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Freitag, 3. Juni 2016

Was hat Allium eigentlich mit Brot zu tun?



Streng genommen gar nichts, aber ich hatte heute beim Ablichten meiner über einen Meter hohen Alliumblüte in der Vase echte Probleme, ein zufriedenstellendes Bild hinzubekommen. Wie ihr wisst, soll bei den Friday Flowers immer auch die Vase mit im Bild sein, und da ich da schon ein paar Mal wieder entlinkt wurde, weil die Vase nicht wirklich zu sehen war, bin ich da jetzt immer sicherheitshalber hundertprozentig.







So eine ellenlange Blume mitsamt Vase einfach auf den Boden stellen wollte ich nicht, das sah mir irgendwie zu banal aus. Hinterm Esstisch steht ein vollgestopftes Bücherregal, da sieht man vor lauter Büchern die Blume nicht mehr. Der Blick von der Küchentheke in den verregneten Garten war mir auch zu unruhig, aber wenigstens hab ich da gesehen, dass ich ja auf dem Gartentisch auch noch einen Schwung Alliumzweige in einer Vase stehen habe, ha, Problem gelöst.

Bei meiner verzweifelten Locationsuche fiel mir das wunderbare Brot auf unsrer Küchentheke ins Auge, das ich gestern im Nachbarort bei einer Art Brot-Startup geholt habe. Wie, was jetzt, Brot und Startup, wie geht das denn zusammen? Die Idee ist eigentlich total einfach: Vor einiger Zeit haben sich hier ein paar junge Biobäcker zusammengetan, die wieder ganz simples Sauerteigbrot auf ganz traditionelle Weise backen wollten, also nix mit vorgefertigter Mischung aus dem Bäckereigroßhandel, künstlichen Treibmitteln oder irgendwelchen Weichmachern, damit das Brot länger frisch bleibt. Und ach, ich bin süchtig nach diesem Brot. Ich esse nicht viel Brot, aber wenn, dann soll es bitte perfekt sein, und das heißt bei einem normalen deutschen Brot für mich leicht feuchter und nicht zu fester Sauerteig und eine schöne dunkle Kruste, auf der man stundenlang rumkauen kann und die fast schon bitter schmeckt. Schon als Kind da gabs ja noch nicht so viele Backmischungen wie heute habe ich am Liebsten die Kruste vom Brot gegessen. Und vor kurzem habe ich die Tochter Groß dabei erwischt, wie sie sich zwei Marmeladenbrote gemacht hat und die Kruste rundrum abgeschnitten hat. Als ich sie gefragt habe, ob sie denn wahnsinnig wäre, das Beste wegzuschneiden, meinte sie, dass sie sich die Kruste bis zum Schluss aufhebt, zum Naschen quasi. Manche Dinge vererben sich wohl.






Aber eigentlich wollte ich doch vom Brot-Startup erzählen. Die haben nämlich zur Finanzierung ihrer Bäckerei eine besondere Art des Crowdfunding betrieben: Man kann bei ihnen sogenannte Genussrechte kaufen, gibt ihnen also eine bestimmte Summe und bekommt im Gegenzug einen Teil der investierten Summe in Brot wieder ausbezahlt. Ich muss wohl nicht extra sagen, dass wir das gemacht haben, ich gebe mein Geld ehrlich lieber so einem kleinen hoffnungsvollen Projekt als es bei Großbanken anzulegen. Offensichtlich denken immer mehr Menschen so, denn vor kurzem konnte die Bäckerei von einem winzigen Lädchen in einen schönen großen Laden mit offener Backstube umziehen. Gibt es bei euch auch solche Projekte? Und wenn ja, wie findet ihr diese Art von Crowdfunding?






So, jetzt aber genug vom Thema abgekommen und noch flugs mein Alliumzweiglein beim Flower Friday von Holunderblütchen verlinkt, wo es wie jeden Freitag viele schöne Blumen zu sehen gibt. Ein schönes Wochenende, meine Lieben!!

xxx

Karin





Freitag, 13. Mai 2016

Friday Flowers und wie ich mit kreativen Blockaden umgehe



Erstmal danke meine Lieben für eure aufmunternden Kommentare zum letzten Post, ich hätte am Liebsten auf jeden einzelnen geantwortet und werde das hoffentlich auch noch schaffen, aber hinter mir liegt mal wieder eine dieser klassischen Turbowochen. Wir hatten bis gestern einen Austauschschüler zu Gast und zwar diesmal einen richtig netten, kommunikativen und interessierten, das weiß man ja vorher nie so genau. Dem wollten wir natürlich auch was bieten und ihm möglichst viel vom schönen Oberbayern und unsrer großen Stadt zeigen, und neben Job, Haushalt und Überhaupt ist das dann doch eine ziemlich anstrengende Sache. Was solls, schön wars trotzdem und jetzt müssen wir heute Nachmittag nur noch einen Kindergeburtstag über die Bühne bringen und dann gibts erstmal Ferien. Für die Kinder zumindest :)))

Deswegen heute ein paar schnell hingehauene Friday Flowers, obwohl ich doch immer wieder sagen muss, dass mir solche Sträuße die Liebsten sind. Ich präsentiere euch hier den Muttertagsstrauß von Tochter Klein, liebevoll gepflückt im ungemähten Rasen hinterm Haus. Um welche Blumensorte es sich handelt, muss ich wohl nicht extra dazu schreiben. Und dass er nur so klein geraten ist, stört mich gar nicht, im Gegenteil, den kann ich nämlich ganz toll in meine zur Zeit heißgeliebten Minivasen stellen. Hat sie sich sicher ganz genauso gedacht, die Tochter Klein.






Vor ein paar Tagen hat sich eine meiner Nähfreundinnen bei mir ausgeheult, dass ihr momentan so gar nichts Neues einfällt, was sie nähen könnte. Das kenne ich natürlich auch bestens, diese Leere, die sich im Kopf ausbreitet, wenn man eigentlich unbedingt einen neuen, zündenden Einfall bräuchte. Eine Möglichkeit ist natürlich, sich durch Zeitschriften und Bücher zu blättern, aber da mir schnödes Kopieren nicht so liegt, nutze ich das eher als oberflächliche Inspirationsquelle (die ist allerdings nicht zu unterschätzen, oft entwickelt man ja aus Anregungen Anderer eigene Ideen).

Was mir bei Einfallslosigkeit am meisten hilft, ist Joggen. Da ich weiß, dass Joggen nicht jedermanns Sache ist, rate ich zu einem zügigen Spaziergang in der Natur. Das macht den Kopf erst mal wunderbar leer bzw man hört erst einmal auf, sich ständig darauf zu konzentrieren, dass man nun unbedingt den großen Einfall braucht. Meistens beginnen die Gedanken dann unbewusst zu kreisen und plötzlich ist sie da, die neue Idee, und man kann gar nicht sagen, woher sie eigentlich kam und was man vorher gedacht hat. Dieser Zustand des unbewusst kreativen Denkens wird auch gerne als Runners High bezeichnet. Ich dachte bisher immer, dass man in diesen Gedankenkreisel nur als trainierter Läufer kommt, aber da ich wegen meinem Schulterbruch seit über zwei Monaten nicht joggen kann, habe ich bemerkt, dass ein flotter Spaziergang an der frischen Luft die selbe Wirkung haben kann.

Eine andere Technik, die ich gerne anwende, ist, etwas Altbewährtes zu machen. Neue Kissenbezüge fürs Sofa nähen, ein paar Stoffbeutelchen, oder, am allerbesten, irgendwas stricken. Meistens schweife ich bei solchen Tätigkeiten, die man quasi ohne Nachdenken machen kann, völlig ab und komme auf neue Ideen.






So, nun aber genug geschrieben, ich habe mir heute Vormittag extra freigenommen, um noch drei Geburtstagskuchen zu backen und den Feiertags-Wahnsinns-Großeinkauf zu machen. Leider ist mir aber trotz des Schreibens über kreative Blockaden so gar nichts eingefallen, was ich über die Feiertage kochen könnte, habt ihr einen Tipp für mich? Vielleicht finde ich auch gleich Inspiration auf dem heute leider total verregneten Wochenmarkt. Wunderschöne Feiertage euch allen!

xxx

Karin





Wie immer verlinkt mit den Friday Flowers bei holunderbluetchen, wo es wie jeden Freitag viele schöne Sträuße zu bewundern gibt



Freitag, 6. Mai 2016

No Friday Flowers und warum ich doch noch lieber blogge als auf Instagram bin




Obwohl ich gerade einen allerwunderschönsten Strauß sehr sehr weit aufgeblühter Tulpen auf dem Tisch stehen habe, überlasse ich die Friday Flowers heute lieber den anderen. Erstens hatte ich den ganzen Tag und auch Gestern und Vorgestern schlicht und ergreifend keine Zeit, die traumhaften Blumen adäquat abzulichten (wir haben gerade einen Austauschschüler von der fernen Insel Réunion zu Gast und ich sage euch, da ist neben dem üblichen Alltagswahnsinn schnell mal Zeit für nichts anderes mehr) und zweitens kommt es mir irgendwie eigenartig vor, nach meinen sehr holprigen vergangenen Bloggermonaten wieder quasi zum Alltag zurückzukehren, als wäre nichts gewesen.





Die letzten Tage habe ich mir die Zeit genommen, meine Blogroll mal wieder von A bis Z zu durchforsten und ich war nach meiner eigenen langen Abwesenheit schon ziemlich baff, wie viele Blogs im letzten dreiviertel Jahr einfach stillschweigend verschwunden sind. Jetzt kann ich mir natürlich an die eigenen Nase langen, schließlich war ich auch zwischendrin einfach kommentarlos weg, aber ich zähle mich selbst immer noch zu den Miniblogs. Wenn aber welche mit wesentlich mehr Followern sang- und klanglos verschwinden, finde ich das schon irgendwie, tja, äh, unverständlich.

Klar, Instagram ist so viel schneller und einfacher, man kann wesentlich einfacher zu mehr Followern kommen, aber ist es denn wirklich nur das, was zählt? In meiner langen Blogabwesenheit, in der ich durchaus auf Instagram umtriebig war, ist mir eins wirklich abgegangen: die vielen vielen Anregungen, der stetige Austausch. Und ja, gerade für mich als begeisterte Fotografin ist Insta ein großer Quell der Inspiration und ich habe inzwischen sogar weltweit tolle Kontakte, aber wenn ich das seligmachende Backrezept suche oder bei einem kniffligen Nähproblem nicht weiter weiß, lande ich doch immer wieder bei euch, den guten alten Blogs so weit sind wir mittlerweile, ein vergleichsweise junges Medium als gut und alt zu bezeichnen. Mit Einrichtungs- und Gartenanregungen brauch ich die als Versagerin im Garten überhaupt? fange ich jetzt gar nicht erst an, da habe ich einfach keine Lust, aufs Handydisplay zu glotzen. Aber ganz abgesehen von tollen Bildern: Beim Bloggen kann ich mir wirklich Inhalte holen und anderen auf Augenhöhe begegnen, bei anderen Medien fehlt mir das.





Viele Bloggerinnen, denen wie mir in letzter Zeit die Luft ausgegangen ist, ging es wahrscheinlich ähnlich, die Tage sind einfach begrenzt und das virtuelle Leben nimmt doch mehr Zeit in Anspruch, als anfangs geplant. Als ich aber überlegt habe, ob ich nun endgültig einen Schlussstrich ziehen soll oder nicht, habe ich aber doch bemerkt, dass die positiven Seiten der Bloggerei überwiegen, neben den vielen vielen tollen Anregungen einfach die unglaublich tollen persönlichen Kontakte. Deswegen nehme ich mir doch wieder gerne die Zeit, hier aktiv teilzunehmen, statt nur still zu lesen.






In diesem Sinne gibt es heute bei mir viele Fahrradschläuche zu sehen, denen die Luft ausgegangen ist abschreckendes Beispiel und sonst so manches Schönes und Interessantes aus der näheren und weiteren Umgebung. Und wenn ich jetzt nicht bald auf 'Veröffentlichen' drücke wird das sowieso wieder nix mit meinem Post heute. 
Habt es schön, meine Lieben!

xxx

Karin





Freitag, 26. Februar 2016

von Freitagsblumen, weiblicher Inkonsequenz und warum ich Nagellack trotzdem liebe



Eigentlich habe ich ja die ganze Woche nach weißen Anemonen Ausschau gehalten, jetzt tauchen sie langsam wieder auf, diese wunderbar zarten Gewächse. Oder lila sollten sie sein. Pink wäre auch noch ok gewesen. Gut, wenn's gar nicht anders geht, hätte ich auch rote genommen, Hauptsache Anemonen. Und was mach ich im vor Anemonen überquellenden Blumenladen? Nehme einen Bund grüne Crysanthemen mit, in meinen Augen das absolute Gegenteil von frühlingsverkündender Leichtigkeit. Bitte fragt jetzt nicht, zurück daheim habe ich mich auch gefragt und frage mich bis jetzt....






Vielleicht wollte ich nur nochmal meine erst vor Kurzem erworbenen Miniväschen in Szene setzen?
Oder vielleicht sehne selbst ich alter Schneefex mich langsam nach ein bisschen frischem Grün und griff deshalb nach der Ladung extragrüner Blumen? Vielleicht habe ich auch nur einen Aufhänger gebraucht, um über meine Inkonsequenz beim Nagellackkauf zu schreiben, die mir gerade durch den Kopf ging?






Vorm Besuch im Blumenladen war ich nämlich im Drogeriemarkt, neue Putzmittel holen und das Übliche eben und schwupp, was landete so ganz versehentlich wieder mit im Einkaufskorb? Ein neuer Nagellack, und mal wieder in so einem undefinierbar schönen grün-türkis-petrol-mint-Ton, da hab ich nämlich erst ca. 15 verschiedene.

Um gleich mal eins klarzustellen: Ich liiiiebe Nagellack, vor allem eben in diesen ganzen tollen Unfarben, grüngrau, jade, taupe, mauve, hab ich bergeweise im Schrank stehen. Aber ich lackiere mir fast nie die Fingernägel. Wie jetzt? Erstens, weil mir die Lackiererei viel zu lange dauert und mir dazu die Zeit und die Geduld fehlt. Zweitens, weil ich sehr viel mit den Händen arbeite und perfekt lackierte Nägel bei mir maximal eine Stunde halten. Und danach renne ich zwei Wochen lang mit abgeblätterten Nägeln rum, weil mir immer nur in Situationen, in denen ich gerade zufällig keinen Nagellackentferner einstecken habe obwohl das ja eigentlich zur Grundausstattung einer weiblichen Handtasche gehört, ich weiß, die Idee kommt, die ganze Chose wieder wegzumachen.





Inzwischen nehme ich mir schon immer ganz fest vor, diesmal keinen Nagellack zu kaufen. Trotzdem, manchmal MUSS es einfach sein, wenn ich mal wieder hoffnungslos von einer Farbe begeistert bin. Und diese fiesen Hersteller bringen auch noch ständig neue Farben auf den Markt. Also kaufe ich mir immer wieder neuen Lack, benutze ihn einmal und lasse ihn dann im Schrank vergammeln. Ich habe sogar ungeöffnete Flaschen im Schrank stehen, wenn ich für die einmalige Benutzung nach dem Kauf keine Zeit hatte und sie dann vergessen habe. Aktuell habe ich seit über drei Wochen ein kleines Nagellack-Mahnmal im Bad auf der Kommode stehen, Unterlack, ein superschönes Jadegrün und so einen Überlack, der alles besonders schnell trocknen lässt. Hilft alles nix, nach Ostern stelle ich ihn wahrscheinlich unbenutzt wieder in den Schrank oder noch schlimmer, ich tausche das Jadegrün in der Mitte gegen irgendeine andere tolle Farbe aus, die mir in einem Drogeriemarkt über den Weg gelaufen ist.

Mein schwacher Trost dabei: Da ich keine Parfümerie-Besucherin bin, bleibt es wenigstens immer bei den einigermaßen preiswerten Drogeriemarkt-Marken und der finanzielle Schaden überschaubar. Und meine Töchter freuen sich wie Bolle, die haben nämlich irgendwie mehr Zeit und Muße als ich und lackieren sich regelmäßig die Nägel. Die Tochter Klein spielt mit ihren Freundinnen auch sehr gerne Nagellack-Laden, dafür sind wir immerhin perfekt ausgerüstet. Außerdem rede ich mir meinen kleinen Nagellack-Spleen immer damit schön, dass ein ausgeprägter Designerhandtaschen-Spleen wesentlich ruinöser wäre. Oder stellt euch mal vor, ein Diamantschmuck-Spleen, da wirds mir ja gleich ganz anders. Typisch weibliche Logik, würde mein Mann jetzt sagen. Meine Schwiegermutter leider auch.





Wie siehts mit euch aus? Habt ihr auch so eine kleine, schwachsinnige Schwäche? Und wie wappnet ihr euch dagegen? Oder habt ihr so wie ich eingesehen, dass ihr in der Beziehung ein hoffnungsloser Fall seid und gönnt euch ab und zu eine kleine Sinnlosigkeit?

xxx

Karin





Und auch heute wandern meine Freitagsblumen wieder zu Holunderbluetchen, wo man wie jeden Freitag viele wunderschöne Sträuße bewundern kann.


Freitag, 19. Februar 2016

Zurück aus dem Urlaub, Friday Flowers und dies und das und überhaupt



Aaarrgh, heute hab ich eine Riesenwut im Bauch. Kennt ihr das, wenn jemand euch bittet, etwas zu tun, ihr euch mächtig in die Sache reinhängt, vom Gegenüber keine, aber auch wirklich keinerlei Rückmeldung kommt und dann, ganz plötzlich, ihr habt die Angelegenheit schon als umsonst getane Arbeit abgeschrieben, kommt das Gegenüber an, präsentiert allen anderen die Früchte DEINER wochenlangen Schufterei und verkauft sie als SEIN Werk. Grrrr, Wut, Ärger, genau so etwas ist mir heute passiert und ich KOCHE noch innerlich. Die Konfrontation mit der Person verschiebe ich auf Montag, ich bin noch viel zu geladen....

Wut beiseite, immerhin ist mir ein toller Schachtelsatz zur Einleitung gelungen. Also, Schnelldurchlauf, unser Skiurlaub war spitzengigantomanischübermäßig schön, aber da ich inzwischen weiß, dass die meisten von euch nicht so schnee- und winterbegeistert sind wie ich, gehe ich jetzt gar nicht weiter darauf ein. Hier schreitet der Frühling ja auch immer weiter fort, die Schneeglöckchen sind schon fast alle verblüht, ich habe massenhaft Wildkrokusse im Garten und, das macht mir schon fast Angst, hier blühen sogar schon ein paar Vergissmeinicht im Garten.






Und da hier schon eine dicke lila Blütendecke hinterm Haus ist, habe ich mir einfach ein paar Krokusse ins Haus geholt und in kleine Vasen gestellt. Und große Winterliebe hin oder her, insgesamt hatte ich letzte Woche das Bedürfnis nach viiiiel Helligkeit und habe für die Sofakissen einen Schwung neuer Bezüge genäht, alle in wunderschönen hellen Frühlingstönen. Ja, auf dem Bild sieht man die eigentlich gar nicht, ich weiß schon. Zum Zwecke des Stoffeinkaufs war ich in einem wunderschönen neuen Münchner Stoffladen, den ich euch unbedingt in nächster Zeit vorstellen muss.





Ach, und überhaupt, neue Sachen. Vor ein paar Tagen habe ich neue Visitenkarten bei einem Onlinedrucker bestellt. Und bitte fragt nicht, was mal wieder schiefgelaufen ist, jedenfalls war ich partout nicht in der Lage, meinen Entwurf in das vorgegebene Feld einzupassen, obwohl ich genau diese Karten bei weitem nicht das erste Mal bei genau dieser Druckerei bestellt habe. Jedenfalls hatte ich nach etlichen Fehlversuchen keine Lust mehr und rief die Hotline an, wo mir eine sehr nette Dame wirklich aufs Kompetenteste weiterhalf. Danach kam es natürlich, wie es kommen musste, keine fünf Minuten nach unserem Telefonat hatte ich eine Mail im Postfach, dass ich meinen Einkauf und das Beratungsgespräch doch bitte bewerten soll. Ich mache sowas nicht gerne und lese solche Bewertungen auch nie, weil sich da meiner Meinung nach in erster Linie verärgerte Kunden, pardon, auskotzen. Und ja, ich kenne die Geschichte, als ein Online-Anbieter gegen eine nicht ganz optimale Kundenbewertung klagte.

So leicht kommt man diesen Bewertungen aber nicht aus, ich jedenfalls in diesem Fall nicht. Die erste Mail warf ich noch weg, aber am nächsten Tag hatte ich sofort wieder eine, ob ich denn schon an meine Bewertung gedacht habe. Und dann noch eine. Und dann war ich weichgeklopft und habe meine Bewertung abgegeben, jetzt frage ich mich allerdings noch mehr, welchen Sinn solche Bewertungen haben sollen. Bei der Frage, ob ich den Laden denn weiterempfehlen würde, vergab ich nicht die höchste Punktzahl. Sofort poppte ein Fenster auf mit der Frage, warum ich nicht die höchste Punktzahl vergebe. Ja, warum eigentlich, ich war doch mehr als zufrieden mit der telefonischen Beratung? Offen gestanden nur, weil mir das Mailbombardement nach dem Gespräch irre auf die Nerven ging. Da ich aber keine Lust hatte, das jetzt noch lang und breit in einem Kommentierfeld auszubreiten und am Ende deswegen vielleicht noch weitere Bewertungsmails zu bekommen, gab ich doch die höchste Punktzahl. Sinnvoll, oder?

Also liebe Druckerei, solltet ihr das hier lesen: Ich finde euch gut, euer Service ist klasse und sollte es sich ergeben, würde ich euch selbstverständlich liebend gerne weiterempfehlen.





Ihr merkt schon, diese Woche war mal wieder eine einzige zermürbende Achterbahn der
Gefühle, da tun doch ein paar unschuldige Blümchen statt der ewigen zwischenmenschlichen Querelen in der Seele gut. Oder, um mit dem Einhorn zu sprechen: Ich glaube nicht an Menschen. Jedenfalls nicht immer.
Habt es fein :)))

xxx

Karin



Und natürlich schicke ich meine kleinen Frühlingssträußchen noch schnell zu Holunderbluetchen, wo es mal wieder jede Menge schöner Blumen gibt

Freitag, 8. Mai 2015

Große neue Stoffliebe & Friday Flowers


Heute habe ich ein paar Friday Flowers, die wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sind, der Strauß ist nämlich fast eine Woche alt, in Würde gewelkt und hat schon einige Blätter gelassen, viele hätten ihn wahrscheinlich schon weggeworfen. Aber nach langem Überlegen dachte ich mir, was soll's, es sind nur ein paar Blumen, wozu groß überlegen, außerdem gefallen sie mir in dem Zustand außerordentlich gut, und warum immer nur das Perfekte zeigen? Außerdem: Wir altern schließlich auch, regen uns ständig über den immer schlimmer werdenden Jugendwahn auf, warum nicht mal ein blühendes Statement dagegen setzen? Und bevor ich mich jetzt heiß rede, äh, schreibe, kommt lieber ein Bild.






Na, so schrecklich sehen die gar nicht aus, oder? Der Strauß ist auch deswegen schon so lange bei mir, weil die Tulpenzeit jetzt endgültig zu Ende geht und ich diese Blumen wirklich in jedem Zustand liebe. Letztes Wochenende habe ich mir die letzten ansehnlichen Exemplare vom Tulpenfeld um die Ecke geholt, in herrlichsten Edelsteinfarben, an denen ich mich gar nicht sattsehen konnte. Und als sie immer länger wurden und immer mehr aufgingen, fand ich sie eigentlich immer schöner. Und als die ersten Blätter abfielen, war ich ganz aus dem Häuschen.







Außerdem kam mir dieser traumhafte Stoff ins Haus geflattert, zu dem mir auf Anhieb so viele Verwendungsmöglichkeiten eingefallen sind, dass ich eigentlich mindestens zwanzig Meter davon bräuchte, ach was, vierzig. Die ersten Mädchenkleider daraus liegen schon fertig zugeschnitten im Nähstüberl und warten nur noch darauf, zusammengenäht zu werden. Aber erst mal musste diese neue Shopping Bag her. Vorsicht, jetzt kommt Eigenwerbung: Ich liebe meine Shopping Bags und verwende sie selbst auch gerne als XXL-Handtasche, und da ich ja quasi an der Quelle sitze, habe ich sie in ganz vielen verschiedenen Farben und Mustern, immer passend zum Outfit. Diese habe ich aber gleich mehrere Male genäht, deswegen wandert sie gleich mal in den Shop.







Und meine Blümchen wandern noch schnell zu Holunderblütchen, wo ich mir gleich noch die vielen anderen Friday Flowers anschaue, jede Woche wieder ein Hochgenuss. Euch allen schon mal ein weltallerschönstes Wochenende!

xxx

Karin




Freitag, 13. Februar 2015

Winterblumen


Diese Woche haben ein paar schneeweiße Ranunkeln mein Herz gebrochen. Eigentlich wollte ich einmal mehr den Versuch starten, meine Traumkombination weiß und lila in die Vase zu stellen, aber die Ranunkeln allein haben so wunderbar zart und stimmig gewirkt, dass ich keine andere Farbe dazu nehmen wollte. Tja, vielleicht schaff ich's nächste Woche endlich mal....





Die letzten Tage waren geprägt von den unglaublichsten Wetterwechseln, leichter Scheefall Anfang der Woche, Tage, die von Anfang bis Ende nur dunkelgrau waren, strahlender Sonnenschein mit wahrlich toskanischen Sonnenuntergängen über glühenden Alpengipfeln, dichtester Morgennebel, durch den sich langsam aber sicher die Sonne kämpfte. Am Liebsten wäre ich von früh bis spät nur mit der Kamera unterwegs gewesen, um Bilder von verzauberten Schneelandschaften in magischem Licht zu machen, aber auch ich muss arbeiten und habe Kinder und einen Haushalt, deswegen gab es nur die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse. 

Und auch wenn es allen anderen schon zum Hals raushängt, vom Schnee kann ich immer noch nicht genug bekommen. Das liegt aber auch daran, dass wir hier seit Wochen traumhaftesten Pulverschnee haben, der mein Skifahrerherz höher schlagen lässt. Und da wir zu den ersten kleinen Idiotenhügeln (so heißen hier die einfachen Skihänge) nur ganz kurze Fahrtzeiten haben und dort obendrein die Tageskarte weniger als 10€ kostet, hatten wir ein paar vergnügte Skinachmittage mit Tochter Klein und Freundinnen.






Und wie steht's mit eurer Winterlaune? Habt ihr die Kälte satt und wartet nur noch sehnlichst auf den Frühling oder legt ihr so wie wir noch eine Runde Winterurlaub ein?

Nun noch ab mit den Blumen zu Holunderblütchen und euch allen ein schönes Wochenende gewünscht!

xxx

Karin


Freitag, 30. Januar 2015

Friday Flowers und ein Wort zu Facebook


Hallo meine Lieben, da ein paar von euch doch mitbekommen habe, dass ich mit einer Mandelentzündung im Bett liege, wollte ich mich erst mal für eure lieben Wünsche bedanken. Nach einem ausgiebigen Teebesäufnis gestern und einfach mal einem Tag zuhause bleiben und die Medikamente, die der Arzt verschrieben hat, mal wirklich nehmen, bin ich heute schon so gut wie wiederhergestellt. Trotzdem, ich war ganz gerührt, vielen Dank nochmal!

Deswegen heute auch ein Flower Friday mit nicht mehr ganz frischen Blumen und einmal mehr - Tulpen. Ich liebe diese Blumen einfach zu sehr und könnte mir in der Tulpenzeit jeden Tag einen neuen Strauß kaufen. Dazu gesellten sich diese Woche ein paar Hyazinthen, allerdings leider nicht in der Wunschfarbe weiß, gab's diese Woche nicht in der Gärtnerei meines Vertrauens. Ich war ganz hin von dem satten lila der Tulpen und finde weiß mit lila eine unschlagbare Kombination, aber es sollte halt nicht sein....




Dafür ist meine Lesebrille mit ins Bild gewandert, hat's jemand bemerkt? Und da ich nicht zwei Tage lang ohne Unterbrechung auf dem Sofa stricken und Zeitschriften lesen konnte, habe ich mich, angeregt durch den Artikel im aktuellen Flow Magazin, mal ein wenig im Handlettering probiert. Und was soll ich sagen? Es hat Riesenspaß gemacht, ist zur Nachahmung nur empfehlenswert und in meiner endlosen Konsumgier habe ich mir gleich eins der im Artikel erwähnten Bücher zum Thema bestellt.

Wir haben hier ja seit unserem Umbau eine Küchenwand mit Tafellack, die natürlich permanent neu beschriftet werden will, da schadet ein bisschen professionelle Anregung sicher nicht. Obwohl ich ja immer noch am meisten die ungelenken Botschaften und Zeichnungen von Tochter Klein liebe, oder, ganz aktuell, die Rechenaufgaben, die sie an die Wand schreibt, wenn mit Freundinnen Schule gespielt wird.

Und beim Thema Konsumgier muss ich direkt noch einen kleinen Nachtrag zu meinem letzten Post bringen. Als erstes natürlich vielen Dank an euch für eure vielen interessanten Kommentare, aber ich wollte doch noch mal klar stellen, dass ich eigentlich eher versehentlich ein halbes Jahr lang keine Kleider gekauft habe, es war wirklich null geplant. Und natürlich habe ich in der Zeit trotzdem andere Dinge gekauft, Bücher, CDs, Deko.... Ich wollte eigentlich nur die interessante Selbstbeobachtung mitteilen, dass man durchaus eine Zeit lang ohne Kleiderkauf auskommen kann und Kleider shoppen wundersamerweise komplett aus dem Fokus verschwindet, wenn man längere Zeit keinen Laden mehr betreten hat. Und nach so einer Abstinenzphase vielleicht etwas bewusster einkauft, also weniger H&M und Konsorten. Das geht aber auch ohne vorangegangene Abstinenz :)




Und dann muss ich noch kurz über Facebook herziehen und dazu kurz mal ausholen. Bevor ich mit dem Bloggen begonnen habe, war ich im Netz und in anderen Social Media praktisch nicht vorhanden. Kurz nach dem Beginn meiner Bloggerei hatte ich aus mir heute unerfindlichen Gründen das Bedürfnis, auch eine Facebook-Seite einrichten zu müssen. Sehr viel gepostet habe ich dort allerdings nie und vor längerer Zeit habe ich beschlossen, dort gar nicht mehr aktiv zu sein. Warum? Ich finde es gräßlich, per Mail Aufforderungen zu bekommen, dass ich bitteschön auf meiner Seite wieder mal was posten soll, sonst würden mich meine Follower vergessen. Und dass man von Facebook ständig Nachrichten bekommt, was man nicht alles anstellen kann, um möglichst viele Likes zu bekommen. Herrjeh, ich blogge doch nicht nur und ausschließlich, um hier eine Riesenzahl an Followern zu bekommen aber freue mich natürlich schon darüber. In der Bloggerwelt fand ich von Anfang an sympatisch, dass es eigentlich ein ständiges Geben und Nehmen ist, ein Austausch von Ideen. Auf Facebook hatte ich nie diesen Eindruck, da geht es offensichtlich nur um Likes, Likes, Likes. Und diese hintergründig eingeforderte Präsenzpflicht erinnert mich doch zu sehr an die viel beschworene Transparenz in 'der Circle' von Dave Eggers, habt ihr das Buch gelesen?





Puh, das war jetzt mehr als geplant für so einen kleinen Flower Friday, aber wenn man halb krank im Bett liegt, hat man eben viel Zeit...
So, jetzt noch ab mit den Blümchen zu Holunderblütchen und euch allen einen schönes Wochenende gewünscht!

xxx

Karin




Freitag, 23. Januar 2015

Friday Flowers und Dies und Das und Jenes


Seit gestern habe ich eine Lesebrille (nicht im Bild). Und obwohl ich doch recht froh über die verbesserte Sehqualität bin, muss ich schon sagen, es macht doch was mit einem. Kurzsichtig, das ist irgendwie.... normal, das sind ganz viele, das gibt's in jedem Alter. Aber Lesebrille, das ist Oma, das ist altes Eisen. So ging's jedenfalls mir, als ich beim Augenarzt war und mir gesagt wurde, dass eine Lesebrille nicht ganz verkehrt für mich sei. Bisher hatte ich noch nie größere Probleme mit dem Älterwerden und fand das Gejammere mancher Freundin über jede neue Falte ziemlich lächerlich, war ich doch immer ganz froh, mich nicht mehr mit den Problemen Zwanzigjähriger rumschlagen zu müssen und im Laufe der Jahre eine gewisse Gelassenheit und, ja wirklich, Weisheit entwickelt zu haben. Aber die Brille, das war jetzt doch so ein Einschnitt, den ich erst mal verkraften musste. Keine Sorge, ich hab's und finde meine neue Brille eigentlich sogar ziemlich schick. Woran ich mich aber echt noch gewöhnen muss, ist das ständige Auf- und Absetzen.




Dann wollte ich noch einen kleinen Nachtrag zu meinem Joggingpost bringen, habe ich doch heute früh einen mehr als miserablen Lauf hingelegt (das Alter?). Es gibt beim Laufen immer ein ewiges Auf und Ab, mal flutscht es nur so, manchmal kommen einem schon zwei Kilometer endlos vor. Das ist völlig normal und das einfachste ist, schlechte Tage einfach schnell zu den Akten zu legen und zu vergessen, morgen geht's meistens schon wieder gut. Ich muss innerlich immer so lachen, wenn mir Männer mit hochrotem Kopf entgegen gerannt kommen, die jeden Tag verbissen einen neuen Weltrekord aufstellen. Muss doch nicht sein, jeder ist mal schlecht drauf.





Aber eigentlich wollte ich ja nur schnell meine Friday Flowers zeigen. Hier in München gibt es ja zahlreiche Blumenstände auf der Straße, an denen man sich oft aufs Herrlichste mit den schönsten Blüten eindecken kann. Diese Woche bin ich dann doch mal wieder den Tulpen erlegen, wie so viele andere auch. Wahrscheinlich geht es allen genauso, so ein erster Farbrausch mitten im Winter muss einfach sein. Tulpen gehören sowieso zu meinen absoluten Blumenfavoriten, ich mag diese so einfachen und doch so filigranen Blumen in ihren unzähligen Farbschattierungen einfach unheimlich gerne.




Diesmal fiel die Wahl auf wunderschön magentafarbene, das passt so schön zu meinem letzten Masking-Tape-Neuzugang. Sattes Magenta mit allen möglichen Schlagwörtern wie wish, hope, oder harmony drauf, lauter Dinge, die man in ungemütlichen Zeiten wie diesen recht gut brauchen kann. Am Liebsten würde ich ja gewissen selbstgerechten Herren und Damen, die momentan in Fernsehtalkshows sitzen und gegen alles wettern, was in ihren Augen nicht typisch deutsch oder europäisch ist, einen dicken Packen Harmonie schicken, aber wahrscheinlich kommt bei solch verbohrten Leuten jeder Appell zu spät.




So, das war für heute mal ein wilder Haufen von allem Möglichen, aber mir ging gerade halt so einiges durch den Kopf. Jetzt wandern meine Blumen noch zu Holunderblütchen und euch wünsche ich einen schönen Start ins Wochenende!

xxx

Karin



Freitag, 16. Januar 2015

Friday Flowers & kleine Achtsamkeiten


Hallo meine Lieben, nun sind wir wohl alle wieder voll und ganz im Alltag angekommen und das neue Jahr wird langsam aber sicher zur Routine. Und damit mich hier niemand falsch versteht: Ich mag Alltag. Ich mag gar nicht ständig planlos vor mich hinleben, da sind mir Job, Kinder, Haushalt und die ganzen kleinen Pflichten, die dem Leben Sinn und Struktur geben, eigentlich lieber. Gut, die Bügelwäsche kann gerne jemand anders übernehmen :)






Aber zum Alltagsleben gehören natürlich auch die vielen kleinen Auszeiten, die das Leben versüßen. Diese Woche habe ich mir auch schon ein bisschen Frühling ins Haus geholt, obwohl ich ja zu den Menschen gehöre, die den Herbst und den Winter lieber mögen als den Sommer. Warum das so ist, kann ich gar nicht so genau erklären, aber eine Freundin hat mal die Theorie aufgestellt, dass Menschen, die im Winter geboren sind, dann eben auch den Winter bevorzugen. Ob das jetzt so wirklich stimmt, wage ich fast zu bezweifeln, aber vielleicht ist ja was dran, will da vielleicht mal jemand eine Studie zum Thema machen?

Die Gärtnerei hier um die Ecke hat schon die ersten selbst gezogenen Ranunkeln und Hyazinthen, von denen ich mir ein paar pinkfarbene geholt habe, jaja, ich weiß, altbekannte Farbwahl, aber bei Blumen mag ichs einfach so gerne. Aufgepimpt habe ich das Ganze mit fliederfarbenen Tulpen aus dem Supermarkteimer, ich mag das ja ganz gerne, wenn die Farben ein bisschen Aua miteinander machen. Als ich in der Gärtnerei beherzt noch zu ein paar anderen Farben greifen wollte, meinte die gestrenge Floristin gleich, dass die Farben IMMER harmonieren müssen. Und da ich ja ein netter Mensch bin, wollte ich sie nicht enttäuschen und bin brav beim pink geblieben, um danach noch heimlich in den Supermarkt zu tappen...





Jetzt wandern meine Blümchen noch zu Holunderblütchen und euch wünsche ich einen schönen Start ins Wochenende, Alltag hin oder her!

xxx

Karin



Freitag, 28. November 2014

Freitagsblumen


Hallo meine Lieben und erst mal vielen Dank für die vielen vielen Reaktionen auf meinen letzten Post, man macht sich ja doch immer so seine Gedanken, ob man sich mit seiner Meinung nicht doch zu weit aus dem Fenster lehnt. Am liebsten hätte ich auf jeden einzelnen Kommentar von Euch geantwortet, da waren so viele tolle Gedanken dabei aus den meisten Kommentaren könnte man sogar einen eigenen Post machen, aber Ihr wisst ja, die Zeit...

Tja, und wie leite ich jetzt am elegantesten zu Freitagsblumen über? Obwohl, eigentlich ist das einfacher, als gedacht, denn auch da geht es heute um kindliche und jugendliche! Kreativität weitab von jeglichem Förderwahn. Nein, wir lassen die Kinder nicht zur Vorbereitung auf die Physik-Schulaufgabe Blumen züchten, aber wir haben als Spritzschutz die Rückwand unserer Küche mit Tafellack lackieren lassen. Das klappt super, man kann wirklich jeden Fettspritzer problemlos wieder abwischen. Außerdem inspiriert sie nicht nur Tochter Klein, sondern auch meine großen Kinder mitsamt Freundeskreis zu regen literarischen Ergüssen, interessanten Zeichnungen und die eine oder andere Matheformel wurde auch schon aufgeschrieben. Anfangs dachte ich, wir würden die Wand ab und an mit ein paar ausgewählten  Sprüchen in schön kalligrafierter Schrift verzieren, inzwischen herrscht allerdings chaotischster kreativer Wildwuchs und das gefällt mir fast besser als eine durchgestylte Wand kann man das so nennen?. Dass hier gerade ein fast leeres Eckchen zu sehen ist, liegt nur daran, dass Tochter Klein mit ihren Versuchen, eine Katze an die Wand zu malen, völlig unzufrieden war und alles wieder weg gewischt hat.




Aber eigentlich sind wir ja bei den Friday Flowers. Meine Gerbera-Mitleidsphase hält an, diese Woche habe ich knallig pink- und orangefarbene aus dem Supermarkteimer gerettet.
 Warum stellen die den Eimer nicht mal an prominentere Stelle, so unter der Obsttheke fristen die Blumen wirklich ein jämmerliches Dasein. Dafür jetzt ab damit zu Holunderblütchen und euch allen schon mal ein schönes Wochenende!

xxx

Karin



Freitag, 21. November 2014

Friday Flowers & Let's go outside - against the Novemberblues



Huch, da hab ich ja mal wieder gewaltig die Belichtung nach oben gedreht, aber was soll's, so wahnsinnig viel Sonne haben wir derzeit nicht, da kann's schon mal ein wenig leuchten. Eigentlich schreibe ich hier nicht unbedingt über fotografische Probleme, aber heute habe ich über eine Stunde gebraucht, um die von mir eigentlich in den schönsten Leuchtfarben fotografierten Bilder wenigstens halbwegs in den Farben, die ich eigentlich abgelichtet habe, abzuspeichern. Mein Rechner mag anscheinend kein Rot und was ihr hier seht, ist die grauschleierloseste Version, die ich hinbekommen habe. Nächstes Mal wird's wieder leuchtender, versprochen. Und da wir schon beim Thema sind und ich öfter gefragt werde, wie ich die Bilder so hell bekomme: Man kann an jeder Kamera die Belichtung nach oben drehen und davon mache ich hemmungslos Gebrauch, allerdings nicht zu hoch drehen, sonst wird's grisselig. Und zugegeben, zur Not gibt's noch Photoshop.






Diese Woche haben ein paar Gerbera aus dem Supermarkt bei mir ein neues Zuhause gefunden, die armen Blümchen standen von Niemandem beachtet in einem Eimer in der Ecke, da hat mich einfach das Mitleid übermannt. Ich mag Gerbera eigentlich sehr gerne, sie sehen aus wie Blumen, die kleine Kinder malen und es gibt sie in so vielen schönen leuchtenden Farben.






Und wenn wir schon beim Thema grau sind, hier noch eine kurze Selbstbeobachtung. Da ich ja ein eher sportlicher Typ bin was man meiner Figur leider nur bedingt ansieht fahre ich nach Möglichkeit immer mit dem Rad zur Arbeit. Und gerade in der dunkleren Jahreszeit merke ich, wie gut das tut. Oft muss ich mich morgens sehr überwinden, aber wenn ich dann unterwegs bin, finde ich es draußen eigentlich wunderschön und komme wunderbar zu mir selbst. So starte ich viel entspannter in den Arbeitstag, hatte schon ein bisschen Bewegung und bin nebenher so gut wie nie erkältet. Einfach mal ausprobieren, ein bisschen Draußen sein lässt sich in jeden Tagesablauf einbauen.





So, und nun wandern meine graustichigen Blumen noch zu Holunderblütchen und ich schwing mich auf's Rad...

xxx

Karin



Freitag, 14. November 2014

Friday Flowers & Beobachtungen aus dem richtigen Leben


So, jetzt komm ich auch noch mit ein paar Blümchen um die Ecke, gestern hab ich mir noch ein paar frische Anemonen gegönnt. Ich liebe diese zarten filigranen Blumen und finde sie wirklich in jeder Farbe schön. Eigentlich hatte ich ja auf ein paar lila- und blaustichige gehofft, der Blumenladen meines Vertrauens hatte aber nur Bonbontöne auf Vorrat, also gibt es mal wieder eine von mir ja bereits gewohnte Farbmischung und das ist jetzt auch gut so, draußen ist es heute nämlich eher grau in grau.





Nebenher ist mir gestern beim Einparken vorm Blumenladen mal wieder Folgendes passiert: Ein älterer Herr blieb stehen und hat mir interessiert beim Rumrangieren zugeschaut. Sowas gibt's ja häufig, aber ich frage mich doch jedes Mal: Was wollen die? Darüber staunen, dass auch eine Frau in der Lage ist, ein Auto unfallfrei in eine Parklücke zu bugsieren? Mir applaudieren, wenn ich's geschafft habe? Helfend eingreifen, wenn ich scheitere? Oder einfach nur den Tag irgendwie rumbringen?

Ihr lieben alten Männer, egal, was euch dazu bewegt, Frauen beim Einparken zuzuschauen, lasst es doch bitte einfach sein, ich fühle mich nämlich immer reichlich dämlich in solchen Situationen. Ich hätte da ein paar Vorschläge, was ihr stattdessen machen könnt, zum Beispiel Türen aufhalten oder auf dem Parkplatz vom Baumarkt mal helfen, die schweren Humussäcke in den Kofferraum zu hiefen, sowas mögen wir Frauen trotz aller Emanzipation nämlich ganz gerne. Vielleicht habt ihr, geneigte Leserinnen, da auch noch ein paar Vorschläge, ich würde dann eine Liste erstellen und im Auto deponieren, um sie bei Bedarf an die alten Herren weiterzureichen.






Nun aber genug schwadroniert, meine Blumen wandern jetzt noch schnell zu Holunderblütchen und Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende!

xxx

Karin


Freitag, 10. Oktober 2014

Friday Flowers



Eigentlich muss ich erst mal vorausschicken, dass ich dieses Bild schon letzten Freitag posten wollte, aber das Schicksal war entschieden gegen mich und das kam so: Am Donnerstag hatte ich morgens einen Arzttermin. Ich hasse es, zum Arzt gehen zu müssen und gehe wirklich nur, wenn es gar nicht mehr anders geht, in diesem Fall wurde ich zu einer Routineuntersuchung zitiert. Dann der große Schock im Wartezimmer: Keine Bunte, keine Gala, nicht mal eine InStyle. Ja Herrschaftseiten bayrischer Fluch, für was geh ich überhaupt zum Arzt, ich war schon so scharf auf die Bilder von George Clooneys Hochzeit. Immerhin hat mein Arzt ausgesprochen lässig reagiert. Als ich ihn darauf ansprach, schickte er sofort eine Sprechstundenhilfe los, um Zeitschriftennachschub zu besorgen. So sollen Ärzte sein.

Als Folge des Klatschpresseentzugs und eines darauf folgenden äußerst unangenehmen Arbeitstags entwickelte ich einen ausgesprochen hartnäckigen Kopfschmerz, dem auch mit unverantwortlich hohem Tablettenkonsum nicht beizukommen war. Auf dem Heimweg gönnte ich mir beim verlängertes-Wochenende-Großeinkauf noch einen Strauß Rosen, aber es half alles nix, Kopfweh ohne Ende.







Zuhause angekommen fand ich dann im Briefkasten einen recht zerknüllten Umschlag und dachte im ersten Moment: Auch das noch, Kundenreklamation, ich muss irgendwas nochmal nähen, weils nicht gepasst hat. Aber nein, das zerknüllte Päckchen kam von Pamy und enthielt diese beiden zauberhaften Wollknäule. Ich hatte ihr in einem Kommentar geschrieben, dass mir ihre Sockenwolle so gut gefällt und sie hat mir kurzerhand welche geschickt. Ist das nicht nett? Vielen Dank liebe Pamy, you made my day!






Und da heute Flowerday ist, wandert mein Strauß mitsamt der Wolle noch schnell zu holunderbluetchen. Euch allen ein schönes Wochenende!

xxx

Karin


Freitag, 26. September 2014

Friday Flowers



Kennt Ihr das auch? Seit mindestens zwei Wochen leuchtet mir auf dem Heimweg ein Blumenfeld entgegen und genauso lange nehme ich mir vor, dort anzuhalten und mir einen dicken Herbststrauß zu holen. Aber jeden Tag auf's Neue schreit ein kleines Vernunftmännchen tief in mir drinnen: Das dauert jetzt viel zu lange, keine Zeit, beeil Dich mal, jetzt auch noch Blumen, du hast sie wohl nicht mehr alle.... Totaler Blödsinn natürlich, ein paar Blumen abschneiden dauert ja keine Ewigkeit und gerade diese Mini-Auszeiten machen den Alltag doch schön, oder?






Gestern wurde der Besuch am Blumenfeld dafür richtig zelebriert, gemeinsam mit Tochter Klein ging's mit dem Fahrrad zum Dahlienpflücken. Ich habe die Blumenfelder eigentlich erst letztes Jahr so richtig für mich entdeckt und gerade die leuchtenden Dahlien im Herbst machen mich so richtig an. Gestern hatten wir allerdings ein wenig Pech, die meisten farbigen waren noch nicht richtig aufgeblüht oder bereits abgeschnitten, also habe ich mich völlig entgegen meiner Vorlieben für einen monochromen Strauß weißer Dahlien mit einem ganz zartvioletten Farbverlauf entschieden. Kommentar Tochter Klein: Jetzt hast du aber einen richtigen Hochzeitsstrauß. Heiraten ist nämlich großes Thema zur Zeit, die Hochzeit mit dem liebsten Freund aus Kindergartentagen wird bereits minutiös geplant, allerdings herrscht noch Uneinigkeit darüber, wo die beiden dann wohnen werden.






Dafür wurde gestern schon mal ein Probe-Brautstrauß gepflückt, der nun auf dem neuen Schreibtisch des frischgebackenen Schulkinds thront. Und mein Strauß wandert jetzt noch schnell zu Holunderblütchen. Einen sonnigen Freitag Euch allen!

xxx

Karin



Freitag, 18. Juli 2014

Friday Flowers


Hallo an diesem wunderschönen Freitag, ich hoffe, es geht Euch gut. Aus einer dicken Sommerlaune heraus beteilige ich mich heute auch mal wieder am Flower Friday, und zwar mit ein paar einfachen Blümchen, die ich mit Tochter Klein im Wald gepflückt habe.

Ich mag solche Blumen oft viel lieber als Gekaufte und vor allem liebe ich es, wenn Tochter Klein das ganze Haus mit solchen kleinen Sträußchen verziert. Kinderdeko ist ja meistens die Schönste und ich lasse ihre Arrangements aus Blumen, Schleichtieren, Spielzeugautos, Steinen und selbstgemalten Postkarten oft wochenlang stehen. So unbekümmerte Zusammenstellungen bekommen wir Großen meistens gar nicht hin und genau das bewundere ich so an Kindergartenkindern, dieses fröhliche Ausprobieren und sorglose in-den-Tag-hineinleben. Da ich ja mit dem Herrn Sohn gerade eine ganze Schullaufbahn durchlebt und teilweise durchlitten habe, weiß ich, dass diese Unbeschwertheit in dieser Form nie wieder kommt, deswegen betrachte ich in letzter Zeit schon fast mit einer gewissen Wehmut, wie Tochter Klein mit ihren Freundinnen in Traumwelten abtaucht und endlos ganze Tage einfach wegspielt.




Euch allen schon einmal ein schönes Wochenende, träumt auch mal ein bisschen!

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Karin



Und natürlich wandert mein kleines Sträußchen jetzt auch zu Holunderblütchen