... ist möglich, aber sinnlos. Und da ich diesen Spruch nur unterschreiben kann, gibt es bei uns neuerdings täglich Kuchen. Naja, ganz so heftig ist es dann doch nicht, aber so eine neue Küche mit neuem Backofen weckt dann doch bisher ungeahnte Kochlaunen in mir. Da die Küche nun den Platz bekommen hat, der eigentlich jeder Küche zusteht, nämlich den schönsten Platz im Haus an der Südseite, backe ich ständig irgendwelche Kuchen und andere kleine Naschereien. Und als ob sie es geahnt hätte, hat mir eine liebe Nachbarin gestern einen Riesenkorb Zwetschgen vor die Tür gestellt, ganz frisch geerntet. Da ich den klassischen Zwetschgendatschi (heißt der eigentlich überall so oder nur hier in Bayern?) mit Hefeteig nicht so sehr mag, wurden die süßen Früchtchen in einen saftigen Rührteig versenkt.
Für eine kleine Springform bzw. 6 kleine Weckgläschen brauche ich
150g Butter
150g braunen Zucker
4 Eier
2 großzügige EL Vanillejoghurt
150g Mehl
1 Prise Salz
Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Butter zunächst kurz cremig aufschlagen, dann zusammen mit den Eigelben, dem Zucker und dem Joghurt zu einer weichen Masse schlagen und ruhig ein paar Minuten kräftig rühren, deswegen heißt das ja auch Rührteig. Dann zügig das Mehl und danach den Eischnee unterheben und fertig ist der Teig.
Entweder in eine kleine gebutterte Springform füllen oder auf 6 kleine Weckgläser verteilen. So viele Zwetschgen wie möglich hineindrücken und dann noch eine ordentlich dicke Schicht braunen Zucker darüberstreuen (bei Kuchen muss man unvernünftig sein, finde ich).
Die Springform habe ich ca. 35 Minuten gebacken, die Gläser waren nach knapp 30 Minuten fertig. Aber da jeder Backofen anders ist, macht einfach die Stäbchenprobe. Ich mag Kuchen gerne innen noch ein wenig feucht, die Liebhaber gut durchgebackener Kuchen sollten die Backzeit also dementsprechend verlängern.
Außerdem wollte ich mich noch mal bei euch allen bedanken, dass ihr nach so langer Abwesenheit so zahlreich bei mir gelesen und mich so herzlich begrüßt habt. Nach einer langen Blogpause macht man sich natürlich so seine Gedanken, ob sich überhaupt noch jemand erinnert, deswegen haben mich Eure lieben Kommentare umso mehr gefreut. Und ja, ich habe Euch wirklich auch alle vermisst und muss die nächsten Tage ganz viel bei Euch lesen. Es ist schon seltsam, wie einem die Bloggerwelt ans Herz wächst.
Aber heute scheint die Sonne, was ja hier in München zur Rarität geworden ist, deswegen gehts jetzt erst mal ab aufs Blumenfeld, wo ich mir einen dicken Herbststrauß hole. Euch allen einen schönen sonnigen Freitag und ein ebensolches Wochenende!
xxx
Karin































