Sonntag, 23. Februar 2014

Die Macht der Gewohnheit


...zwingt mich dazu, Euch am Sonntag einen netten Gruß zu schicken




Einen weltallerschönsten Tag wünscht Euch

Karin


Freitag, 21. Februar 2014

Dienstag, 18. Februar 2014

Und was mache ich jetzt damit?


Gestern habe ich endlich die Patchworkdecke fertig genäht, die eine Kundin schon vor Weihnachten in Auftrag gegeben hat. Damit hier jetzt niemand denkt, dass ich immer so langsam arbeite: Sie sollte bis Ende Februar fertig sein, also habe ich mir einfach mal wirklich Zeit gelassen.





Peinlicherweise habe ich die Decke dann erst einmal verkehrt herum zusammengenäht, sowas ist mir das letzte Mal wirklich in der Schule beim Nähkurs passiert, schäm. Nach guten zwei Stunden auftrennen, fieselige kleine Fäden entfernen und endlich richtig neu zusammennähen war mein Werk aber endlich fertig und jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem: Die Decke gefällt mir so gut, dass ich sie am Liebsten behalten würde. Jaja, ich weiß, das hört sich jetzt ein wenig eingebildet an, aber ab und zu darf man doch auch mal von der eigenen Arbeit begeistert sein, oder? Eigentlich ist der Wunsch auch total schwachsinnig, schließlich habe ich für Tochter Klein eine ganz ähnliche Decke genäht aber eben nicht die Gleiche, die ich täglich im Kinderzimmer bewundern kann. Und im Wohnzimmer will ich bei aller Liebe doch keine rosa Decke liegen haben.




Aber mir geht es ja wirklich oft so, wenn ich Geschenke für Freundinnen einkaufe, am liebsten würde ich sie immer selber behalten. Und leider leider passiert es dann auch immer wieder, das ich das selbe Teil für mich auch noch kaufe. Oder Blumensträuße, wenn ich für andere Blumen kaufe, bindet die Floristin mir meistens einen Hammerstrauß, den ich dann so toll finde, dass ich für mich auch noch einen will. Der wird dann komischerweise grundsätzlich nicht so schön wie der erste und ich muss mich jedesmal mächtig zusammenreißen, dass ich wirklich den schöneren verschenke. Ist das schon der erste Schritt zum Egomanen? Bis jetzt war ich aber immer eisern und habe das schönere Teil verschenkt, schließlich will man ja anderen eine Freude machen und nicht sich selbst.




Habt ihr diesen schrecklichen Haben-Wollen-Reflex auch? Ich wäre ja sehr beruhigt, wenn ich da nicht die Einzige wäre...

xxx

Karin



Sonntag, 16. Februar 2014

Immer wieder Sonntags....


..... gibt es einen kleinen Gruß von mir

Und da ich es morgen sowieso mal wieder nicht schaffe, zu posten, wünsche ich Euch auch noch einen schönen Wochenanfang!




Macht was Schönes!

xxx

Karin


Donnerstag, 13. Februar 2014

Handyhüllen & Geschichten aus dem richtigen Leben


Schon länger überlege ich, wie ich Euch den letzten Berg Handyhüllen zeigen soll, den ich genäht habe. Einfach so ein paar nette Bildchen knipsen und herzeigen kann ja jeder, da muss schon eine Geschichte mit Mehrwert dazu und so habe ich schließlich beschlossen, mich zu outen: Ich hatte bis vor kurzem kein Handy. Ich meine jetzt nicht kein Smartphone, nein, ich hatte keinerlei mobiles Gerät. Kein Witz. Und ich fand das eigentlich ganz wunderbar in Ordnung so, mein Bedürfnis, außerhalb der eigenen vier Wände mit anderen Menschen zu kommunizieren, konnte ich immer ganz gut von Angesicht zu Angesicht befriedigen.




Leider waren aber meine (handybesitzenden) Kinder der Ansicht, dass meine Unerreichbarkeit, wenn ich unterwegs bin, langsam unerträgliche Ausmaße annimmt und ich unbedingt einen mobilen Apparat brauche. Kurz und gut: Da Tochter Groß zu Weihnachten ein neues, schickeres Handy bekam, durfte ich ihre ausrangierte Mühle übernehmen. Und wer schon länger bei mir liest, weiß, dass ich in der Welt der Technik einigermaßen verloren bin. Ich habe es zwar völlig alleine geschafft, mir einen Handyvertrag zu machen im Internet bestellen kann ich ja schließlich auch, sogar ziemlich gut, hihi, aber dass man das Ding regelmäßig laden und vor allem MITNEHMEN muss, will mir einfach nicht gelingen. So gesehen war die Anschaffung völlig umsonst.




Bis ich einen viel besseren Einsatzort für das Telefon fand, schließlich habe ich Kinder im Teeniealter, deren Hauptbeschäftigung darin besteht, in ihren Zimmern bei unendlich lauter Musik zu chillen. Wenn man etwas von ihnen will, kann man entweder ungehört durchs Haus brüllen oder hoch in die Zimmer rennen, gefühlte 200 Mal am Tag. Kennt das noch jemand außer mir?

Und da haben sich völlig neue Kommunikationswelten aufgetan, eine kurze SMS und sie sind innerhalb von Sekunden da. Ich habe wesentlich weniger Halsschmerzen und unser Umgangston ist insgesamt viel freundlicher geworden, da sie meistens schon kommen, BEVOR ich einen Nervenzusammenbruch habe. Leider hat sich aber mein Treppentraining drastisch reduziert, ein Nachteil, den ich billigend in Kauf nehme.

Sollte irgendjemand mal mein SMS-Protokoll lesen, hält er mich wahrscheinlich für völlig kirre, es besteht nämlich fast nur aus folgenden Sätzen: Essen ist fertig, Kannst Du bitte mal kurz runterkommen, Kann jemand den Tisch decken, Müll rausbringen etc. Gibt es in dem Apparat eigentlich eine Art Speicher für meine Standardbotschaften?




Und irgendwann schaffe ich es dann auch noch, das Handy mit zu nehmen, wenn ich unterwegs bin. Dann kommt allerdings die nächste Hürde: Rangehen, wenn's klingelt. Mal sehen...

xxx

Karin