Posts mit dem Label Deko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. Februar 2015

DIY-Tapete, die auch noch schlauer macht & ach, süßer Vogel Jugend


Eine launig-bunter Tapetenpost war gewünscht et voilà, hier ist er. Wobei ich heute mittag beim heimlichen Fotografieren des Tochterzimmers feststellen musste, dass das nun gar keine so bunte Angelegenheit wird, befindet sie sich doch momentan in einer Grau- und Dunkel-Phase, was sich natürlich auch in der Zimmereinrichtung niederschlägt. Und da wir schon bei Grau sind: den mausgrauen Teppichboden, der noch von unseren Vorbesitzern im Zimmer liegt, wollte ich euch wirklich ersparen, deswegen ist das heute quasi ein bodenloser Post was fototechnisch übrigens gar nicht so einfach war.




Aber nochmal von Anfang an: in den Ferien hatte Tochter Groß die Idee, ihr Zimmer mit Seiten aus einem alten Lexikon zu tapezieren. Die Frau Mama war gleich sehr angetan vom Gedanken und so ging's erst mal am ersten freien Vormittag in die Münchner Maxvorstadt, die nicht nur das quirlige und momentan wieder schwer angesagte Studentenviertel ist, sondern auch Dutzende kleiner Antiquariate beherbergt. Dort kann man natürlich auch eine Menge Geld lassen, oh, ich habe mich schwer in eine originale Jahresausgabe des Simplicissimus von 1920 verliebt, aber eben auch echte Schnäppchen machen. Wir fanden eine dreibändige Ausgabe von Herders Universallexikon aus den späten 50ern. Natürlich hätte die Tochter Groß und die Frau Mama eigentlich auch ein wirklich altes Lexikon mit kolorierten Zeichnungen viiiiel toller gefunden, aber da ist man schnell mal ein kleines Vermögen los und offen gestanden waren uns die prächtigen alten Bände viel zu schade, um sie zu zerschneiden und an die Wand zu kleben.




Die erste Hürde war dann tatsächlich das Auseinanderschneiden der Bücher, im Endeffekt war die schnellste Methode, einfach jede Seite einzeln mit dem Cutter rauszuschneiden. Und Leute, das macht mehr Dreck, als ich jemals gedacht hätte. Um sich ein wenig mehr Bildungsdünkel zu geben, hat die Tochter übrigens die übrig gebliebenen gebundenen Einbände zurück in die Schachtel geschoben und das Fake-Lexikon ins Bad gestellt.

Der Rest war dann mühsam, aber einfach, nämlich jede einzelne Seite dünn mit Tapetenkleister bestreichen und an die Wand kleben und nach Möglichkeit NICHT noch schnell von vorn bis hinten durchlesen. Davor stand allerdings noch die größte Hürde von allen, nämlich alles, was davor an den Wänden hing, abzuhängen, und das war nicht gerade wenig.






Es ist ja ganz erstaunlich, was sich Teenies alles an die Wand pinnen, Konzerteintrittskarten und Postkarten waren da noch das Normalste. Meine Top 3 der abnormalen Dinge, die an Teeniewänden hängen, sind: das Lieblingskleid der Tochter Groß als Dreijährige, ein Coffee-to-go-Becher einer sehr angesagten Kaffeebar in der Innenstadt, und, fragt bitte nicht, ein halb angegessener Apfel. Ich gehöre nicht zu den Müttern, die ständig die Zimmer ihrer Kinder inspizieren oder gar aufräumen, aber ich war dann doch ziemlich erstaunt, was da nicht alles raus befördert wurde. Und war doch ziemlich beruhigt, dass in letzter Zeit gar nicht so viele Schüsseln zu Bruch gingen, wie ich dachte, die lagen alle unterm Tochterbett! Und eine seit über einem Jahr vermisste Blumenvase kam auch wieder zum Vorschein, mitsamt dem im Frühherbst 2013 das ist kein Tippfehler gepflückten Strauß, also ich meine, der Straußruine. Kann man natürlich auch alles als jugendliches Experimentieren werten.

Gewarnt sei dann aber doch vor dem muffigen Geruch, der dann eine Zeit lang im Zimmer hing. Das wurde von der Frau Tochter auf sehr barocke Weise erledigt, indem einfach eine Tonne Parfum versprüht wurde ich hab dann mal heimlich einen ganzen Vormittag die Balkontür aufgemacht, als sie unterwegs war, so kann man das nämlich auch lösen. Und auch sonst wurde alles auf sehr pragmatische Weise gelöst. Ich war noch ganz glücklich, dass die Tochter Groß endlich mal ein Einsehen hatte und doch einiges ausgemistet wurde, aber in dem Zuge mal ABSTAUBEN? Ist doch nicht nötig. Deswegen gibt es auf den Bildern heute auch nur kleine Ausschnitte zu sehen, ich stand beim Fotografieren vor dem Dilemma, entweder erst mal gründlich aufzuräumen und sauberzumachen, was unweigerlich mehrere Tage in Anspruch genommen hätte, oder mir die wenigen intakten Ecken zu suchen und abzulichten.





Tapeziert wurde natürlich mit Hilfe von Freundinnen und die Stimmung war wirklich den ganzen Tag über bombig und natürlich permanent von lauter Musik untermalt. Und da muss ich doch kurz einen kleinen Zwischeneinschub bringen, wir waren nämlich auch noch auf einem Konzert in den Ferien. Obwohl ich ja die 40 schon deutlich überschritten habe, gehe ich noch regelmäßig in Rockkonzerte und zwar meistens mit einer Freundin, die die 50 schon deutlich überschritten hat. Eigentlich fühle ich mich noch nicht zu alt dafür, wir gehen aber natürlich auch nicht zu Teeniepopereignissen, sondern eher zu kleinen Clubkonzerten mit sehr durchwachsenem Publikum. Und nein, ich tanze und kreische nicht während einem Konzert, sondern suche mir eine gemütliche Stelle am Rand, von der aus ich in Ruhe zuhören kann.

Nicht so diesmal, waren wir doch bei alt-j, der angesagten Band der Stunde, da gab es die ruhige Ecke für die gesetzten Damen irgendwie nicht, sondern nur ein sehr junges und sehr hippes Publikum. Ich weine wirklich nie vergangenen Zeiten nach und bin insgesamt ziemlich froh, die Wirren der frühen Zwanziger weit hinter mir zu haben, aber glückselig mit geschlossenen Augen tanzen, das kann ich nicht mehr, dazu bin ich einfach zu erwachsen. Als uns nach dem übrigens wirklich gigantischem Konzert unsere völlig beseelten Kinder entgegenstolperten, waren wir doch beide ein wenig wehmütig, dass uns diese Unbeschwertheit im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist.




Huch, das war jetzt schon wieder länger, als geplant, ich hoffe, ihr habt bis hier durchgehalten. Ich wollte aber doch noch schnell den Bildungsaspekt einer solchen Tapete betonen, Tochter Groß kommt jetzt jeden Morgen runter mit Sätzen wie: 'wusstet ihr eigentlich, dass es im Harz einen offiziell so benannten Hexentanzplatz gibt?' Äh, nein, wusste ich nicht. Und sie wollte noch irgendein Wort groß an die Wand kalligraphieren, für Vorschläge von euch sind wir sehr offen. Momentaner Favorit ist übrigens 'Backfisch' 

xxx

Karin



Dienstag, 10. Februar 2015

Frühling, Sommer, Herbst und Winter


So meine Lieben, heute gibt's mal eine Runde satter Eigenwerbung. Und zwar bin ich ein bisschen größenwahnsinnig geworden und habe von einigen meiner Bilder Fotoprints machen lassen, daran seid aber einzig und allein ihr schuld!





Ihr schreibt mir immer wieder, dass euch meine Sonntagscollagen so gut gefallen und ich freue mich wirklich jede Woche wie Bolle darüber - schließlich weiß man ja nicht, wie das die Allgemeinheit so findet, wenn man jeden Sonntag ein paar zusammengebastelte Bildchen von allem Möglichen verbunden mit ein paar Grüßen zeigt. Deswegen hier mal ein dicker Dank an euch alle für eure vielen lieben Kommentare jede Woche!

Und da ich auch auf Instagram immer so viel positives Feedback bekomme, habe ich kurzerhand mal ein paar meiner persönlichen Lieblinge drucken lassen.




Hier zeige ich euch jetzt einfach mal die Bilder, die ich bisher habe machen lassen. Alle Bilder sind quadratisch, haben die Maße 10x10cm und sind auf 1cm dickes schwarzes Holz gedruckt.




Oje, ich merke gerade, dass ich sonst eigentlich meine Posts immer recht locker runterschreibe, aber absolut nicht weiß, was ich als Eigenwerbung zu meinen Bildern schreiben soll. Ich finde es überhaupt nicht einfach, die eigenen Sachen, die man verkaufen will, anzupreisen. Geht es euch bei euren Eigenwerken genauso? Bei meinen genähten Sachen fällt es mir noch leichter, da ist wenigstens der Stoff nicht mein Entwurf und der macht doch immerhin 80% des Kleidungsstücks aus, aber hier....




Also einfach noch ein Wort zu den Gänsen auf dem unteren Bild. Am Wochenende vor Weihnachten waren wir zum runden Geburtstags des Patenonkels in der fränkischen Provinz geladen, wo wir in einer Hauruck-Aktion frühmorgens hin und abends wieder zurück gefahren sind. Aber große Feierlichkeit hin oder her, dort um die Ecke gibt es einen großen Hof mit angeschlossenem Laden, wo man Marmeladen, selbstgemachte Nudeln, Eingelegtes und viele andere Leckereien kaufen kann, für meine Kinder ist ein Besuch dort ein absolutes Muss. Und während sich die Famlie mit Nudeln fürs nächste halbe Jahr eindeckte, habe ich auf der Wiese daneben die Gänse fotografiert. Als wir eine Woche später bei der Oma die Weihnachtsgans aufgetischt bekamen, wurde mir schmerzlich bewusst, dass wir hier wahrscheinlich gerade eine der Gänse von meinem Bild vor uns haben. Ich bin allgemein kein großer Fleischesser und speziell Gans habe ich noch nie gemocht, aber dieses Jahr wanderte nicht mal der obligate Anstandsbissen auf meinen Teller.




So, und nun wandern meine Bilder noch in den Shop. Ich hoffe, euch hat meine etwas ungelenke Bildvorstellung gefallen und ihr bestellt recht zahlreich bei mir!

xxx

Karin


Dienstag, 2. Dezember 2014

I'm dreaming of a pink christmas...


Hallo meine Lieben, eigentlich ist es ja ein Wunder, dass ich überhaupt zum Posten komme, versinke ich doch im Plätzchenteig, weil ich natürlich alle Eure Rezepte ausprobieren muss.... Spaß beiseite, ich danke Euch allen sehr herzlich für die vielen lieben Plätzchentipps, und hoffe, damit endlich eine Ära einläuten zu können, in der auch ich genießbares Weihnachtsgebäck produziere.

Obwohl ich ja am Sonntag schon wieder ein niederschmetterndes Erlebnis hatte: Letzte Woche habe ich bei einer Freundin ganz außergewöhnlich köstliche Plätzchen gegessen und sie natürlich gleich nach dem Rezept gefragt. Meine Plätzchen nach dem selben Rezept waren dann die schiere Katastrophe, hart, häßlich, nach nichts schmeckend. Da ich meiner Freundin jetzt mal nicht unterstelle, dass sie mir ein falsches Rezept gegeben hat, vermute ich bei mir mittlerweile schon fast eine Art psychologische Blockade in puncto Plätzchenbacken, Kuchen kann ich wie gesagt richtig gut bilde ich mir zumindest ein. Vielleicht befolge ich einfach ab sofort den Rat von Astrid und überlasse die Weihnachtsbäckerei einfach den Herren des Hauses.






Nicht ganz so dämlich habe ich mich dafür beim Bestücken der Adventskalender und Gestalten des Kranzes angestellt, obwohl mir beim Kranz dieses Jahr etwas arg und eigentlich komplett ungewollt die pinkfarbenen Gäule durchgegangen sind. Ich mache schon seit einigen Jahren keinen Adventskranz mit Zweigen mehr, das hat einen ganz einfachen Grund: Wir legen den Kranz je nach Lust und Laune mal hierhin, mal dorthin, und da er mit zunehmenden Alter immer schlimmer nadelt, müsste ich bei jeder Umparkaktion gleich den Staubsauger mit auspacken. Also ist es seit ein paar Jahren ein Tablett oder ein schöner Teller, auf dem alles dekoriert wird. Und da ich ja eher zu den schlichten Gemütern zähle, finde ich vier Kerzen in einem Meer von kleinen Kugeln sehr schön.

Die letzten beiden Jahre waren wir da sehr in der Lila- und Rot-Richtung unterwegs, dieses Jahr war mir nach einem lichten und hellen Kranz, also habe ich bei D*pt vier große weiße Kerzen gekauft. Zu den vorhandenen silbernen Kugeln kamen noch ein paar weiße und durchsichtige dazu und ich weiß immer noch nicht wie, mir sind dann noch ein paar pinkfarbene in den Einkaufskorb gerutscht. Um die Kerzen wurde dann noch übrig gebliebenes Häkelgarn in Neonpink gewickelt und fertig war die Sache.






Ja, und die Adventskalender. Während der Herr Sohn weiterhin mit Schokolade satt zufrieden ist, mache ich für die Töchter gerne Säckchen mit kleinen Überraschungen. Oder wie in diesem Jahr Butterbrottüten, auf die ich aus Geschenkpapier ausgeschnittene Sterne und Tannen geklebt habe, die Zahlen wurden dann einfach drauf gestempelt.

Für Mädchen gibt es da natürlich gigantische Möglichkeiten, was man so alles reinfüllen kann, Haarspangen und -gummis, Nagellack, kleine Notizblocks, schöne Radiergummis, Stempel, Stifte, Buttons, Masking Tape. Ehrlich, ich liebe es immer, Kleinigkeiten für die Adventskalender zusammen zu sammeln. Meistens ist es wirklich nur Kleinkram, den ich reintue (Tipp: in Parfümerien nach Proben fragen), aber die Emergency Crown, die ich im Dopplershop gefunden habe, wollte ich Euch doch nicht vorenthalten. Die war zwar etwas teuer für eine Adventskalenderüberraschung, aber am Morgen der gefürchteten Lateinschulaufgabe darf die schon mal sein, oder? Motiviert meiner Meinung nach mehr als um 7 Uhr morgens nochmal die wichtigsten Vokabeln abfragen, siehe mein Post letzte Woche.

Außerdem wollte ich hier unbedingt noch ein paar Nebelbilder einbauen. Eigentlich wohnen wir hier in einer Ecke, die mit ganzjährigem Sonnenschein gesegnet ist, aber nun hatten wir eine Woche lang Nebel satt. Mein täglicher Radweg in die Stadt war zwar eine echte Qual, ich bilde mir wirklich ein, dass der Luftwiderstand stärker war als sonst oder ich einfach nur mäßig fit?, aber so eine dicke Nebelsuppe ist natürlich ein absoluter Fotografentraum, da wird selbst die profanste Landstraße zur Dramakulisse. Leider musste ich jeden Tag ziemlich lange arbeiten, so dass es zum Fotografieren meistens zu dunkel war, aber ein paar Bildchen konnte ich doch machen.






Und eigentlich wollte ich das Ganze schon letzte Woche posten, aber dann kam ständig was dazwischen und ich habe es erst jetzt geschafft, die Bilder zu sortieren. Und wie siehts bei Euch aus? Seid ihr schon extremst im Weihnachtsstress oder noch ganz entspannt?

xxx

Karin



Freitag, 6. Juni 2014

Friday Flowers & Crochet-Along


Hallo meine Lieben, oh, ich muss mich so bedanken für Eure vielen lieben Kommentare zu meinem letzten Post, ich bin so beruhigt, dass ich nicht alleine bin und auch andere mit lethargischen Teenies und Müllbergen zu kämpfen haben. Und auch heute habe ich es wieder geschafft, mich durch schimmelnde Sandwiches, Puddingbecher, Schmutzwäsche bergeweise, am-Teller-festgewachsenen-Essensresten (hey, das habe ich alles von Euch) an den Rechner zu kämpfen und einen kleinen aufgeräumten Post zu schreiben.




Pamy hat ja zum Crochet-Along aufgerufen und ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt mitmachen soll. Ich habe ja meine Grannydecke schon vor fast einem Jahr begonnen und finde es fast ein bisschen fies, hier eine fast fertige Decke neben einer zu präsentieren, die gerade erst angefangen wurde. Aber die Eitelkeit hat gesiegt und außerdem wollte ich die Fortschritte schon lange mal zeigen. Aktuell bin ich bei 336 Grannies, die ich inzwischen auch schon größtenteils zusammengenäht habe. Die Zusammennäherei ist ja nicht zu unterschätzen, ich habe gefühlte drei Wochen daran gesessen und fand es grässlich.

Und jetzt stehe ich vorm nächsten Problem: Ich bin ja von der Einrichtung her eher eine Coole und finde die fast fertige Decke offen gestanden viel zu verzopft für mein Haus. Jetzt überlege ich, sie am Rand und auf der Rückseite mit einem nur ganz leicht gemusterten Stoff in sehr hellen Grautönen einzufassen, um ihr das Verspielte zu nehmen. Also, auch wenn sie auf dem Bild schon sehr fertig aussieht, das endgültige Ergebnis ist es noch nicht.

Und was hat das jetzt mit Friday Flowers zu tun? Ich habe gestern die letzten Hornveilchen aus meinen Töpfen abgeschnitten und zusammen mit ein paar Lavendelzweigen in kleine Vasen gestellt. Nichts Besonderes, aber mir gefällts und deshalb hab ich sie noch schnell mit ins Bild gemogelt.




Euch allen ein schönes Pfingstwochenende, es soll ja richtig heiß werden, also ab an den See!

xxx

Karin


Dienstag, 25. März 2014

DIY: Moustache-Eier


Wahrscheinlich schreien jetzt alle Zeter und Mordio, bei denen ich in letzter Zeit Kommentare hinterlassen habe, dass ich mit Eiern als Deko nicht sonderlich viel anfangen kann. Das stimmt auch grundsätzlich, irgendwie bin ich da von quietschbunten Plastikeiern an diversen Nachbarsbäumen meiner Kindheit wohl traumatisiert, ABER beim Durchstreifen eines allbekannten Schnickschnackladens am Wochenende hatte ich beim Anblick dieser Fake-XL-Eier dann doch eine Idee, die ich mir ganz gut vorstellen konnte: Moustache-Eier.




Dazu braucht man nicht viel, eigentlich nur Eier (echt oder Fake, je nach Gusto), schwarzen Fotokarton und Kleber. Ich habe die Eier dann einfach in einen handelsüblichen Eierkarton gestellt und das Moos dazu kam aus dem Garten, das will ich da nämlich eh nicht haben.




Einfach einen Moustache auf normalem Papier entwerfen und als Schablone ausschneiden. Da man dafür kein sonderlich großes zeichnerisches Talent braucht, ist eine Vorlage eigentlich nicht nötig. Um beide Seiten schön gleich hinzubekommen, das Papier einfach entlang der Mittelachse des Moustache falten und die schon gezeichnete Hälfte auf die andere Seite abpausen.




Dann die Bärte mittels Schablone auf den Fotokarton zeichnen und ausschneiden. Da der Karton ziemlich störrisch ist und natürlich nicht zerknickt werden soll, empfiehlt es sich, zunächst etwas außerhalb der Linie grob auszuschneiden und dann noch einmal sauber nachzuschneiden, um schön glatte Kanten zu bekommen.





Und jetzt wirds richtig schwer, gerade aufkleben! Aber ich vertraue Euch da voll und ganz, das schafft Ihr.




Ich würde ja nicht unbedingt einen Mann mit Schnauzer küssen wollen. Genau genommen würde ich sogar keinen Mann außer meinem eigenen küssen wollen, also so richtig, mein ich. Aber diese Bärte finde ich einfach ziemlich cool. Viel Spaß beim Basteln!

xxx

Karin


Freitag, 21. Februar 2014

Sonntag, 27. Oktober 2013

Freitag, 18. Oktober 2013

Malstunde



Hallo Ihr Lieben,
puh, war das eine Woche. Nach (hoffentlich) endgültiger Auflösung des Krankenlagers wurde erst mal das Haus wieder auf normal gebracht, liegengebliebener Bürokram erledigt wie ich es hasse und es ging turbomäßig in die Nähstube. Außerdem war Duni ja so lieb, mich auf ihrem Blog zu präsentieren und hier lief die Festplatte über. Vielen vielen Dank nochmal liebe Duni, ich bin so stolz, dass eine so kreative und begabte Bloggerin wie Du mich vorgestellt hat! Und bevor ich's vergesse: Hallo an alle neuen Leser, ich freue mich, dass Ihr da seid!

 


Nachdem nun alle Kinder wieder in der Schule bzw. Kindergarten sind, habe ich mich in die Produktion gestürzt. Punkt Eins waren neue Rollmäppchen für Stifte oder auch Häkelnadeln, mein Lieblingsmäppchen war das aus diesem zuckersüßen Kokeshi-Stoff.




Nebenher wollte ich Euch ja schon länger die wunderhübschen Malbücher vorstellen, die ich in Frankreich gekauft habe - et voilà!
Offen gestanden habe ich sie meiner Kleinen noch gar nicht gezeigt, weil ich sie fast zu schade zum  Vollmalen finde. Damit mich jetzt niemand für eine Rabenmutter hält: Wir waren zuerst gemeinsam in diesem wunderschönen Spielzeugladen und sie bekam drei Bücher und ich bin dann noch einmal heimlich hin, habe mir noch fünf andere gekauft und sie im Koffer versteckt...





Ich gebe sie ihr auch deshalb so ungern, weil sie momentan ausgesprochen gerne mit Wasserfarben malt, Pinselfarbe nennt sie das. Die Werke, die dabei herauskommen, sind zwar wirklich teilweise grandios, ich habe sogar ein paar aufgehängt, aber die Schweinerei ist leider jedesmal gewaltig,






Womit wir eigentlich schon beim nächsten Thema wären: Wie haltet ihr es eigentlich mit dem Thema Aufräumen? Ich ärgere mich täglich über das Chaos, das meine Kinder und mein Mann verursachen und verstehe nicht, warum es so schwer ist, einen leeren Joghurtbecher gleich in den Abfall zu werfen, statt ihn vor dem Abfalleimer zu platzieren. Bin ich jetzt zu engstirnig, zu spießig? Ist das bei Euch auch ein Dauerthema?


 


Aber nun freuen wir uns lieber alle auf ein schönes Wochenende, die Sonne soll scheinen! Goldener Herbst, ist das nicht schön!

Alles Liebe
 
Karin

Montag, 14. Oktober 2013

Monday Flowerday



Hallo meine Lieben,
langsam aber sicher plädiere ich für die Abschaffung des Wochenendes - letztes Wochenende Migräne und dieses Wochenende hat sich unser Haus in eine bessere Krankenstation verwandelt, Sonntagabend lagen endgültig fast alle auf der Nase. War ich begeistert.
Komisch, dass immer nur am Wochenende alle krank werden, allerdings ging das heute natürlich so weiter. Deswegen gibt es heute bei mir statt einem Friday Flowerday einen Monday Flowerday, mit irgendwas muss man sich ja schließlich aufheitern.




Leider hat es mich gestern auch ziemlich erwischt, aber nach gefühlten 10 Litern Ingwertee geht es nun doch langsam bergauf.

Für den Ingwertee koche ich immer ein daumengroßes Stück Ingwer in Wasser auf, lasse es zusammen mit ein paar Löffeln Schwarztee kurz ziehen, gieße alles ab und rühre noch Honig und Zitronensaft ein. Und das trinke ich übrigens nicht nur gerne, wenn ich krank bin.




Ansonsten bin ich immer eher ratlos, was Hausmittelchen angeht, eigentlich ignoriere ich Erkältungen weitgehend, das ist oft der beste Weg, sie schnell wieder loszuwerden. Und ich hasse es absolut, wegen solcher Sachen zum Arzt zu gehen! Ich hasse es sowieso, zum Arzt zu gehen, aber letzte Woche musste ich doch mal zu einer Routineuntersuchung. Im Wartezimmer saß ich dann zwischen lauter Berufskranken, die dort wohl Dauergast waren.... Naja, wenigstens bin ich jetzt in puncto Klatschpresse auf dem neuesten Stand, obwohl ich feststellen musste, dass ich anscheinend doch langsam alt werde - einen guten Teil der durchgehechelten Prominenz kannte ich gar nicht.




Außerdem wollte ich mich noch bei Euch allen für die vielen lieben Kommentare zu meinen letzten Post bedanken, ich war mir nämlich total unsicher, ob so etwas ankommt. Ich selber liebe ja so abgeranzte Locations und schon als ich den ersten Rock genäht hatte, wusste ich, dass ich ihn unbedingt dort fotografieren will. Als die Bilder dann fertig waren, haben sie mir zwar gefallen, aber ein gewisser Restzweifel blieb doch, heruntergerockte Stadtviertel sind schließlich nicht jedermanns Sache. Also nochmal danke, Eure netten Worte machen das Bloggen erst schön!




Äh, und was hat das jetzt alles mit einem Monday Flowerday zu tun? Eigentlich gar nichts, aber da ich hier eben eine Krankenstation habe, kann ich Euch gar nicht das zeigen, was ich heute eigentlich zeigen wollte. Stattdessen gibt's ein paar Bildchen von dem Heidekraut, das ich mir am Samstag noch geholt habe, meinem missratenen Strickzeug und den letzten verblühenden Hortensien. So, und nun widme ich mich meiner Arbeit, die ich die letzten Tage sträflich vernachlässigt habe.

Einen schönen Wochenstart wünscht
Karin




Montag, 7. Oktober 2013

Grauer Himmel


Hallo und guten Morgen meine Lieben, nach einem Wochenende, das ich quasi in der Pfeife rauchen konnte, bin ich nun wieder unter den Lebenden. So eine Migräne hatte ich wirklich schon lange nicht mehr und nach diesem Wochenende bin ich eigentlich auch ganz froh, dass ich das höchstens alle zwei Jahre mal durchleiden muss. Kennt Ihr das, stechender Kopfschmerz, Übelkeit, Flimmern vor den Augen? Muss alles wirklich nicht sein und ich wünsche es niemandem.


 
 
 
Nachdem ich trotz Tabletten eher neben mir stand, das Wetter eher schmuddlig war und die Familie fast permanent ausgeflogen, habe ich mich kurzerhand aufs Sofa verzogen und den Sommerwindlichtern ein paar schicke Stulpen gestrickt. Und überhaupt alles so ein klein wenig herbstlich dekoriert, obwohl ich normalerweise nicht unbedingt nach Jahreszeiten dekoriere.
 
 
 
 
Da ich unbedingt die Zieräpfel, die ich vor kurzem gekauft habe, zum Einsatz bringen wollte und noch dazu für die Stulpen einen Wollrest in Koralle verwendet habe, ist mir das Ganze versehentlich fast schon ein wenig weihnachtlich geraten, was ich eigentlich gar nicht wollte, das kommt schließlich alles noch früh genug. Der Korallton erschien mir so wunderbar frisch und ich dachte, damit könnte ich noch einen Hauch Sommer in den Herbst rüberbringen, aber naja, irgendwie hat er das genaue Gegenteil bewirkt. Und zusammen mit diesen eigenartigen grünen Ziergurken habe ich es dann versehentlich noch mehr in die Weihnachtsrichtung gepusht. Ich schiebe das jetzt mal auf die Wirkung der Migränetabletten.
 
 
 
 
Gestern war es ja dann ein bisschen netter draußen und ich habe dann doch noch einen kleinen Spaziergang vorbei an meinen aktuellen Lieblingsholzhaufen gemacht, die ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten will. Ich bin momentan schwer fasziniert von Holzstapeln oder eher gesagt von besprühten Holzstapeln, diese Kombination aus Natur und Zivilisationsspuren finde ich wahnsinnig spannend. Spinnt die jetzt?
 
 
 
Und nun hat mich die Arbeitswoche wieder, ich habe letzte Woche einen Wahnsinnsstoff von Michael Miller bekommen und es juckt mich total in den Fingern, ihn schnellstmöglich zu verarbeiten. Hoffentlich gerät mir das Ergebnis so, wie ich es mir vorstelle und nicht wieder so weihnachtlich wie meine Herbstdeko :)
 
 
 
 
Und hier noch einmal mein Lieblingsholzstapel, weiter hinten im Wald liegt noch einer, der mit einem unglaublich intensiven Blauton besprüht ist, der kommt auch bald dran! Und jetzt hurtig an die Arbeit!
 
Einen schönen Montag wünscht Euch allen
 
Karin