Dienstag, 11. Februar 2014

Geht doch - gelungene Kekse & ein Loblied auf den Kindergarten


Hallo meine Lieben, ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen Wochenstart. Ich war gestern so schwungvoll, dass ich mich abends mal wieder an einen neuen Versuch gestempelter Kekse gewagt habe. Ich backe eigentlich ganz gerne, aber mit Keksen stand ich schon immer auf Kriegsfuß, weswegen ich die Weihnachtsbäckerei inzwischen auch lieber meinen Kindern überlasse, wofür hat man sie denn? Dass ich aber nicht in der Lage war, halbwegs ansehnliche und vielleicht auch noch wohlschmeckende Stempelkekse auf die Reihe zu bringen, hat mich dann doch gewurmt. Aber wozu hat man denn die Bloggerwelt, da finden sich ja Rezepte in Hülle und Fülle und auch genügend Tipps für Keksbackversager wie mich.




Erfolgreich war ich schließlich mit diesem Rezept:

250g Butter
1 Ei
150g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
400g Mehl
2TL Backpulver
1 Prise Salz
abgeriebene Schale und ein wenig Saft einer Zitrone

Wie man einen Mürbteig zusammenknetet, muss ich ja nicht extra erklären, danach den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, ca. 5mm dick ausrollen und stempeln/ausstechen. Ich habe sie bei 190° Umluft ca. 12 Minuten gebacken, aber jeder Backofen ist anders, probiert es einfach aus. Die ganzen Unfälle, die mir noch auf dem Weg zu den fertigen Keksen passiert sind, sind schon fast einen eigenen Post wert, aber das lassen wir heute lieber.




Bei meinem letzten (Beinahe-)Kekspost habe ich mir ja großartig ausgemalt, wie ich meine Kollegen mit den Keksen beglücke, aber diesmal beschenke ich doch lieber meine größten Heldinnen des Alltags damit, nämlich die Kindergärtnerinnen meiner Jüngsten.

Gute Kindergärtnerinnen sind für mich die wahren Stützen unserer Gesellschaft und ich halte es für eine Schande, dass ihr Beruf so wenig anerkannt ist und auch dementsprechend schlecht entlohnt wird. Sie machen so viel mehr als Nasen putzen und Pflaster auf aufgeschlagene Knie kleben. Mit meinen drei Kindern habe ich drei verschiedene Kindergärten erlebt und vor allem gesehen, wie sehr sich ein guter von einem schlechten Kindergarten unterscheidet und auch, wie positiv sich das Wirken einer engagierten Kindergärtnerin auf die Schullaufbahn auswirkt.

Und da meine Jüngste mit großer Begeisterung einen unglaublich guten Kindergarten besucht, mache ich ihren Kindergärtnerinnen gerne ab und zu eine kleine Freude. Und der Vorleseoma, einmal die Woche kommt nämlich eine silberhaarige alte Dame und liest den Kleinen vor, einfach so, ist das nicht süß?




So, und jetzt werden Kekse verpackt.

xxx

Karin







Sonntag, 9. Februar 2014

Und schon wieder....


...ist es Sonntag und ich schicke Euch mal wieder rosarote Grüße




Lasst die Sonne scheinen, egal, wie das Wetter ist!

xoxo

Karin


Freitag, 7. Februar 2014

Autsch


Vorgestern war ich bei der Ostheopathin, um meine geschundenen Urgroßmutterknochen mal wieder in Form biegen zu lassen. Nachdem sie mich in alle Richtungen verdreht hatte, meinte sie noch, dass ich jetzt wahrscheinlich erstmal einen heftigen Muskelkater von der Behandlung bekommen werde. Erzähl mir noch einen, dachte ich. Tja, sie hatte recht. Gestern fühlte ich mich zerschundener als vor der Behandlung und war fast sauer, überhaupt hingegangen zu sein. ABER HEUTE bin ich mit einem neuen Körper aufgewacht! Ich fühle mich leicht und wie auf Wolken, nichts zwickt, nicht tut weh. Die Erkältung ist auch fast weg aber das schreibe ich jetzt mal nicht dem Wunderwirken der Ostheopathin zu. Und jetzt werde ich voller neuer Energie zur Arbeit schweben, danach einen Großeinkauf machen, kochen, putzen, bügeln, aufräumen.... macht mir alles gar nichts aus.




Was ich eigentlich sagen wollte: Gönnt Euch auch mal was, man macht das eigentlich viel zu selten. 

Ein schönes Wochenende Euch allen!

Karin



Donnerstag, 6. Februar 2014

Rote Bete mit Chicoree und Couscous


Jetzt hat's auch mich erwischt - Husten, Schnupfen, Halsschmerz, aber eigentlich nicht richtig krank. Da hilft nur noch viel Tee und Powerfood. Einer meiner liebsten Wintersalate ist Chicoree und in der Kombination mit Roter Bete und Couscous finde ich ihn einfach unschlagbar.




Dazu koche ich mehrere Knollen Rote Bete wie Kartoffeln und pelle sie anschließend. Frische Rote Bete schmecken wesentlich intensiver als die vorgekochten, die man inzwischen überall kaufen kann. Und vor allem färben sie das Couscous in einem herrlich intensiven rosa, und das Auge isst ja schließlich mit, gelle.
Couscous mit der anderthalbfachen Menge Wasser, einer Prise Salz und einem Sternanis aufkochen, von der Flamme nehmen und fertig quellen lassen.




Chicoree, Rote Bete, ein paar Frühlingszwiebeln und einige Stängel Koriandergrün kleinschneiden. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und gemahlenem Koriander vermischen, ca. 1 Stunde ziehen lassen, eventuell nochmal nachwürzen und losessen.




Da ich ja oft eher kochfaul bin, gibt es bei mir solche Salate in allen erdenklichen Variationen. Wie sieht das bei Euch aus, habt Ihr auch Tage, an denen Ihr gaaaaaar keine Lust habt, zu kochen?

xxx

Karin