Sonntag, 15. März 2015

Sonne, Sahne, Sonntagslaune!


Eigentlich ist das ein komplett sahnefreier Sonntagsgruß, ich wollte nur unbedingt einen Posttitel mit Dreifachalliteration machen und meinem beschränkten Hirn ist gerade nichts anderes eingefallen.

Überhaupt habe ich diese Woche so lange gebraucht wie noch nie, um den Sonntagsgruß zusammen zu basteln. Es ist nämlich nicht so, dass ich diese Grüße en gros und auf Vorrat produziere, ich setze mich jede Woche aufs Neue hin, sortiere die Bilder, die ich neu gemacht habe und überlege, was gerade zu meiner momentanen Befindlichkeit und zur Jahreszeit passt. Oft ist es gar nicht so einfach, vier wirklich gut zueinander passende Bilder zu finden und diese Woche war es für mich besonders schwer. Innerlich bin ich schon voll auf Frühling eingestellt, auf Festplatte und Handy habe ich momentan aber fast nur Schneebilder, die jetzt aber bitte bis nächsten Winter warten sollen. Die Natur ist einfach noch nicht weit genug, um meiner Stimmung entsprechende Bilder machen zu können, im Wald haben wir sogar eine fast noch geschlossene Schneedecke. Das ist immer diese seltsame Zwischenjahreszeit, wenn die Natur noch größtenteils braun ist und meine morgendlichen Joggingläufe von einer eigenartigen Stimmung geprägt sind - matschige Schneehaufen und altes Laub am Wegesrand, mildes Frühlingslicht und Vogelgezwitscher gemischt mit den tropfenden Geräuschen des im Wald tauenden Schnees. Einerseits liebe ich diese Aufbruchsstimmung, die in der Luft liegt, andererseits hasse ich die graubraunen plattgetretenen Wiesen. Geht es euch auch manchmal so?

Um es kurz zu machen: Der Wald ist von letztem Jahr und die Tulpen auch, mein geliebter Blumenstand auf dem Wochenmarkt war nämlich diese Woche nicht da und so konnte ich mir nichts Frisches ins Haus holen und auch nicht mal wieder heimlich den Stand knipsen. Für euch fühlt sich das vielleicht nicht so eigenartig an wie für mich, aber eigentlich versuche ich immer, aktuelle Bilder zu zeigen, man hat ja auch seinen Bloggerstolz.




Nun aber ein paar sahnige Grüße an euch, genießt den Tag bei hoffentlich traumhaftesten Wetter!

xxx

Karin


Mittwoch, 11. März 2015

wunderbar einfacher Frühlingssalat & Glimpses of Spring


War das nicht eine Woche bis jetzt? Endlich wieder ohne Daunenjacke aus dem Haus, Mittagspause draußen, die ersten Zitronenfalter wurden gesichtet und Tochter Klein hat auch schon Vanillefalter gesehen! Die bisherige Woche war ich in den Mittagspausen viel in der Stadt unterwegs, ich habe das große Glück, in einem nicht ganz unangenehmen Viertel zu arbeiten, wo es auch viele schöne Straßencafés gibt, die bei den ersten Sonnenstrahlen sofort bis auf den letzten Platz belegt sind. Und oft finde ich es als Pause wesentlich entspannender, mir in der Bäckerei schnell eine Breze zu holen und damit durch die Straßen zu schlendern, statt mich zum Essen hinzusetzen. Deswegen heute ein wildes Mittwochsallerlei mit einem schnellen Salat und Bildern von allem Möglichen.




 Es ist schon eigenartig, im Winter bevorzuge ich die Stille der Natur, aber zu Frühlingsbeginn zieht es mich immer magisch in die Stadt, plötzlich gibt es wieder wuseliges Streetlife, Läden verlagern ihre Auslagen nach draußen, Angestellte machen Mittagspause auf Parkbänken und an der Isar, auf den Spielplätzen ist wieder Kindergejuchze zu hören und man kann den Frühling wirklich mit Händen greifen. An solchen Tagen genieße ich es, in der Großstadt zu wohnen, wo man in jedem Viertel andere Stimmungen einfangen kann.




Dieser Tage kam mir beim Aufräumen ein Strickzeug unter, dass ich schon vor Weihnachten angefangen habe. Ich wollte eine Kissenhülle stricken, hab sie aber einige Male wieder aufgetrennt, weil ich mit dem Muster unzufrieden war. Nachdem ich dann endlich ein schönes Muster hatte, kam ich nicht recht voran, die Arbeit, Nähaufträge, Haushalt... Jetzt finde ich die Farbe so gar nicht mehr zur Jahreszeit passend und weiß nicht, was ich damit tun soll. Doch noch schnell fertigstricken? Bis zum Herbst liegenlassen?




Auf dem Viktualienmarkt fand ich diesen wunderbaren roten Chicorée, der natürlich unbedingt gleich mit musste. Einer meiner Lieblingssalate zur Zeit ist Chicorée mit rosa Grapefruit, Mozzarella und frischer Kresse. Dazu einfach den Chicorée kleinschneiden, Mozzarella dazu würfeln und die Grapefruitfilets dazu.

Ein befreundeter Koch hat mir mal gezeigt, wie man Grapefruits und Orangen filetiert. Dazu schält man erstmal die ganze Grapefruit und schält dann noch mit einem sehr scharfen Obstmesser die Haut ab. Wenn man das halbwegs unfallfrei geschafft hat, kann man zwischen den Häutchen die einzelnen Filets rausschneiden. Da ich spätestens beim Abschälen der Haut die ganze Grapefruit zermatscht in der Hand hatte und mir der Saft den Arm hinunterlief, habe ich eine eigene Methode entwickelt. Ich schneide die Grapefruit einfach in der Mitte durch, schneide einmal innerhalb der Schale rundrum und löse dann die Filets einzeln aus. Oje, hoffentlich habe ich das jetzt so beschrieben, dass es halbwegs verständlich ist.




Wenn alles kleingeschnitten und filetiert ist, noch die Kresse drüber. Und die Filets unbedingt direkt über der Salatschüssel raus schneiden, der runtertropfende Saft ergänzt die Sauce aufs Wunderbarste! Die Sauce geht dann sowieso ruckzuck, ich mache einfach eine leichte Vinaigrette mit Dijonsenf und fertig ist der Salat. Schmeckt auf der Terrasse übrigens genauso gut wie drinnen. Im Bild oben übrigens Kartoffeln auf dem Viktualienmarkt und der Blick vom Tegernsee auf den Hirschberg gestern Nachmittag.




Für heute verabschiede ich mich mit ein paar sauren Gurken und den letzten Schneeresten auf meiner Joggingstrecke unter Dramahimmel. Euch noch eine wunderschöne sonnige Woche!

xxx

Karin


Sonntag, 8. März 2015

Wonnesonntag


Ich melde mich hier nur ganz kurz aus einem wuseligen Wochenende aber Leute, tut das nicht gut? Sonne, Wärme, und vor allem: Endlich mal rausgehen ohne dick eingepackt zu sein! Ich dachte schon, ich wäre auf ewig in meinen Winterstiefeln eingeparkt, aber siehe da....

Und da ich gestern am Tegernsee unterwegs war, wo noch knietiefer Schnee liegt, heute ein Sonntagsgruß mit Tulpen vom Viktualienmarkt da könnte ich mich immer totkaufen und verschneiten Bäumen aus dem Oberland. Geht besser zusammen, als man dachte, oder?




Und nun ab auf die Terrasse, die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Und ihr so?

xxx

Karin


Donnerstag, 5. März 2015

...


Frau Magen-Darm war dieser Tage bei mir zu Besuch und ich war hocherfreut, bin ich doch mühelos binnen kürzester Zeit meinem Wunschgewicht ein gewaltiges Stück näher gekommen. Spaß beiseite, I was not amused, denn eigentlich konnte ich außer im Bett liegen gar nichts machen.




Zumindest hatte ich mal wieder Zeit, die Zeitung von A bis Z durchzulesen, aber bei vielem, was da so drinstand, wurde mir noch schlechter, als mir eh schon war. Besonders die Gräueltaten, die der IS im Namen von, ja von was eigentlich, begeht, lassen mir das Blut in den Adern gefrieren. Wie können Menschen so grausam sein?

Lasst uns dankbar sein, dass wir hier in Mitteleuropa in der freiesten aller Gesellschaften leben, in der man keine Angst haben muss, wegen seiner Religionszugehörigkeit, Sexualität oder politischen Gesinnung gefoltert und umgebracht zu werden. Und lasst uns die Freiheit, die wir haben, ein wenig mehr nutzen.

xxx

Karin


Sonntag, 1. März 2015

Sonntagsgemüse


Huhu, ich winke hier nur mal kurz mit dem Kohlrabi und stecke dann auch schon wieder knietief im Putzeimer, mich hat nämlich der Frühjahrsputzfimmel erwischt - ist ja auch sonnenklar bei grauem Himmel und unerwartetem Neuschnee. Und ganz ehrlich, obwohl ich ja zu den ganz großen Winterliebhabern gehöre das hat bis jetzt sicher noch niemand bemerkt, langsam ist jetzt auch mal gut. Letzte Woche hatte ich ein paar grandiose morgendliche Joggingläufe bei Sonnenschein, der Schnee begann zu schmelzen und die Vögel waren zurück, da kam auch bei mir gewaltige Frühlingsstimmung auf. Und im Garten blühen schon die ersten Schneeglöckchen - an den wenigen Flecken, die schon schneefrei sind, hach.

Es tut so gut, gewisse Ecken des Hauses mal wieder richtig entrümpelt zu wissen ich spreche hier nicht von Teeniezimmern :) und bin doch immer wieder erstaunt, wie viel sich doch wieder in vergleichsweise kurzer Zeit ansammelt, obwohl ich im letzten Jahr mit Anschaffungen sehr zurückhaltend war. Und ein bisschen Selbstlob darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen. Seit unserem Umbau letzten Sommer halte ich die Küche so ordentlich sauber, dass es fast nichts zu tun gab. Musste jetzt auch mal erwähnt werden.




 Das war nun mein Hausfrauenwort zum Sonntag. Und ihr? Frühlingsgefühle oder Winterblues? Putzfimmel oder Frühjahrsmüdigkeit?

xxx

Karin