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Montag, 8. Juni 2015

Wenn's einfach zu heiß wird - homemade Ingwer-Limetten-Eistee



Obwohl ich zugegebenermaßen der größte Milchkaffee-Junkie weltweit bin, wenn's so heiß wird wie die letzten Tage hier (über 30°, aber hallo!), nehme selbst ich von meinem Lieblingsgetränk Abstand. Und da die Variante Eiskaffee nur bedingt figurfreundlich ist, musste die letzten Tage dringend eine schnelle und einfache Alternative her. Also Eistee - semihomemade :)






Dafür mache ich erst mal eine große Kanne Ingwer-Zitronen-Tee. Da jedem eine andere Marke am Besten schmeckt, nehmt einfach den, den ihr am liebsten mögt. Ich verwende gerne die Tees von Cupper, nicht nur, weil ich sie geschmacklich klasse finde, sondern auch, weil die Verpackung einfach umwerfend schön ist. Jaja, so oberflächlich bin ich, aber das Auge trinkt halt mit.

Auf einen Liter Tee rühre ich 1-2 EL Agavensirup ein, je nachdem, wie süß ichs gerade mag. Agavensirup hat eine andere Süße als Zucker oder Honig, aber Vorsicht, der Kalorien- und Kohlehydratgehalt ist wesentlich höher, also nur sparsam verwenden. Dann noch den Saft einer halben Limette dazu und da ich im Garten Zitronenmelisse in rauhen Mengen habe, kommen auch noch ein paar Blätter davon rein. Und Limettenscheiben!

Dann das Ganze im Kühlschrank ordentlich durchkühlen ich mach meistens am Abend schon eine große 2l-Kanne und fertig ist die Sache. Hach, ich bin schon ein großer Fan von Blitzrezepten.






Habt ihr auch ein Lieblingsgetränk an heißen Tagen? Oder seid ihr vernünftiger als ich und trinkt einfach nur Wasser?

xxx

Karin



Dienstag, 19. Mai 2015

Na Sauber: Pomodore ripiene



Eigentlich kam mir erst nach dem Absetzen meines letzten Posts in den Sinn, dass ich auch eine Auflösung zu meinem Rätsel bringen muss. Dann kam mir in den Sinn, dass ich euch dazu zwangsläufig meine Küchenwand zeigen muss die ich Sonntag Nachmittag beinahe saubergewischt hätte, dann wärs Essig gewesen mit dem Beweis. Und dann kam mir in den Sinn, dass so eine nackige Küche mit Rätselauflösung doch a bissl wenig ist für einen Post. UND DANN kam mir in den Sinn, dass ich ungeheuren Appetit auf meine fast allerliebsten italienischen Lieblingsantipasti hab, nämlich auf Pomodore ripiene, gefüllte Tomaten. Allora, es ist endlich so halbwegs Sommer ergo finalmente Tomatenzeit, also her mit dem Rezept.






Dazu nimmt man am besten die kleinen Datteltomaten oder die wunderbaren San Marzano, die es momentan wieder gibt. Ich bevorzuge diese Tomaten, weil sie ein schön festes Fleisch haben und selbst in nicht ganz reifem Zustand schon sehr viel Geschmack haben.

Von den Tomaten den Deckel abschneiden, innen aushöhlen, dabei das Fruchtfleisch beseite legen und die Kerne wegtun.

Für die Füllung braucht man:
2-3EL Ricotta
2-3EL geriebenen Parmesan
2 EL Kapern
eine Handvoll Petersilie
1 kleine Tasse Semmelbrösel (für alle Greengate-Fans: eine schlecht gefüllte kleine Latte Cup)
1 Schalotte

Die Schalotte sehr fein hacken und zusammen mit den Semmelbröseln in Butter golden anbraten. Kapern, Petersilie und Tomatenfruchtfleisch ebenfalls sehr klein hacken. Alle Zutaten zu einer schönen Pampe vermischen und bei Bedarf noch salzen und pfeffern. Die Tomaten damit füllen, was bei den kleinen Datterini nicht ganz einfach ist, zur Not geht's mit der Spritztülle ganz gut.
Im Ofen bei 170° Umluft ca. 15 Minuten überbacken, rausnehmen, auskühlen lassen, entweder sofort noch warm oder später aufessen, mmmmh.






Na, errät schon jemand, was auf der Tafelwand steht? Nicht Sonne, nicht Sonntag, sondern, tadaaa..... sauber! Ich gebs zu, das kleine a war wirklich fies und sehr irreführend abgeschnitten, aber mehr ging einfach nicht mehr aufs Bild.






So sehr ich die Tafelwand liebe, ab und an muss sie einfach saubergemacht werden, sie dient uns ja auch als Spritzschutz hinterm Herd, was nebenher bemerkt wirklich funktioniert. Da sie bei uns immer sehr schnell sehr vollgeschrieben und -gemalt ist, ist die Putzerei meistens eine Heidenarbeit, das letzte Mal habe ich eine gefühlte Stunde dazu gebraucht. Und danach war ich erstmal sehr stolz auf die blitzsaubere Wand, fand sie aber auch eigenartig leer. Also dachte ich, ich weise meine Restfamlie und diverse Besucher auf mein reinigendes Tagwerk hin und schrieb kurzerhand 'sauber' an die Wand. Kaum hatte ich den Raum kurz verlassen, stand da 'na sauber'. Kurz danach noch als Anmerkung hintendran: aber echt. Dann wollte jemand darauf hinweisen, dass die Müllbeutel zur Neige gehen. Dann verarbeitete ein Freund des Herrn Sohn sein Physik-Trauma, indem er ein paar Formeln an die Wand schrieb usw usw usw.

Als die Wand ganz neu war, hatte ich die Vorstellung, ab und an einen ausgewählten Spruch an die Wand zu schreiben oder mal ein kalligraphiertes Kochrezept oder ähnliches. Aber irgendwie verselbständigte sich das, jeder Besucher verewigte sich, die Tochter Klein spielt Schule mit ihren Freundinnen, die Tochter Groß malt Bäume an die Wand und inzwischen gefällt mir das viel besser so, schließlich wird hier gelebt.






Nebenher habe ich momentan wieder mit der Grauschleierproblematik zu kämpfen, wenn ich die Bilder normal anschaue, sind sie wunderbar hell und farbenfroh. Sobald ich sie fürs Web hochlade, werden die Farben stumpf und die Bilder insgesamt viel dunkler. Vor allem Rot sieht furchtbar aus, deswegen wirken die Tomaten auf den Bildern leider nicht so appetitlich, wie sie sind. Ich drehe jetzt schon im Voraus im Photoshop die Belichtung hoch, das macht die Bilder aber immer so grisselig, was mir auch nicht gefällt. Und mit verschiedenen Dateiformaten hab ichs auch schon probiert, keine Veränderung. Weiß da vielleicht jemand Abhilfe?







So oder so, lasst es euch gutgehen!

xxx

Karin





Mittwoch, 11. März 2015

wunderbar einfacher Frühlingssalat & Glimpses of Spring


War das nicht eine Woche bis jetzt? Endlich wieder ohne Daunenjacke aus dem Haus, Mittagspause draußen, die ersten Zitronenfalter wurden gesichtet und Tochter Klein hat auch schon Vanillefalter gesehen! Die bisherige Woche war ich in den Mittagspausen viel in der Stadt unterwegs, ich habe das große Glück, in einem nicht ganz unangenehmen Viertel zu arbeiten, wo es auch viele schöne Straßencafés gibt, die bei den ersten Sonnenstrahlen sofort bis auf den letzten Platz belegt sind. Und oft finde ich es als Pause wesentlich entspannender, mir in der Bäckerei schnell eine Breze zu holen und damit durch die Straßen zu schlendern, statt mich zum Essen hinzusetzen. Deswegen heute ein wildes Mittwochsallerlei mit einem schnellen Salat und Bildern von allem Möglichen.




 Es ist schon eigenartig, im Winter bevorzuge ich die Stille der Natur, aber zu Frühlingsbeginn zieht es mich immer magisch in die Stadt, plötzlich gibt es wieder wuseliges Streetlife, Läden verlagern ihre Auslagen nach draußen, Angestellte machen Mittagspause auf Parkbänken und an der Isar, auf den Spielplätzen ist wieder Kindergejuchze zu hören und man kann den Frühling wirklich mit Händen greifen. An solchen Tagen genieße ich es, in der Großstadt zu wohnen, wo man in jedem Viertel andere Stimmungen einfangen kann.




Dieser Tage kam mir beim Aufräumen ein Strickzeug unter, dass ich schon vor Weihnachten angefangen habe. Ich wollte eine Kissenhülle stricken, hab sie aber einige Male wieder aufgetrennt, weil ich mit dem Muster unzufrieden war. Nachdem ich dann endlich ein schönes Muster hatte, kam ich nicht recht voran, die Arbeit, Nähaufträge, Haushalt... Jetzt finde ich die Farbe so gar nicht mehr zur Jahreszeit passend und weiß nicht, was ich damit tun soll. Doch noch schnell fertigstricken? Bis zum Herbst liegenlassen?




Auf dem Viktualienmarkt fand ich diesen wunderbaren roten Chicorée, der natürlich unbedingt gleich mit musste. Einer meiner Lieblingssalate zur Zeit ist Chicorée mit rosa Grapefruit, Mozzarella und frischer Kresse. Dazu einfach den Chicorée kleinschneiden, Mozzarella dazu würfeln und die Grapefruitfilets dazu.

Ein befreundeter Koch hat mir mal gezeigt, wie man Grapefruits und Orangen filetiert. Dazu schält man erstmal die ganze Grapefruit und schält dann noch mit einem sehr scharfen Obstmesser die Haut ab. Wenn man das halbwegs unfallfrei geschafft hat, kann man zwischen den Häutchen die einzelnen Filets rausschneiden. Da ich spätestens beim Abschälen der Haut die ganze Grapefruit zermatscht in der Hand hatte und mir der Saft den Arm hinunterlief, habe ich eine eigene Methode entwickelt. Ich schneide die Grapefruit einfach in der Mitte durch, schneide einmal innerhalb der Schale rundrum und löse dann die Filets einzeln aus. Oje, hoffentlich habe ich das jetzt so beschrieben, dass es halbwegs verständlich ist.




Wenn alles kleingeschnitten und filetiert ist, noch die Kresse drüber. Und die Filets unbedingt direkt über der Salatschüssel raus schneiden, der runtertropfende Saft ergänzt die Sauce aufs Wunderbarste! Die Sauce geht dann sowieso ruckzuck, ich mache einfach eine leichte Vinaigrette mit Dijonsenf und fertig ist der Salat. Schmeckt auf der Terrasse übrigens genauso gut wie drinnen. Im Bild oben übrigens Kartoffeln auf dem Viktualienmarkt und der Blick vom Tegernsee auf den Hirschberg gestern Nachmittag.




Für heute verabschiede ich mich mit ein paar sauren Gurken und den letzten Schneeresten auf meiner Joggingstrecke unter Dramahimmel. Euch noch eine wunderschöne sonnige Woche!

xxx

Karin


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Manchmal muss es einfach eine Suppe sein



Es ist doch schon eigenartig, dass man immer genau dann krank wird, wenn man endlich mal Zeit hat. Ihr wisst, was ich meine? Pünktlich Freitagabend fängt das Kratzen im Hals an, fieser Husten und Schnupfen gesellen sich dazu, alle Knochen tun weh und obendrauf setzt sich noch mein liebster Begleiter, der rasende Kopfschmerz. Das ganze Wochenende liegt man leidend im Bett, um dann Montag aufzuwachen und festzustellen, dass es eigentlich wieder ganz gut geht.

Genau so ging es mir diese Woche, hier in Bayern haben die Kinder eine Woche Herbstferien und ich habe mir extra vorgenommen, nicht allzu viel zu arbeiten, um mit den Kindern ein paar Unternehmungen starten zu können. Montag gings noch zur Arbeit und ratet mal, wann der erste Halsschmerz kam? Richtig, Montag Abend. Den Rest erspare ich Euch.






Und wenn ich so richtig krank bin, brauche ich einfach eine Suppe. Einer meiner großen Krankheits- und eigentlich Überhaupt-Suppenfavoriten ist dabei eine an eine Minestrone angelehnte Gemüsesuppe, und für die braucht man folgendes:


5-6 mittelgroße Kartoffeln
400g Rosenkohl
400g weiße Bohnen
1 Stange Lauch
2-3 Karotten
1 Kohlrabi
2 Knoblauchzehen
1 Dose passierte Tomaten
2 Gläser Gemüsefond
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Die Bohnen am Vortag in reichlich Wasser einweichen oder, wenn's eilig ist oder man mal wieder nicht dran gedacht hat, weiße Bohnen aus der Dose in einem Sieb abtropfen lassen und nochmal mit Wasser abspülen. Das ganze Gemüse schön klein schneiden und in Olivenöl ordentlich anschwitzen. Mit etwas Weißwein ablöschen, einköcheln lassen, mit Gemüsefond und Passata auffüllen und köcheln lassen. Den Knoblauch hineindrücken, salzen und, ganz wichtig, man will die Erkältung schließlich loswerden, noch einen knappen TL Chiliflocken einrühren. Und wenn das Gemüse schön bissfest ist, ist die ganze Chose schon fertig.

Das wunderbare an dieser Suppe ist, dass man sie auch im halbkranken Zustand noch schnell zusammenrühren kann. Und natürlich muss man nicht zwingend genau diese Gemüse verwenden, das ist nur eine Kombination, die sich im Laufe der Zeit als meine Lieblingszusammenstellung herauskristallisiert hat.






Suppe ist für mich absolutes Soulfood und gerade im Herbst und Winter hätte ich am Liebsten immer eine Suppe auf dem Herd stehen. Auch in Restaurants ist es mir schon passiert, dass ich statt Vor- und Hauptspeise zwei verschiedene Suppen bestellt habe.






Und da die Kinder, für die ich mir frei genommen habe, alle ausgeflogen sind, ruhe ich mich einfach noch ein bisschen aus, um den Rest der Erkältung auch noch los zu werden. Tochter Klein hat mir extra ihre liebste Schmusekatze da gelassen, da macht sich der Halsschmerz sicher ratzfatz vom Acker.

xxx

Karin


Mittwoch, 2. Juli 2014

Aus gegebenem Anlass: Erdbeer-Melonen-Smoothie mit Basilikum


Wie ich ja zuletzt hier berichtet habe, lebe ich mit Teenagern unter einem Dach, deren Verhaltensweisen mich immer wieder vor unbegreifliche Rätsel stellen, obwohl ich doch mal selbst einer war.




Obwohl sie ihre Tage größtenteils in liegenden oder halb liegenden Positionen zubringen, können sie sich doch manchmal zu ungeheurem Aktionismus aufschwingen. So kam mein Sohn beispielsweise letzte Woche von einem Besuch im Asia-Supermarkt mit einem 10-Kilo-Sack Sprossen heim, die waren nämlich so unglaublich preiswert. Und auch wenn es mich unheimlich freut, dass meine Ermahnungen zu wirtschaftlichem Denken offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen sind, eine Woche lang Wokgerichte und Salate mit Sprossen satt sind dann doch zuviel.




Und dann gestern schon wieder: Sohn und Tochter Groß verschwinden gemeinsam, um schnell einen Becher Sahne zu holen. Zunächst ging mein Mutterherz auf, dass sich die Beiden trotz permanenter Zankerei offensichtlich doch verstehen, in der Erziehung doch nicht alles schief gelaufen ist und überhaupt. Tja, und dann kamen sie mit 5 Kilo Erdbeeren zurück. Aus unerklärlichen Gründen sind sie statt im Supermarkt im Erdbeerfeld gelandet, und natürlich ist das ja dort viel preiswerter, und ich mecker doch immer, dass sie den ganzen Tag nur rumliegen, und das ist ja an der frischen Luft, und die schmecken eh viel besser als gekaufte, und wenn man schon mal da ist soll sich das ja auch lohnen....





Nun sind wir leider eine Familie, die mit ca. drei Gläsern Marmelade durchs Jahr kommt, Marmeladekochen war also nicht. Und immer nur Eis mit Erdbeeren fänden die Kinder zwar toll, Mamas Hüften aber weniger. Also der Griff zur gesunden Ernährung: Smoothies satt, morgens, mittags und abends.




Dazu habe ich je ein Drittel Erdbeeren, ein Drittel Mango und ein Drittel Cantaloup-Melone mit einer Handvoll Basilikum gemixt, und ich muss doch sagen, von dem Ergebnis könnte ich mich viel eher eine Woche lang ernähren als von Sprossensalaten.





Vielleicht sollte ich den Herrn Sohn viel öfter alleine zum Einkaufen schicken, dann kommt er hoffentlich mal mit 5 Kilo Schokolade zurück. Und das gibt dann ein Fest!

Habt es fein!

xxx

Karin


Mittwoch, 18. Juni 2014

weltbester und total einfacher Avocadodip


Hallo meine Lieben, obwohl ich hier weiterhin trotz Ferien von den Niederungen des Alltags gejagt werde (ich sag nur: Kinder fahren alleine weg, alles geht schief und Muttern muss es richten), wollte ich Euch nicht vorenthalten, von was ich mich zur Zeit so ernähre.





Da man ja trotz Sommer nicht ständig nur Eis und Smoothies zu sich nehmen kann, gibt es bei uns momentan sehr oft auch den besten aller Avocadodips. Er geht ganz einfach, furchtbar schnell (was ich ja immer sehr wichtig finde, ähem) und passt zu fast jedem Gemüse. Und ist GESUND, jaha!




Man braucht dazu eine weiche Avocado, Naturjoghurt, Zitronensaft, Kurkuma und Kreuzkümmel. Und natürlich Salz und Pfeffer.

Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken, mit etwa der gleichen Menge Joghurt vermischen, Salz, Pfeffer und einen Spritzer Zitronensaft dazu. Dann noch je einen TL Kurkuma und gemahlenen Kreuzkümmel einrühren und fertig ist die Sache. Ich bin ja ein ganz großer Fan orientalischer Gewürze und verwende speziell Kurkuma zu fast allem. Noch intensiver schmecken die Gewürze übrigens, wenn man sie vorher kurz trocken in der Pfanne anröstet, für ganz Eilige gehts aber auch so.

Kurkuma oder auch Gelbwurz ist eines der gesundheitsfördernden Gewürze überhaupt, es wirkt entzündungshemmend und kann fast als Schmerzmittelersatz z.B. bei rheumatischen Schmerzen eingesetzt werden. Außerdem hemmt es die Tumorbildung bei Krebserkrankungen, beugt Alzheimer vor, lindert Atemwegsbeschwerden und fördert die Verdauung. Ihr seht schon, gesünder gehts kaum noch. Und schmeckt auf jeden Fall besser als ein Aspirin.

Besonders gerne esse ich zu dem Dip rohe Kohlrabi, aber natürlich passt auch jedes andere Gemüse. Und als Brotaufstrich schmeckt er auch herrlich. Tochter Groß streicht ihn auf die Breze, das nennt sich dann Crossover-Küche.




Und was esst Ihr am Liebsten, wenns draußen warm ist? Ich freue mich immer über Anregungen!

xxx

Karin



Donnerstag, 27. März 2014

Trifle oder was mache ich mit dem misslungenen Kuchen?


Hallo meine Lieben, heute zeige ich Euch endlich, was ich mit dem misslungenen Geburtstagskuchen für Tochter Groß angefangen habe. Und auch wenn man beim regelmäßigen Lesen bei mir fast den Eindruck gewinnen könnte, dass ich Backwerk grundsätzlich erst beim zweiten oder dritten Anlauf hinbekomme: Das stimmt gar nicht, Leute!




Das Unglück mit dem Geburtstagskuchen kam so: Als der Kuchen gerade in der heißen Phase im Backofen war, klingelte das Telefon, und leider leider (was heißt leider? Die Freude war gigantisch!) war eine meiner ganz großen Herzensfreundinnen dran, die in einer anderen Stadt wohnt und die ich leider nur sehr selten sehe. Ihr ahnt es schon, die Gugl im Ofen waren kurzfristig vergessen, und als ich sie dann doch schnell aus dem Ofen zog, hatten sie sich schon derart in der Form festgebacken, dass ich sie nur noch als Brösel aus der Form bekam.

Da ich Tochter Groß schlecht einen Teller voller zerbrochener Kuchenstücke zum Geburtstag kredenzen kann weiblicheTeenies reagieren da mitunter äußerst hysterisch, habe ich kurzerhand einen zweiten Kuchen gebacken. Aber ich bringe es dann doch nicht über mich, einen ganzen Kuchen einfach wegzuwerfen, nur weil er zerbrochen ist. Also gabs nicht nur einen Geburtstagskuchen, sondern auch ein Geburtstagstrifle.





Trifle hat ja den großen Vorteil, dass man es in unzähligen Variationen machen kann, die relativ klassische englische Variante geht mit Schichten aus Bisquit, geschlagener Sahne und Beeren. Ganz Faule können einfach einen fertigen Tortenboden kaufen und zerbröseln oder Löffelbisquits verwenden, ich finde aber, dass gerade ein selbstgebackener Boden mit weißer Schokolade einen tollen Kontrast zu den säuerlichen Beeren abgibt. Das Rezept habe ich Euch ja schon hier vorgestellt. Für den Trifle (oder heißt es das Trifle? Vielleicht sogar die Trifle? Keine Ahnung...) im Bild habe ich statt geschmolzener Schokolade und Ingwer die abgeriebene Schale von zwei Zitronen mit in den Teig gerührt.




Schlagsahne allein ist natürlich auch ein wenig langweilig, ich vermische die Sahne immer mit ein wenig Quark oder Joghurt und rühre noch ein Päckchen Vanillezucker mit ein. Noch besser wirds natürlich mit einer ausgekratzten Vanilleschote.




Da die Jahreszeit noch nichts anderes hergibt, gabs diesmal schnöde Tiefkühlbeeren. Ganz gigantisch ist natürlich die Variante mit frischen Erdbeeren. Zwei meiner persönlichen Favoriten sind im Sommer reife weiße Pfirsiche und Mango mit Passionsfrucht. Wichtig ist eigentlich nur, möglichst saftiges und reifes Obst zu verwenden, damit der Bisquit sich ein wenig vollsaugen kann. Man kann das Ganze natürlich auch in einer alkoholischen Version herstellen. Ihr seht schon, die Variationsmöglichkeiten sind unendlich.




Und da wir hier heute endlich mal wieder Temperaturen in erträglichem Maße haben und noch dazu die Sonne scheint, gibts später ein kleines Triflepäuschen im Garten. Mmmmmh.

xxx

Karin


Donnerstag, 6. Februar 2014

Rote Bete mit Chicoree und Couscous


Jetzt hat's auch mich erwischt - Husten, Schnupfen, Halsschmerz, aber eigentlich nicht richtig krank. Da hilft nur noch viel Tee und Powerfood. Einer meiner liebsten Wintersalate ist Chicoree und in der Kombination mit Roter Bete und Couscous finde ich ihn einfach unschlagbar.




Dazu koche ich mehrere Knollen Rote Bete wie Kartoffeln und pelle sie anschließend. Frische Rote Bete schmecken wesentlich intensiver als die vorgekochten, die man inzwischen überall kaufen kann. Und vor allem färben sie das Couscous in einem herrlich intensiven rosa, und das Auge isst ja schließlich mit, gelle.
Couscous mit der anderthalbfachen Menge Wasser, einer Prise Salz und einem Sternanis aufkochen, von der Flamme nehmen und fertig quellen lassen.




Chicoree, Rote Bete, ein paar Frühlingszwiebeln und einige Stängel Koriandergrün kleinschneiden. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und gemahlenem Koriander vermischen, ca. 1 Stunde ziehen lassen, eventuell nochmal nachwürzen und losessen.




Da ich ja oft eher kochfaul bin, gibt es bei mir solche Salate in allen erdenklichen Variationen. Wie sieht das bei Euch aus, habt Ihr auch Tage, an denen Ihr gaaaaaar keine Lust habt, zu kochen?

xxx

Karin


Dienstag, 15. Oktober 2013

Neues aus dem Nähstüberl



Da ab diesem Wochenende der nächste Popupstore vom Kaufhauskollektiv läuft, bei dem ich wieder dabei sein werde, habe ich einen neuen Schwung meiner Shopping Bags genäht.



 
Einer meiner großen Favoriten ist dabei weiterhin die Tasche aus dem herrlichen Joel-Dewberry-Stoff, den ich bei Duni in ihrem herrlichen kleinen Stofflädchen gekauft habe. Offen gestanden fand ich ihn so schön, dass ich gleich einen ganzen Ballen davon gekauft habe - jetzt geht er leider langsam zur Neige.
 
 
 
 
Ich habe natürlich auch sonst noch eine ganze Menge neuer Shopping Bags genäht, aber ganz so viele wie hier sind es diesmal nicht geworden. Muss ja auch nicht jedesmal sein, irgendwann habe ich dann nämlich ein Lagerproblem.
 
 
 
 
 
Unser Krankenlager löst sich übrigens mittlerweile langsam auf, vielen Dank für Eure vielen lieben Wünsche! Jetzt bin ich allerdings mächtig im Hintertreffen mit meinen Nähaufträgen, sehe das aber inzwischen alles ganz gelassen, was ich noch nicht habe, habe ich halt nicht.
 
 
 
 
Ganz gewaltig loben muss ich meine Jüngste, die jetzt schon den fünften Tag in Folge krank ist (aber nicht mehr allzu sehr) und mich trotzdem nebenher noch einigermaßen arbeiten lässt. Sie hört brav eine CD nach der anderen und spielt dabei. Die Hotzenplotz-Version von Armin Rhode kann ich übrigens durchweg empfehlen, ganz köstlich erzählt. Eigentlich nerven mich Hörbücher eher und Kinder-CDs ganz besonders, aber bei dieser musste ich wirklich viel lachen. Jaja, sowas bekommt man erst mit, wenn man ein mehrtägiges Kinderkrankenlager hat.
 
 
 
 
Hups, das waren auch schon alle Bilder, die ich heute habe. Ihr dürft jetzt noch raten, was es bei uns heute gibt
Richtig, Kartoffel-Lauch-Suppe.
 
xxx
 
Karin
 
 

Montag, 22. Juli 2013

gesund!

Damit hier nicht alle denken, dass ich mich nur von Süßigkeiten ernähre obwohl ich das gar nicht so schlecht fände hier mein momentanes Lieblingsfrühstück


Leider geht ja die Erdbeerzeit langsam zuende, dafür gibt es momentan so viele tolle Beeren, und vor allem endlich meine zwei Obstlieblinge: Weinbergpfirsiche und Kirschen
 


Und so fotogen noch dazu!


Daraus einen kleinen Obstsalat - fertig ist das perfekte Frühstück. Noch ein bisschen Joghurt dazu und vielleicht ein paar Heidelbeeren drüberstreuen. Ist das nicht schön, wenn's schnell und einfach geht und noch dazu schmeckt?

 

Auch wenn das Leben kurz ist, ganz ungesund sollte man doch nicht leben. Und wenn man noch ein bisschen Hollersirup einrührt, kommt es doch schon fast an ein Dessert ran, oder?
 

Dienstag, 25. Juni 2013

Gurkensalat mit Granatapfel und roter Zwiebel



Hier kommt ein Salat, der eine herrliche Variante ist zum üblichen deutschen Gurkensalat, wie es ihn bei meiner Schwiegermutter jeden Samstag zum Schnitzel gibt. Nichts gegen den Schwiegermuttersalat, aber ein bisschen Abwechslung muss sein.
 



Ich bin ja ein großer Anhänger der orientalischen Küche, vor allem die raffinierten süß-scharfen-aber-eben-nicht-zu-scharfen Gewürzmischungen haben es mir angetan. Ach, und die Kombinationen Gemüse mit Süßem, das ist genau mein Ding, und die vielen tollen Sachen mit Joghurt, Salate mit leicht scharfen Saucen, überall Minze und frischer Koriander drauf, ich könnte sowas jeden Tag essen.




Gemacht ist der Salat ganz einfach: Eine oder zwei Gurken schälen, der Länge nach vierteln und entkernen. Eine rote Zwiebel vierteln und in dünne Ringe schneiden, die Kerne und den Saft aus einem Granatapfel darübergeben. Frische Minze klein hacken und dazu geben. Jetzt einfach noch mit Zitronensaft beträufeln (klein Öl!), salzen und ganz leicht pfeffern und eine Stunde durchziehen lassen.

 

 
 
Wer den Salat etwas cremiger mag, kann noch einen Löffel Naturjoghurt einrühren. Ich gebe gerne auch noch eine Prise der Gewürzmischung mit dem aufschlussreichen Namen 5 Epices dazu, die uns unser Austauschschüler aus Réunion mitgebracht hat. Leider weiß ich nicht genau, was drin ist, aber ich tippe auf Kreuzkümmel, Safran, Vanille, gemahlenen Koriander und vielleicht noch Kardamom.




Angerichtet habe ich den Salat übrigens in den Schüsseln, die ich letzte Woche im Dopplershop gekauft habe, die Gabel ist auch von da. Und noch andere Schüsseln, Kühlschrankmagnete, kleine Nackedeis, Postkarten, ich habe mich fast ruiniert. Wunderschön, oder?




 
Habt einen schönen Tag!
 
Karin
 
 
Ach ja, bevor ich es vergesse: Aus lauter Panik vor der Google-Reader-Abschaffung habe ich jetzt auch Bloglovin bei mir installiert, Ihr könnt Euch also auch so bei mir eintragen. Um Bloglovin zu zeigen, dass das auch wirklich mein Blog ist, soll ich untenstehenden Text in den Post einkopieren. Da ich ja am Rechner eher der Versager bin, mach ich das jetzt einfach mal. Warum ich das bei niemandem von Euch gesehen habe, verstehe ich allerdings nicht. Eintragen kann man sich auch in der Sidebar.