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Donnerstag, 16. Juni 2016

Durchgebeutelt, aufgenäht


Die letzte Woche habe ich nicht nur sehr viel gelebt geliebt gelacht sollte man ja sowieso immer tun, sondern ich war auch förmlich an der Nähmaschine festgewachsen. Ich habe mir nämlich ganz fest vorgenommen, erst wieder neuen Stoff zu kaufen, wenn ich meine alten Stoffvorräte sichtlich abgebaut habe und daran habe ich die letzten Tage kräftig hingearbeitet man sieht auch schon wirklich Ergebnisse. Allerdings hat doch kein Mensch gesagt, dass ich kein neues Leder kaufen darf, und das habe ich reichlich in letzter Zeit, eher gesagt Kunstleder, wir wollen schließlich keine Tiere leiden lassen. Und daraus nähe ich schon seit einiger Zeit Lederbeutel. Oje, jetzt wirds ganz schwer, Werbung in eigener Sache war noch nie meine Stärke.






Jedenfalls dachte ich mir, die auch mal herzuzeigen (immerhin habe ich hier mal als Nähblog angefangen) und vielleicht auch endlich mal wieder meinen Dawanda-Shop ein bisschen zu pflegen. Also habe ich jetzt endlich einen Anfang gemacht, ein paar der Beutel fotografiert und stelle sie nun nach und nach ein. Eigentlich gibt es auch eine Menge neuer Fotoprints, die ich hoffentlich auch bald neu einstellen werde. Für alle Münchner unter euch gibt es noch eine andere Möglichkeit, meine Sachen zu sehen und zu kaufen natürlich auch, nämlich im Laden vom Kaufhauskollektiv in der Hofstatt Sendlinger Straße. Und wer ganz großes Glück oder Pech? hat, trifft mich auch noch selbst im Laden. Überhaupt lohnt es sich, bei uns vorbeizukommen, vor allem wegen des traumhaft schönen Schmucks, der mich langsam aber sicher in den Ruin treibt :)))

Ja, ich weiß, das ist nun eine ziemlich lahme Eigenwerbung, aber vielleicht geht es euch genauso, ich bin extrem schlecht darin, meine eigenen Produkte anzupreisen. Also deswegen jetzt kurz und bündig: Klickt und kauft!! And now for something completely different...

Vielleicht habt ihr bemerkt, dass ich mein Bloglayout ein wenig verändert habe. Ich überlege sogar, ob ich den Namen ändern soll, denn irgendwie bin ich überhaupt nicht mehr Tausendschön und schon gar nicht Rosenrot. Der Name war ein Schnellschuss vor vielen Jahren, als ich meine ersten Kinderkleider an Läden verkauft habe und mir damals eine Besitzerin sagte, dass schleunigst ein Name her muss, weil sie die Kollektion sonst nicht in den Laden geben kann. Eingefallen ist er mir wie so vieles bei einer Joggingrunde, die ersten Etiketten waren schnell gedruckt und irgendwie bliebs dann dabei. Nun haben sich meine Sachen aber sehr verändert, ich mache viel weniger Kindersachen und viel mehr für Erwachsene und auch meine Kinderkleider sind lange nicht so verspielt wie früher. Außerdem merke ich, dass sich seit meiner Krankheit letztes Jahr viel in mir geändert hat und eigentlich spiele ich schon seit der Wiederaufnahme meines Blogs auch mit dem Gedanken einer Namensänderung. Kennt ihr das auch, dass ihr euch nach einer Zäsur im Leben, sei sie nun positiv oder negativ, verändert wiederfindet? Vielleicht ist Veränderung auch das falsche Wort, schließlich bin ich immer noch die alte, aber ich merke einfach, dass ich andere Prioritäten setze als früher, mir jetzt Dinge wichtig sind, die vorher vielleicht nicht so wichtig waren und umgekehrt.






Das ist nun versehentlich ein sehr nachdenklicher Post geworden, aber es musste doch mal raus. Wie ich jetzt die Kurve zum Dawanda-Shop kratzen soll, weiß ich auch nicht, deswegen wünsche ich euch einfach eine schöne Restwoche!!!

xxx

Karin


zu meinen Lederbeuteln und Fotoprints gehts hier
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Dienstag, 14. Oktober 2014

Immer im Stress



Seit gestern läuft wieder ein Popupstore des Kaufhauskollektivs, dem auch meine Wenigkeit angehört. Deswegen heute ein wortarmer Post mit Bildern von ein paar Kleinigkeiten, die ich dafür genäht habe. Ihr findet den Store in München in den Stachuspassagen, fast direkt neben dem Ausgang zur Neuhauser Straße. Vorbeikommen lohnt sich!




Euch allen eine schöne Woche!

xxx

Karin


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kaufhauskollektiv



Hallo und guten Abend meine Lieben,
schon seit letzter Woche läuft der aktuelle Popupstore des Kaufhauskollektivs und es ist wirklich höchste Zeit, Euch ein paar Bilder zu zeigen.





Da ich Idiot heute eine Kamera mit fast leerem Akku dabei hatte, gibt es leider nur einen sehr kleinen Ausschnitt aus dem Angebot. Ich und technische Geräte, das geht einfach nicht besonders gut, und dass man diese ganzen kleinen Spielzeugchen auch regelmäßig laden muss, werde ich wahrscheinlich erst intus haben, wenn es schon längst Superakkus gibt, die ewig halten. Naja, einen kleinen Eindruck kann ich schon vermitteln.




Hier gleich mal das Angeberbild mit meinen Mädchenblusen und -Kleidchen und wie ihr vielleicht erkennen könnt, gibt es die Dackel inzwischen auch en miniature, mit Rassel drin für die ganz Kleinen. Zugegeben, die sind wirklich sehr klein auf dem Bild, aber ich wollte nicht größenwahnsinnig erscheinen und NUR meine Sachen zeigen. Außerdem ist der Laden wieder so wunderschön und liebevoll gestaltet, dass ich Euch das einzige Gesamtbild, das ich heute gemacht habe, nicht vorenthalten wollte.




Würde ich noch einmal heiraten, ich würde auf jeden Fall diesen zauberhaften Haarreif mit der Kammeebrosche tragen





Die bayerischen Postkarten haben teilweise recht deftige Sprüche, die Übersetzung spare ich Euch jetzt lieber (gleich setzt es eine Ohrfeige), aber ich finde die Bilder darauf wunderbar treffend ausgewählt. Meine absoluten Lieblingsbilder sind allerdings genauso wie schon beim letzten Popupstore die traumschönen Fotos von Demoiselle Libellule, die übrigens auch einen wunderschönen Blog hat. Ich spare schon auf eine Serie von ihr. Das Garn auf dem Bild unten ist aber nicht aus einer ihrer Serien, das habe ich mal in einem Handarbeitsladen fotografiert, aber ihr kennt ja meine Vorliebe für Collagen :-)




Tja, und bevor ich die Schmuckvitrinen fotografieren konnte, war der Akku leer, Ihr müsst Euch also auf einen massiven Schmuckpost in nächster Zeit gefasst machen. Und leider (warum eigentlich leider?) gibt es so viel schönen Schmuck, dass ich auch schon auf einige Schmuckstücke spare. Wahrscheinlich gebe ich dort mal wieder mehr Geld aus, als ich einnehme. Kennt Ihr das auch, diesen grässlichen alles-haben-wollen-Reflex?

Ich übe mich in Mäßigung und wünsche Euch allen einen schönen Abend
 
Karin

Donnerstag, 18. Juli 2013

Kaufhauskollektiv


Heute mal ein paar Bilder aus dem aktuellen Popup-Store des Kaufhauskollektivs, dem auch meine Wenigkeit seit Kurzem angehört.




Das Kaufhauskollektiv ist ein Zusammenschluss von Münchner Designern und Künstlern, die im gemeinsamen Onlineshop, im eigenen Laden in Haidhausen und bei ausgesuchten Events Ihre Sachen anbieten. Dazu gehören eben auch mehrmals im Jahr Popup-Stores in vorübergehend leerstehenden Läden.



Dabei achten die zwei ausgesprochen umtriebigen Organisatorinnen Daniela Mülhaupt und Iris Müller-Borchers  immer darauf, leerstehende Läden in besten Lagen zu finden, momentan beispielsweise in der Hofstatt in der Sendlinger Straße. Ich möchte gar nicht so genau wissen, wie aufwändig die Organisation eines solchen Popups ist, Hut ab vor den beiden.
 



Diese Filztasche hat es mir besonders angetan und im Hintergrund steht auch noch eines meiner Hasenkissen (stolz).
 


Und dieses kleine Bild lässt ja wohl alle Schneiderherzen höher schlagen, oder? Insgeheim hoffe ich ja, dass es nicht verkauft wird, dann hole ich es mir nämlich für mein Nähzimmer, da soll es schließlich auch schön sein.




Und hier noch einmal die unfassbar schönen Geweihe, ja mei, wir sind halt in Bayern...




Den Laden in der Hofstatt gibt es noch bis zum 17.08., also schaut mal vorbei, falls Ihr in München seid, es gibt wirklich unglaublich viele schöne Sachen. Und im gegenüberliegenden Oh, Julia sitzt man wunderschön im Innenhof und bekommt laut meiner Italienischlehrerin (und die ist wirklich heikel was italienisches Essen in Deutschland anbelangt) die beste Pizza der Stadt. Und wem das immer noch nicht genug ist - am vorderen Eingang der Passage kann man dann auch noch die durchtrainierten Boys vorm Abercrombie bewundern. Und die kichernden Teeniemädels, die sich mit ihnen fotografieren lassen.