Geldbeutel ist. Nicht umsonst freuen wir uns so über ramponierte Basteleien von Kindern, wir spüren einfach, dass sie mit Liebe gemacht wurden.







Wie haltet ihr es mit Geschenken? Schenkt ihr nur zu einem konkreten Anlass oder auch mal einfach aus einer Laune heraus? Kauft ihr auch manchmal Gutscheine, wenn Euch partout nichts Passendes für die Tante einfallen will? Und wie macht Ihr es an Weihnachten?







Vor Kurzem bekam ich von einer Freundin ein kleines Notizbüchlein geschenkt, einfach so, ohne Anlass. Wert vielleicht 4,50€. Sie hat es in einem Laden gesehen und da sie weiß, dass ich eine Schwäche für solchen Firlefanz habe, hat sie es mir geschenkt. Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig.

xxx

Karin


Mittwoch, 2. April 2014

Busy Days



Hallo meine Lieben, ich tauche hier nur mal kurz aus meinem Nähkeller auf, wo ich momentan auf Hochtouren an einigen neuen Sommerteilchen für erwachsene Frauen und kleine Mädchen arbeite, hallo, der Frühling ist ja wohl bisher gigantisch, oder? Deswegen gibt es heute auch nur ein paar Bildchen mit Selbstgenähtem.




Trotzdem wollte ich noch kurz vom Wochenende berichten Wochenende? Heute ist doch schon Mittwoch!, an dem ich zuerst die Osterausstellung meiner liebe Freundin Kathi vom Platzhirsch Holzkirchen besucht habe. Bilder von ihrem geradezu süchtig machenden Laden habe ich leider nicht gemacht so habe ich wenigstens einen Grund, bald wieder zu kommen, aber die wunderschönen Pompoms im Bild musste ich dann doch unbedingt mitnehmen.




Und dann war Samstag Abend ja noch ein Bloggertreffen in München, das ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. Es waren so viele nette Bloggerinnen da, dass ich gar nicht alle aufzählen kann. Ein paar nette Mädels will ich dann aber doch erwähnen, da wir an unserem Tisch wirklich sehr viel Spaß hatten - und eigentlich gar nicht so viel übers Bloggen geredet haben.

Von etwas weiter her angereist kam Christel von Pomponetti, die mir vor allem wegen ihrer Warmherzigkeit gleich ans Herz gewachsen ist. Auch einen etwas weiteren Weg hatte die liebe Fanny von Fannys Liebste, die ja noch gar nicht so lange am Start ist. Gleich aus der Nachbarschaft kam Tina von der Glücksbringerei, die leider nur für die eigene Familie näht. Dann durfte ich Meli von Fräulein Lampe kennenlernen, bei der ich schon länger gerne lese und die so nah bei mir wohnt, dass wir uns gemeinsam auf den Heimweg gemacht haben. Und last but not least habe ich endlich meine liebe Lina von Silbermandels Welt kennengelernt, wir wollen uns nämlich schon längere Zeit mal treffen. Und wo Lina ist, ist Tanja von Ideenreich nicht weit. Es war ein wunderschöner Abend mit Euch, Mädels, hoffentlich bald wieder!




Und da wir schon beim Thema sind: Ich kann mich momentan bei keinen anderen Blogs eintragen, zumindest nicht über Google. Weiß vielleicht irgend jemand, welches Häkchen ich da versehentlich aktiviert habe?

So, und nun wieder huschhusch an die Arbeit, die Nähmaschine ruft. 

xxx

Karin



Donnerstag, 16. Januar 2014

Atelier Siebenmachen


Hallo ihr Lieben und vielen Dank für Euren regen Zuspruch zu meinem Keksdilemma im letzten Post, ich habe jetzt ca. zehn verschiedene Stempelkeksrezepte gesammelt, die der Reihe nach ausprobiert werden und ich verspreche hoch und heilig, nur noch strengstens nach Anleitung zu backen. Bisher kann ich Euch leider von keinen nennenswerten Fortschritten berichten, da ich im Putz- und Buchhaltungswahn war. Jawoll, ich habe mein Arbeitszimmer aufgeräumt, und zwar mit allem Drum und Dran, also ALLE Stoffe ordentlich falten und sortieren, Regale ausräumen und putzen, Garn, Reißverschlüsse und sonstigen Kleinkram nach Farben ordnen usw usw. Und obwohl ich eigentlich eine sehr Ordentliche bin ehrlich, habe ich dazu ziemlich lange gebraucht. Und zu guter Letzt habe ich auch noch meine Buchhaltung auf den neuesten Stand gebracht, da bin ich nämlich leider oft nicht so ordentlich.





Und nachdem ich das alles hinter mich gebracht hatte, habe ich mir gestern quasi als neuer Mensch einen Besuch im wunderbaren Atelier Siebenmachen in Obergiesing (=Stadtviertel in München)gegönnt. Und natürlich auch was gekauft, aber wirklich nur ganz wenig. Das Siebenmachen ist ein kleiner feiner Laden für Selbstgemachtes, in den ich immer gerne gehe, wenn ich ein besonderes Geschenk suche. Die Betreiberinnen sind recht umtriebig und es gibt dort auch einiges an Veranstaltungen, schaut am Besten mal selbst hier.


 

Nebenher muss ich hier noch ein paar technische Fragen in die Runde werfen, vielleicht könnt Ihr mir ja helfen.

Ich bekomme in letzter Zeit immer wieder Mails, dass mich jemand zu seinem Google+ Konto hinzugefügt hat. Auch wenn ich mich jedes mal sehr freue, muss ich ehrlich gestehen, dass ich Google+ von vorn bis hinten nicht begreife, in den Kreisen von, zu den Kreisen von, hä? Wenn ich selbst auf Google+ gehen will, bekomme ich jedes mal eine Warnung, dass ich nur unter meinem echten Namen weitermachen darf. Wenn ich dort aber nur mit meinem echten Namen existiere, wie konnte mich dann jemand hinzufügen, wo hier mein ganzer Name noch nie aufgetaucht ist? Oder habe ich mal wieder was übersehen? Darauf erst mal ein Bild zur Textauflockerung.


 


Dann bekomme ich ständig Spam-Kommentare auf einen bestimmten Post und weiß nicht, wie ich das abstellen soll. Ich habe mir schon überlegt, den ganzen Post einfach zu löschen, fürchte aber, dass die Kommentare dann einfach auf einen anderen Post kommen. Ganz kurios ist das aber schon, in einem Kommentar wurde mir vorgeworfen, immer nur ein Bild pro Post zu zeigen, ich hab mich ja schwer getroffen gefühlt.


 


Und dann gibt es ja noch den Blog-Zug. Dort wollte ich meinen Blog für mich beanspruchen, sollte aber laut Anweisung gleich ans Eingemachte gehen und eine Zeile in die HTML kopieren, sowas traue ich mich doch gar nicht. Hab ich da auch was übersehen, bei bloglovin ging das total einfach?


 


Jetzt beende ich aber meinen mal wieder ausgesprochen bildarmen Post und freue mich über jeden hilfreichen Kommentar von Euch! Ich backe dann solange mal Kekse.....

xxx
 
Karin

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kaufhauskollektiv



Hallo und guten Abend meine Lieben,
schon seit letzter Woche läuft der aktuelle Popupstore des Kaufhauskollektivs und es ist wirklich höchste Zeit, Euch ein paar Bilder zu zeigen.





Da ich Idiot heute eine Kamera mit fast leerem Akku dabei hatte, gibt es leider nur einen sehr kleinen Ausschnitt aus dem Angebot. Ich und technische Geräte, das geht einfach nicht besonders gut, und dass man diese ganzen kleinen Spielzeugchen auch regelmäßig laden muss, werde ich wahrscheinlich erst intus haben, wenn es schon längst Superakkus gibt, die ewig halten. Naja, einen kleinen Eindruck kann ich schon vermitteln.




Hier gleich mal das Angeberbild mit meinen Mädchenblusen und -Kleidchen und wie ihr vielleicht erkennen könnt, gibt es die Dackel inzwischen auch en miniature, mit Rassel drin für die ganz Kleinen. Zugegeben, die sind wirklich sehr klein auf dem Bild, aber ich wollte nicht größenwahnsinnig erscheinen und NUR meine Sachen zeigen. Außerdem ist der Laden wieder so wunderschön und liebevoll gestaltet, dass ich Euch das einzige Gesamtbild, das ich heute gemacht habe, nicht vorenthalten wollte.




Würde ich noch einmal heiraten, ich würde auf jeden Fall diesen zauberhaften Haarreif mit der Kammeebrosche tragen





Die bayerischen Postkarten haben teilweise recht deftige Sprüche, die Übersetzung spare ich Euch jetzt lieber (gleich setzt es eine Ohrfeige), aber ich finde die Bilder darauf wunderbar treffend ausgewählt. Meine absoluten Lieblingsbilder sind allerdings genauso wie schon beim letzten Popupstore die traumschönen Fotos von Demoiselle Libellule, die übrigens auch einen wunderschönen Blog hat. Ich spare schon auf eine Serie von ihr. Das Garn auf dem Bild unten ist aber nicht aus einer ihrer Serien, das habe ich mal in einem Handarbeitsladen fotografiert, aber ihr kennt ja meine Vorliebe für Collagen :-)




Tja, und bevor ich die Schmuckvitrinen fotografieren konnte, war der Akku leer, Ihr müsst Euch also auf einen massiven Schmuckpost in nächster Zeit gefasst machen. Und leider (warum eigentlich leider?) gibt es so viel schönen Schmuck, dass ich auch schon auf einige Schmuckstücke spare. Wahrscheinlich gebe ich dort mal wieder mehr Geld aus, als ich einnehme. Kennt Ihr das auch, diesen grässlichen alles-haben-wollen-Reflex?

Ich übe mich in Mäßigung und wünsche Euch allen einen schönen Abend
 
Karin

Donnerstag, 18. Juli 2013

Kaufhauskollektiv


Heute mal ein paar Bilder aus dem aktuellen Popup-Store des Kaufhauskollektivs, dem auch meine Wenigkeit seit Kurzem angehört.




Das Kaufhauskollektiv ist ein Zusammenschluss von Münchner Designern und Künstlern, die im gemeinsamen Onlineshop, im eigenen Laden in Haidhausen und bei ausgesuchten Events Ihre Sachen anbieten. Dazu gehören eben auch mehrmals im Jahr Popup-Stores in vorübergehend leerstehenden Läden.



Dabei achten die zwei ausgesprochen umtriebigen Organisatorinnen Daniela Mülhaupt und Iris Müller-Borchers  immer darauf, leerstehende Läden in besten Lagen zu finden, momentan beispielsweise in der Hofstatt in der Sendlinger Straße. Ich möchte gar nicht so genau wissen, wie aufwändig die Organisation eines solchen Popups ist, Hut ab vor den beiden.
 



Diese Filztasche hat es mir besonders angetan und im Hintergrund steht auch noch eines meiner Hasenkissen (stolz).
 


Und dieses kleine Bild lässt ja wohl alle Schneiderherzen höher schlagen, oder? Insgeheim hoffe ich ja, dass es nicht verkauft wird, dann hole ich es mir nämlich für mein Nähzimmer, da soll es schließlich auch schön sein.




Und hier noch einmal die unfassbar schönen Geweihe, ja mei, wir sind halt in Bayern...




Den Laden in der Hofstatt gibt es noch bis zum 17.08., also schaut mal vorbei, falls Ihr in München seid, es gibt wirklich unglaublich viele schöne Sachen. Und im gegenüberliegenden Oh, Julia sitzt man wunderschön im Innenhof und bekommt laut meiner Italienischlehrerin (und die ist wirklich heikel was italienisches Essen in Deutschland anbelangt) die beste Pizza der Stadt. Und wem das immer noch nicht genug ist - am vorderen Eingang der Passage kann man dann auch noch die durchtrainierten Boys vorm Abercrombie bewundern. Und die kichernden Teeniemädels, die sich mit ihnen fotografieren lassen.