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Donnerstag, 2. Juni 2016

und es regnet und regnet und regnet




Eigentlich wollte ich mich ganz anders aus den Pfingstferien zurückmelden, aber manchmal kommt es doch anders, als man denkt. Ihr habt sicher alle von den schweren Unwettern im Süden Deutschlands gehört und auch wenn wir hier in München nicht selbst betroffen sind, haben wir doch einen gehörigen Schock davongetragen, als wir Montagmorgen die Zeitung aufschlugen und was auf dem Titelbild sahen? Das Unwetter tobte ausgerechnet in der Gegend, aus der mein Mann kommt, am Allerschlimmsten. Ich war selten so erleichtert, meine Schwiegermutter zu erreichen und zu hören, dass es allen in der Familie gut geht. Mit den Sachschäden sieht es allerdings ganz anders aus und die Aufräumarbeiten dauern wohl noch Wochen an. Besonders berührt hat mich, als mir meine Schwiegermutter erzählte, dass im Nachbarort ein ganzer Hang abging und ein Haus fast völlig zerstört hat. An dieser Stelle mal Hut ab vor den vielen Leuten, die unermüdlich geholfen haben, wo gerade Not am Mann war. Aber wie gesagt, mit so traurigen Ereignissen wollte ich mich eigentlich nicht aus den Ferien zurückmelden, aber so tun, als wäre nichts gewesen, wollte ich auch nicht.






Hier haben wir auch schon die ganze Woche mal mehr und mal weniger Dauerregen, aber die Ferien waren dafür wunderschön, obwohl ich eigentlich jeden Tag gearbeitet habe. Ich habe einfach jeden Tag versucht, nach der Arbeit den Alltag auszublenden und mir eine kleine Auszeit zu nehmen, und das kann man mit so wenigen Mitteln. Einen Abend sind wir noch um einen kleinen Weiher in der Nähe spaziert, einmal gab es ein Minipicknick auf einem Aussichtshügel mit traumhaften Bergblick, einmal bin ich für meine abendliche Joggingrunde einfach mal woanders hingefahren, statt eine meiner üblichen Runden hier um die Ecke zu drehen. Was ich dabei ganz erstaunt festgestellt habe, ist, dass sich der ganze Haushalt und die Kocherei trotzdem noch ganz gut unterbringen ließ. Und da fragt man sich natürlich, warum man das nicht viel öfter macht. 






Macht ihr das ab und zu, so eine Miniauszeit vom Alltag? Wenn ja, was macht ihr am Liebsten? Und ich gönn mir jetzt eine ganz besondere Auszeit und fahre in den Baumarkt, ich habe nämlich vor, am Wochenende mein Arbeitszimmer zu streichen.

xxx

Karin



Dienstag, 3. Mai 2016

Alles neu macht der Mai




Ich traue mich zwar schon fast gar nicht mehr zu posten, aber dies ist nun doch mein hoffentlich endgültiger Anlauf, in die Bloggerwelt zurückzukehren. Irgendwie klebt aber auch momentan das Pech an mir, meine aktuelle Bloggerpause habe ich nämlich meinen verletzten Armen und meiner Sturheit zu verdanken. Für alle, die nicht dabei waren: Ende Februar wollte ich ein paar Freunde mit einem Stunt beeindrucken, der sich dann leider zum Unfall de Luxe entwickelte, ich fiel voll auf die Fresse und konnte beide Arme nicht mehr bewegen. Meiner Sturheit ist zu verdanken, dass sich die ganze Geschichte bis heute hingezogen hat und wohl auch noch eine Weile hinziehen wird. Ich hielt das Ganze für eine heftige Prellung und bin natürlich nicht zum Arzt gegangen, es gibt wohl kaum etwas, was ich so hasse wie Arztbesuche.

Leider wollte ich natürlich wieder sofort alles und habe immer wieder auf Teufel komm raus versucht, meinen Arm voll zu strecken, habe trotz Schmerzen Getränkekästen geschleppt und auch sonst viele Dinge gemacht, die ich besser gelassen hätte. Allerdings muss ich sagen, mit permanenten Schmerzen schleppt man sich mehr durchs Leben als irgendwas und ich wollte euch einfach nicht mit einem Jammerpost nach dem anderen behelligen. Letzte Woche hielt ich die Dauerschmerzen und die Dauerunbeweglichkeit dann doch nicht mehr aus, ging zum Arzt und hatte das erste und hoffentlich auch letzte MRT meines Lebens. Diagnose: Gelenkkapselbruch, autsch.

Aber es ist schon erstaunlich, dass einem so eine saubere Diagnose gleich wieder mehr Hoffnung gibt, ich weiß jetzt, dass das nicht ewig so weitergeht, außerdem wurden mir ein paar Übungen gezeigt, die wirklich helfen.







In der Zwischenzeit hatte ich ernsthafte Zweifel, ob ich es jemals wieder schaffe, in die Bloggerwelt zurückzukehren, aber ein wunderbares Treffen mit der 'lieben' Pamy (die Anführungszeichen sind ein kleiner Insiderwitz zwischen uns beiden) hat mich mal wieder darin bestätigt, dass das Bloggen doch was ganz Feines ist.

Ich hätte früher nie gedacht, dass man durch so ein kaltes Medium wie das Internet wirklich innige Freundschaften schließen kann, aber mit Pamy ist das wirklich der Fall. Als wir uns vorletzten Sommer endlich persönlich kennen lernten, war es, wie eine alte Freundin zu treffen. Dieses Wochenende kam sie mal wieder nach München, wir spazierten den ganzen Tag lang klönend durch die Stadt und die Zeit war mal wieder viel zu kurz. Und dass ich in Pamy auch fotografisch eine Seelenverwandte gefunden habe, bemerkte ich mal wieder daran, dass wir meistens an genau den selben Stellen das Handy zückten, um eine Aufnahme zu machen. Wundert euch deswegen nicht, wenn ihr in nächster Zeit bei Pamy und mir fast identische Bilder seht.







Tja, und unser Spaziergang hat mir wieder bewusst gemacht, dass ich euch ganz schön vermisst habe. Jetzt will ich mal bloß hoffen, dass mir nicht das nächste Missgeschick passiert und ich wieder monatelang schmerzgeplagt und bewegungsunfähig bin. Heute Nachmittag gehts erst mal aufs Frühlingfest (die Bilder dazu hat Pamy vorsorglich schon am Sonntag gemacht :)))), aber da werde ich nur schauen und nix fahren, bei meinem momentanen Pech weiß man ja nie. 
Und ihr so? Genießt ihr die Sonne?

xxx

Karin






Freitag, 18. März 2016

Von Primzahlen, Algorythmen und einer wirklich guten Schmerztherapie



Hallo, hier ein paar Neuigkeiten aus der Welt der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, untermalt von ein paar hübschen Bildchen von all den Dingen, die ich seit mittlerweile fast drei Wochen nicht tun kann, am See spazieren (könnte ich, dafür braucht man nämlich keine Arme, aber ein Auto, um hinzukommen und ich kann nicht Auto fahren mit zwei kaputten Armen), Radfahren (kein Kommentar), durch wogende Sommerwiesen streifen (die gibts zur Zeit einfach nicht), kochen (ok, eingeschränkt möglich), Tiere besuchen (außerhalb des zu-Fuß-Radius); das Haus mit Blumen schmücken (deswegen nur die halb verwelkten geschenkten Rosen von letzter Woche im Hintergrund), herzallerliebste neue Hausmitbewohner aus Pappmaché formen (ich bin so verliebt in die Pappmachémaus, die Tochter Klein aus dem Werkunterricht mitgebracht hat, und die macht auch gar keinen Dreck). Ihr merkt schon, ich bin ein wenig zerknirscht, aber es ist einfach unendlich nervtötend, wenn man fast nichts machen kann, selbst das Tippen verursacht Schmerzen.

Aber halt, so schlimm ist es gar nicht, die Schmerzen sind nämlich schon wesentlich besser, und das habe ich nicht so sehr dem Massenkonsum von Schmerzmitteln zu verdanken, sondern einer wunderbaren Heilmethode namens Microkinesi (das wird wirklich so geschrieben, ohne ie am Ende), die ich euch natürlich auf keinen Fall vorenthalten will. Grob ausgedrückt geht es dabei darum, im Körper Stellen aufzuspüren, die nach Verletzungen blockiert sind und die dann gelöst werden. Das funktioniert mit ganz leichten Berührungen und tut gar nicht weh, die Wirkung ist aber enorm. Eine befreundete Krankengymnastin behandelt schon seit vielen Jahren nach der Methode. Als sie mir das erste Mal davon erzählte, hielt ich das Ganze eher für Hokuspokus, es hatte mir einfach einen zu großen Handauflege- und Esoterik-Touch. Da ich meine Freundin aber für eine fähige Therapeutin halte, habe ich sie bei einer Prellung doch mal behandeln lassen und bin seitdem restlos überzeugt. Googelt einfach mal und lasst euch nicht abschrecken vom leicht esoterischen Touch vieler Seiten zum Thema, es hilft wirklich!






Außerdem hatte ich ausnahmsweise mal richtig viel Zeit, um die Zeitung von Anfang bis Ende durchzulesen, ich habe nämlich immer noch eine ganz normale Zeitung aus Papier abonniert, jawoll. Leider ist das ja zur Zeit nicht unbedingt die helle Freude, aber da ich momentan wirklich Zeit habe, konnte ich mich auch mit ungeheuer erkenntnisreichen Artikeln aus der Welt der Primzahlenforschung vom traurigen Weltgeschehen ablenken. Da haben doch tatsächlich Mathematiker erforscht, mit wie hoher Wahrscheinlichkeit eine Primzahl mit den Zahlen 1, 3, 7 oder 9 endet. Markerschütternde Erkenntnis: die Wahrscheinlichkeit liegt nicht bei 25%, sondern ist ganz unterschiedlich verteilt! Ich muss sagen, mein Weltbild ist nach dieser Nachricht aus den Fugen.

Spaß beiseite, ich hatte einfach Zeit, mich mit den seltsamsten Dingen zu beschäftigen und war doch ziemlich geplättet, was man nicht alles aus der Zeitung erfahren kann. Sehr interessant fand ich auch, dass das Lieblingswort deutscher Journalisten momentan offensichtlich 'Algorythmus' ist, ohne die läuft ja bekanntlich gar nichts mehr und jedes Geschreibsel hört sich gleich viel wichtiger an. Der Algorythmus meiner Laufapp stieß die letzten beiden Wochen allerdings eindeutig an seine Grenzen. Wie ich euch hier vor Kurzem schon berichtet habe, habe ich mir eine dieser schlauen Laufapps aufs Handy geladen, die mir ständig unaufgefordert irgendwelche Durchhalteparolen schickt. Wenn ich 15km gelaufen bin (jetzt gebe ich echt an, aber 14 hatte ich tatsächlich mal. Einmal.) kommt so eine grinsende Daumen hoch-Nachricht, wenn ich es geschafft habe, an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu laufen, bekomme ich ein Klasse! Weiter so! und am Ende der Woche kommt immer eine Zusammenfassung mit Huldigung meiner Laufleistung. Verletzungsbedingte Pausen scheint der Algorythmus (ha!) nicht zu kennen, momentan bekomme ich ständig nur ein: Sport ist doch so wichtig. Hast du wirklich nicht eine Minute Zeit gefunden? Doch, liebe Laufapp, Zeit hätte ich momentan ohne Ende, also lass dir bitte mal noch ein paar andere Botschaften einprogrammieren, sonst werf ich dich nämlich weg.








So, nun konnte ich euch doch von einigen Dingen erzählen, die ihr eigentlich noch nie wissen wolltet, aber so gehen sie halt momentan dahin, meine Tage.
Und jetzt ist es endlich warm geworden und die Sonne scheint, also geh ich mal eine Runde spazieren. Vorher muss ich es nur noch irgendwie schaffen, in meine Jacke zu kommen. Ach ja, so hat jeder sein Päcklein zu tragen.

xxx

Karin



Sonntag, 28. Februar 2016

Sonntagstraum hoch überm Tegernsee - Ausflugstipp



Huhu, es ist wirklich mal wieder Zeit für einen kleinen Sonntagsgruß, heute mit mächtigem Muskelkater in den Beinen, das kommt davon, wenn man um vier Uhr Nachmittags noch beschließt, auf einen Berg zu steigen und dann im Stechschritt gehen muss, um nicht komplett in die Dunkelheit zu geraten.
Bergsteigen ist jetzt allerdings für meine gestrige Unternehmung ein sehr großartiger Ausdruck, eigentlich ist es ein besserer Bergspaziergang und da er im Tegernseer Tal war, wo sich ja doch mal der eine oder andere Reisende hin verirrt, lege ich ihn euch als Ausflugstipp sehr ans Herz. Wir waren recht spontan noch auf der Aueralm über Bad Wiessee.

Man nimmt mit dem Auto von Gmund kommend am Ortsende von Wiessee die Abzweigung nach rechts zum Sonnbichl. Für die ganz gemütliche Wandervariante nimmt man nicht den unteren Wanderparkplatz, sondern fährt die Straße rechts hinauf ganz bis ans Ende zum Wanderparkplatz Sonnbichl. Dort geht man am Ende des Parkplatzes einfach der Beschilderung zur Aueralm nach. Es geht über eine mäßig ansteigende Forststraße am Bach entlang in einer guten Stunde rauf zur Aueralm, das allerletzte Stückchen geht man einfach den Hügel hoch. Der Weg rauf ist eher ein gemütlicher Spaziergang als anspruchsvolle Bergtour und für wirklich jeden zu schaffen, dafür wird man oben mit grandiosem Bergfeeling abseits von Liftrummel belohnt. Und die Kuchen auf der Aueralm lohnen den Weg allemal. Wem es danach noch in den Füßen juckt, der kann noch weiter auf den Fockenstein gehen und ein kleines Gipfelglück genießen oder über den Höhenweg Bad Wiessee in einer großen Schleife zurückgehen.
Für Kinder, die ja nicht so gerne über Forststraßen gehen, ist der Aufstieg über den Sonnbichl geeigneter, einem der Skihänge meiner Kindheit. Der ist zwar etwas steiler, dafür ist man dann auch schneller oben :)))
Ganz besonders liebe ich die Wanderung im Winter, im Sommer kann es da oben nämlich ganz schon voll werden. Im Winter trifft man nur einige wenige Wanderer und bekommt auf der Hütte garantiert einen Tisch am warmen Kachelofen.






So, und nun wird Kuchen gebacken, hier gibt es heute nämlich einen Geburtstag zu feiern. 
Und ihr so?

xxx

Karin



Montag, 25. Januar 2016

gut, guter, sowas von gut


Eigentlich wollte ich ganz unabhängig von meinen guten Vorsätzen zu Jahresbeginn gesünder leben, mich bewusster ernähren, mehr Sport machen, früher ins Bett gehen, endlich ein paar Kilos abnehmen, in Wirklichkeit geht mir das ganze Thema aber total auf die Nerven. Toller Widerspruch, ich weiß.

Ich habe zwar nicht vor, mich ab sofort der Fettleibigkeit zu ergeben und mir nie wieder die Zähne zu putzen, aber ich will bitte bitte verschont werden von Menschen wie meiner einen Kollegin, die ständig mit großer Geste ihr abgekochtes Ingwerwasser einschenkt und uns dabei großspurig erklärt, dass es ihr ja sooo viel besser geht, seit sie keinen Kaffee mehr trinkt. Wir anderen stehen dann immer da und nicken betreten, jeder mit seinem Kaffeebecher in der Hand.

Oder ich sitze mit einer Freundin im Cafè und bestelle mir zum Grüntee ein klitzekleines Stück Kuchen. Fassungsloses Augenrollen, lange Ausführung: Also iiich ernähre mich ja komplett zucker- und glutenfrei, das fällt mir auch gaaar nicht schwer, und seitdem sind meine Blutwerte optimal, meine Figur sowieso und ich fühle mich 20 Jahre jünger. Das Ganze mit diesem fiesen und-schau-mal-dich-fette-unkontrollierte-Kuh-dagegen-an-Unterton. Warum fühle ich mich in solchen Situationen immer so unendlich schlecht und sag nicht einfach mal, dass iiiich mich ja viel jünger fühle, seit ich ein Stück Schokolade als Betthupferl eingeführt habe und außerdem froh bin, offensichtlich der letzte verbliebene Mensch auf Erden zu sein, der Milchprodukte verträgt.




  

Ach, und obendrauf gibt es immer noch die wertvollen Tipps aus Zeitschriften, wenn du nur noch Salat und gedünstetes Gemüse isst, dazu 5 Liter Wasser trinkst und täglich 50 Stockwerke hochsteigst, wird endlich alles gut und ähnliches.

Das Handy einer meiner Freundinnen piepst jede halbe Stunde, um sie daran zu erinnern, dass das nächste Glas Wasser fällig ist, und wenn sies mal nicht schafft, passiert wahrscheinlich was ganz Furchtbares.... Aus Neugierde habe ich mir vor kurzem eine Laufapp aufs Handy geladen, ich wollte einfach mal wissen, wie lang meine Laufstrecken überhaupt sind. Eigentlich fand ich, dass das eine ganz feine Sache ist. Aber ich schalte die App nicht jedesmal ein, wenn ich Laufen gehe. Als ich sie mal eine Woche nicht benutzt hatte, kam prompt eine mahnende Nachricht: Schön, dass du dich anstrengst, aber nächste Woche wird das hoffentlich mehr. Wie bitte? Diese doofe App nimmt sich die Unverschämtheit raus, mir zu sagen, dass ich zu wenig tue? Und wer hat ihr eigentlich erlaubt, mich zu duzen?

Ich weiß nicht so recht. Natürlich will ich gesund sein, aber mein Leben wird doch nicht schöner, nur weil ich auf Milchprodukte verzichte und nie wieder nach 22:00 Uhr ins Bett gehe. Ich glaube auch nicht, dass ich mich später mal an den tollen Detox-Tag erinnere, wohl aber an die denkwürdige Bergtour mit ein paar Freundinnen, als sich jede auf der Hütte nach dem Kaiserschmarrn noch einen Apfelstrudel bestellt hat.



 



Jetzt aber genug gemeckert, ihr versteht sicher, was ich meine, und um auch mal wenigstens ein bisschen Bezug zwischen Text und Bildern herzustellen: Ich habe in letzter Zeit viel gestrickt. Davon nimmt man zwar nicht ab und es verbessert die Blutwerte in keinster Weise, aber es beruhigt ungemein, fördert die Konzentration und macht einfach Spaß, mir zumindest.

Und ich war wie immer viel draußen unterwegs, wir hatten hier ein paar traumhafte Tage, es hat endlich geschneit, ich mag das ja sehr. Ich bin eigentlich bei jedem Wetter gerne draußen, an dunkelgrauen Tagen muss ich mich zwar oft regelrecht zwingen, aber wenn ich dann im Wald bin, finde ich es eigentlich immer schön, egal wie das Wetter ist. Kennt ihr das auch?



 
Und zu guter Letzt muss ich mich noch für eure vielen lieben Kommentare bedanken. Ich hab mich ja schon gefragt, ob sich nach so langer Zeit überhaupt noch jemand für mein Geschreibsel interessiert und den letzten Post mit zittrigen Fingern veröffentlicht, da haben eure lieben Worte sooo gut getan, ihr seid einfach die Allerallerbesten. Und darauf gibts jetzt einen Detox-Tee :)))

xxx

Karin






Dienstag, 19. Januar 2016

Ein schüchternes Hallo


Hallo, ganz vorsichtig komme ich hier um die Ecke gebogen, ja, es gibt mich wirklich noch. Eigentlich war auch gar nicht geplant, hier nochmal eine so lange Pause einzulegen, aber die Vorweihnachtszeit war für mich ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um wieder ins Bloggerland zurückzukehren, ihr wisst ja....

Jetzt also meine hoffentlich endgültige Rückkehr auf den Planeten Blog, ohne großes Getue, einfach so, aber mit vielen vielen Dingen, die mir unter den Nägeln brennen. Einen Zusammenhang zwischen Bild und Text sucht man bei mir heute mal wieder vergeblich, das sind einfach ein paar Momentaufnahmen aus der letzten Zeit.




Tja, und wie fange ich jetzt am besten an, nach so langer Abstinenz? Vielleicht einfach so: Nach dieser zweiten unbeabsichtigten Pause habe ich hin- und herüberlegt, wie ich wieder einsteige, wie ich wieder anfange, ob man überhaupt noch ernst genommen und bemerkt wird. Offen gestanden habe ich seit Beginn des Jahres darüber nachgedacht, wie mein erster Blogpost nach der nun noch einmal verlängerten Pause aussehen soll, was ich schreiben will, welche Bilder ich zeigen will. Und eigentlich ist mir nichts Rechtes eingefallen, kein großer Knaller, mit dem ich zurückkomme, kein Giveaway, um Leser auf meine Seite zu ziehen, ich hab auch keine tolle Reise gemacht, von der ich spektakuläre Photos mitgebracht habe und für die ich euch tolle Tipps geben kann. Da ich auch nicht mit Freizeit im Übermaß gesegnet bin, hatte ich auch kaum liebevoll dekorierte Teenachmittage oder Abendessen im Freundeskreis, nur wenige schöne Ausflüge, und wenn, dann habe ich sie nicht photographisch festgehalten, sondern einfach den Moment genossen. Kurz, die letzten zwei Monate seit meinem ersten zaghaften Rückkehrversuch sind mir einfach im üblichen Alltagsstress zwischen den Fingern zerronnen.






Aber ganz ehrlich, daraus besteht unser Leben nunmal in erster Linie, aus Alltag. Und durch den wurstele ich mich mehr schlecht als recht, wie ihr alle wahrscheinlich. Und da auch Sonja heute über das Thema geschrieben hat (ja, ich lese bei euch, auch wenn ich nichts poste), hier einfach statt dem Wiedereinstieg mit großem Bäng ein paar meiner Gedanken zum Thema: Auch ich verbringe unendlich viel Zeit mit all den kleinen Dingen, die die Familie zusammenhalten und übernehme eigentlich alles, was die Kinder betrifft. Sonja hat das wunderbar zusammengefasst und ich würde die Liste gerne noch um ein paar Punkte ergänzen: Ich gehe zu den Elternabenden, in Lehrersprechstunden, besuche Schulveranstaltungen (die allerdings nach unzähligen Schuljahren nur noch, wenn es sich nicht mehr umgehen lässt), begleite zu Sportwettkämpfen und und und....... das alles geht mir oft gehörig auf die Nerven und ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich auf meinen Mann unendlich sauer war, dass er so gar nichts dazu beiträgt.


Aber dann will die Autoversicherung mal wieder einen Bogen ausgefüllt haben, hier liegt schon wieder das Kärtchen der Stadtwerke zum Zählerablesen, das muss alles noch eingetragen und weggeschickt werden, da muss noch ein Antrag gestellt werden, die Krankenversicherung braucht auch noch irgendeinen Wisch, lauter Tätigkeiten, die ich abgrundtief hasse, sogar mehr als Wäschewaschen, und für sowas brauche ich oft noch viel länger als für den ganzen Haushaltskram, weil ich es meistens endlos vor mir herschiebe. Und da bin ich meinem Mann unendlich dankbar, dass das meistens er übernimmt. Genauso wie die Reparatur des verstopften Wasserhahns, und die neuen Lampen für mein Arbeitszimmer hängt er mir auch noch auf.









Dass das alles keine gleichberechtigte Arbeitsteilung ist, weiß ich auch, aber im Laufe der Jahre bin ich einfach zu dem Schluss gekommen, dass es wohl Dinge gibt, die er ungern macht, und zwar noch ungerner als ich (mit den Kindern zum Arzt gehen) und umgekehrt gibt es eben Dinge, die ich noch ungerner mache als er, den Stromzähler ablesen. Unterm Strich landen wir dann wahrscheinlich doch bei gleich vielen Dingen, die wir zu einem halbwegs rund laufenden Haushalt beitragen, nur liegt bei mir die Gewichtung eben stärker beim Sozialen. Jede emanzipierte Frau wird mir jetzt wahrscheinlich in den Rücken fallen, aber ganz ehrlich, ich denke mittlerweile, dass ein gelungenes Miteinander in erster Linie auf Kompromissbereitschaft beruht, egal, ob in der Familie, im Berufsleben oder im Freundeskreis, oder wie denkt ihr darüber?

Den Rasen mähen wir übrigens beide nicht, das müssen die Kinder machen.

xxx

Karin


Sonntag, 22. November 2015

Sonntagsoffenbarungen


Ach ja, der Sonntag, da war doch was, da gab's doch vor meiner langen Blogpause immer einen Sonntagsgruß. Aber da ich mich hier gerade immer noch wie ein absoluter Neuling bewege und auch noch gar nicht weiß, ob ich es weiterhin schaffe, hier allsonntäglich ein kleines Grüßle abzusetzen ich will aber, ich will, gibt es heute mal was, was ich eigentlich nie machen wollte - 10 facts about me. Oder vielleicht erst mal besser nur fünf, wir wollens ja nicht gleich am Anfang wieder übertreiben.

1 obwohl ich selbst unwahrscheinlich gerne fotografiere, hasse ich es, fotografiert zu werden, deswegen existieren fast keine Fotos von mir. Eigentlich finde ich mich gar nicht so unansehnlich, aber auf Fotos sehe ich meiner Meinung nach immer absolut daneben aus und inzwischen verkrampfe ich schon so, wenn eine Kamera auf mich gerichtet ist, dass das sowieso nix wird.

2 schöne Dinge bedeuten mir sehr viel, ich freue mich über unseren Hausumbau vor inzwischen fast eineinhalb Jahren immer noch jeden Tag wie Bolle, richte total gern ein, dekoriere mit Leidenschaft und könnte ein Vermögen in Möbel und schönen Firlefanz investieren. Mein Klamottenfimmel ist legendär. Aber es ist mir völlig egal, mit welchem Auto ich fahre, Hauptsache es springt an und ist billig im Unterhalt.

3 und wenn wir schon beim Auto sind: Ich fluche extrem viel beim Autofahren und rege mich total schnell auf, über zu langsame Autos vor mir, über zu nah auffahrende Autos hinter mir, über sinnlose Umleitungen, zu kurze Ampelphasen, nicht vorhandene Parklücken, ach, über alles. Geduld gehört sowieso nicht zu meinen größten Stärken und im Auto kommt das am meisten zu Tage. Meinen Nerven zuliebe lege ich deswegen so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurück.

4 und trotz aller Liebe zu schönen Klamotten: Ich kann mich nicht schminken, ich verschmier sofort alles und Haarstyling bekomme ich auch nicht hin. Total peinlich war, als wir mal zu einer 60s-Party eingeladen waren und ich der Meinung war, unbedingt mit einem schicken schwarzen Lidstrich erscheinen zu müssen. Ich musste so viele Male alles wegwischen und Neuversuche starten, dass ich am Ende ohne Lidstrich auf die Party ging - aber mit so rot verquollenen Augen, wie ich hätte eine Woche am Stück geheult. Deswegen sieht man mich maximal mit Wimperntusche und die Haare habe ich meistens irgendwie zusammengewurstelt.


5 obwohl ich schon in den fortgeschrittenen Vierzigern bin, liebe ich es, herumzualbern wie ein Teenie. Abende mit meinen Freundinnen arten regelmäßig in Kicher- und Gackerorgien aus, oh Mann, eigentlich gut, dass wir da immer unter uns sind. Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich jemals so richtig erwachsen werde.
 




So, das waren jetzt ein paar Peinlichkeiten über mich, vielleicht wollt ihr mir ja auch ein bisschen über euch erzählen. So oder so wünsche ich euch einen wunderschönen Sonntag, hier kam gestern doch glatt das erste bisschen Schnee vom Himmel, hach, ich mag das ja.

xxx

Karin





Dienstag, 30. Juni 2015

#10thingsthatmakemehappy


Eigentlich ist es mir fast schon peinlich, aber nach einer postfreien Woche muss ich gleich noch eine Blogpause ankündigen. Ich hab mal wieder hin und herüberlegt, ob ich das alles so schreiben soll, aber da ich mit Offenheit bisher immer am besten gefahren bin, setze ich das einfach mal so fort.

Vor ein paar Wochen musste ich ja schon einmal eine kurze Blogpause einlegen, da mir ein kleiner operativer Eingriff bevorstand. Der Eingriff an sich war dann halb so schlimm, aber leider stellte sich danach raus, dass ich nicht komplett geheilt bin. Nun muss ich leider eine weitere, diesmal etwas größere Operation über mich ergehen lassen, nach der ich dann hoffentlich wieder komplett gesund bin.

Ich schreibe das hier nicht, um Mitleid zu erregen, sondern weil man sich nach einer völlig unerwarteten Krankheitsdiagnose mittelschweren Ausmaßes natürlich so seine Gedanken macht, welche Sachen es nun eigentlich sind, die das Leben ausmachen, die einen glücklich machen. Gleichzeitig mit der Nachricht, dass ich ein zweites Mal unters Messer muss, wurde ich auf Instagram eingeladen, bei 10thingsthatmakemehappy mitzumachen. Ich habe dort die Frage unter anderem an die wunderbare Christel weitergegeben, die hier schon einen tollen Post zum Thema gemacht hat.

Ja, und mir geht es genauso wie Christel, bei genauem Nachdenken sind es (neben meiner Familie und meinem wunderbaren Freundeskreis) die kleinen Dinge, die glücklich machen. Materieller Reichtum mag eine schöne Sache sein und ein gewisser Wohlstand trägt natürlich auch zur Zufriedenheit bei, aber mich persönlich macht ein teures Auto, das größte Haus von allen oder die Prada-Handtasche nicht glücklicher (und das schreibe ich, nachdem ich in meinem letzten Post über Mode geschrieben habe, Schande).

Wirklich glücklich machen mich die vielen kleinen Momente, die jeden Tag manchmal sogar unbemerkt vorüberstreichen - meine kleine Tochter, die beim Spielen versunken vor sich hinsingt, das Vogelgezwitscher früh am Morgen, das mich aufweckt, der Geruch frisch gewaschener Wäsche auf der Leine, ein kurzer Ruhemoment auf der Bank hinterm Haus, das Geräusch von prasselndem Regen auf dem Dach, der Geschmack von frischem Brot, in einer Sommerwiese liegen und die Wolken über mir ziehen lassen und für mich immer und immer wieder meine Joggingläufe morgens alleine im Wald. Meine Instagram-Liste will ich jetzt nicht wortwörtlich abschreiben, aber ich glaube, ihr versteht, was ich meine.





Damit verabschiede ich mich in eine hoffentlich nicht allzu lange Blogpause und gebe die Frage an euch weiter - was ist es, was euch glücklich macht? Und da ich mein Laptop mit ins Krankenhaus nehme und dort hoffentlich auch in Gang bringe, das ist bei mir ja immer so eine Sache, finde ich hoffentlich endlich wieder mehr Zeit, eure Beiträge zu lesen und zu kommentieren, nach meiner Diagnose habe ich mich nämlich wie eine Wahnsinnige in die Arbeit gestürzt, denn auch die macht mich trotz allem Stress sehr glücklich:) Macht es gut!

xxx

Karin



Sonntag, 21. Juni 2015

Was vom Samstag übrig blieb



Was ich gestern machen wollte: Ganz lang und ganz weit laufen, am besten gleich 15km. Großeinkauf incl. Fahrt zum Drogeriemarkt, um mal wieder die Putzmittelvorräte aufzufüllen. Plastikmüll und Altpapier zum Wertstoffhof bringen. Rasen mähen, endlich die Buchsbäume schneiden. Währenddessen eine Maschine Wäsche waschen. Bäume und Blumen zeichnen, ich hab da so einen Plan. Einen Blogpost schreiben, das wollte ich eigentlich schon am Freitag. Mit der Tochter Groß in die Stadt zum Bummeln radeln. Ins Café gehen. Auf dem Heimweg irgendwo einen Hugo trinken. Was richtig Gutes und ruhig auch Aufwendiges kochen, schließlich ist Samstag.

Was ich gemacht habe: Nach dem Morgenkaffee die Zeit mit ausgiebiger Zeitungslektüre vertrödelt. Einen Blogpost geschrieben, immerhin. Nach einem kleinen Mittagssalat ein Nickerchen gemacht, das versehentlich in zweistündigen Tiefschlaf ausartete. Nach dem Aufwachen ewig auf dem Sofa in Büchern und Zeitschriften geschmökert. Um 19:30 panisch in den Supermarkt gefahren, um gerade noch das Nötigste einzusammeln.

War zwar so nicht geplant, aber schön wars trotzdem.






Und nachdem das schon gestern so gut mit den Vorsätzen geklappt hat, habe ich mir für heute einfach gar nichts vorgenommen, mal sehen, was der Tag so bringt. 
Happy Sunday ihr Lieben!

xxx

Karin




Sonntag, 14. Juni 2015

my Sonntagsgruß - ganz anders oder doch immer gleich?



Hallo meine Lieben, eigentlich muss ich jetzt erstmal vorausschicken, dass das gar nicht der Sonntagsgruß ist, den ich euch eigentlich schicken wollte oder noch besser andersrum gesagt, das ist der Sonntagsgruß, den ich euch anfänglich schicken wollte aber dann kam alles doch ganz anders. Ja was jetzt, weiß die überhaupt noch, was sie will?

In meinen Sonntagsgrüßen versuche ich immer, meine Stimmungen und Erlebnisse der Vorwoche einzufangen. Und um es hier nochmal zu sagen, ich produziere die Collagen nicht auf Halde und hau dann eine nach der anderen raus, sondern setze mich meistens jeden Samstag hin, lasse die Woche Revue passieren und lege dann los. Die meisten Bilder in den Sonntagsgrüßen sind ziemlich aktuell, aber wie gesagt, das ist stimmungsabhängig und manchmal finde ich in meinem Bildarchiv ein älteres Bild, das zur aktuellen Stimmung passt die neuen wunderbar ergänzt. Diese Woche war ich mal ganz fleißig und habe schon am Donnerstag eine Collage zusammengestellt, bis dahin war meine Woche geprägt von Nähen im Nähgemach, Radausflügen mit der Tochter Klein am Nachmittag und Joggingläufen in der Umgebung. Donnerstag, Freitag und Samstag waren aber sehr urban geprägt, was ich nun viel stärker im Kopf habe.

Ich habe es schon ab und an erwähnt, ich wohne am südlichen Rand von München, gerade so, dass man noch angenehm mit dem Rad ins pralle Leben der Innenstadt fahren kann, aber quasi direkt hinter unserem Haus geht das tiefste Oberbayern los. Obwohl ich anfänglich über unseren Umzug aus der hippen Stadtmitte in die Peripherie sehr unglücklich war das Stadtkind in mir wird wohl niemals sterben, inzwischen genieße ich es, vor der Haustür satte Wiesen und Felder zu haben und die große Stadt doch noch in Fahrradentfernung, wenn ich auch länger strampeln muss als früher.

Diese Woche hätte ich eigentlich viel lieber einen wilden quirligen Großstadtgruß, so, wie meine zweite Wochenhälfte aussah, stattdessen bekommt ihr einen ruhigen rotstichigen Landgruß, wie meine erste Wochenhälfte aussah. Ich habe es einfach nicht mehr geschafft, einen neuen Sonntagsgruß zu basteln, zu viele Bilder gemacht die letzten Tage, keine Zeit mehr gehabt, um das alles noch zu sortieren und der Samstagabend war dann doch schöner auf der Terrasse vertändelt. Naja, zumindest ein städtischer Fahrradhaufen hat sich eingeschlichen.







Kennt ihr die auch, die Ambivalenz zwischen Stadt- und Landleben? Wie wohnt ihr? Total auf dem Land? Mitten in der Stadt? Und mögt ihr eure Wohnsituation oder würdet ihr gerne was ändern? Egal wie, genießt den schönen Sonntag, es soll kolossal warm werden, Sommer eben!

xxx

Karin



Sonntag, 7. Juni 2015

Sonntagslust



Hallo ihr Lieben, die letzten Tage verliefen hier ausgesprochen abwechlungsreich, haben wir das verlängerte Wochenende (gab es das überhaupt in ganz Deutschland?) doch für einige Unternehmungen genutzt. Auch wenn es nun doch nicht Italien wurde, unterwegs waren wir viel. Deswegen heute eine wilde Mischung mit Mohnblumen um die Ecke, Vespas in Schwabing und dem mächtigen Rotwandhaus von hinten. Mal wieder etwas eilig zusammengewürfelt, die letzten Tage bin ich entweder durch Berge gekraxelt oder war mit dem Fahrrad unterwegs und hatte eher wenig Zeit, meine Bilder zu sortieren.







Dafür werden heute mal die Füße hochgelegt, und vielleicht noch das eine oder andere Teilchen genäht. Und wie sieht euer Sonntagsprogramm aus?

xxx

Karin



Sonntag, 17. Mai 2015

Prinzessinnensonntag



Und das ist heute der wirklich allerletzte Sonntagsgruß mit Tulpen, die Zeit ist einfach vorbei und das war wohl der letzte Strauß dieses Jahr hat auch nur drei Tage gehalten. Wer mir jetzt noch sagen kann, welches Wort dahinter auf der Tafelwand steht, bekommt von mir ein Prinzessinnenherz. Keine Sorge, nicht das vom Bild unten, das hängt schon seit der vorletzten Auer Dult im Tochterzimmer und ist mittlerweile wahrscheinlich schon zu Stein geworden.






Sofern sich der Regen noch verzieht, wird heute eine ausgiebige Radtour Richtung Berge unternommen, mal sehen, wie weit wir kommen. Und ihr?

xxx

Karin



Sonntag, 10. Mai 2015

Hello Sunday!



Und da kommt es wieder, mein kleines allsonntägliches Grüßle. Heute mal wieder etwas eilig mit Handybildern zusammengeschustert, wir müssen heute nämlich sehr viel Warten. Hä, warten? Ganz genau, die Tochter Klein hat nächste Woche endlich Geburtstag und auf den wird schon seit Wochen ausgiebig gewartet. Oder vielleicht besser gesagt, er wird herbeigewünscht, herbeigesehnt, es wird hingebangt und vorgefreut, wie es eben nur Kinder können. Die schlimmste Hürde auf dem Weg zum Geburtstag muss allerdings noch überwunden werden: die beste Freundin hat zwei Tage vor ihr Geburtstag, das bedeutet natürlich auch zwei Tage früher Geschenke und vor allem: zwei Tage früher Kindergeburtstag!!! Ich weiß dieser bodenlosen Unverschämtheit leider nichts entgegenzusetzen, als das Kindlein zu vertrösten und abzulenken. Und da wurde die Zeit für einen raffiniert zusammengestellten Sonntagsgruß leider etwas eng.

Also hier ein buntes Sammelsurium aus noch mehr Tulpen, Fahrrad bei schlechtem Wetter, Gekritzel der Tochter Klein (gepriesen sei meine Tafellack-Wand!) und einem Häuflein Stoff, ich hoffe, es gefällt.







Hier wird heute das Haus vom Staube befreit, wir ersticken unter einer gelben Schicht. Und auch wenn Sonntag ist, was sein muss, muss sein. Und ihr so?

xxx

Karin



Ach du jeh, heute ist ja Muttertag, den hätte ich fast vergessen. Ihr seht schon, ich gehöre nicht zu den Müttern, die allzu großen Wert auf Gedichte und Frühstück ans Bett legen, so ein kleines Sträußlein würde mir aber schon gefallen. Trotzdem, an alle Mütter und Omas: lasst euch schön feiern!

Sonntag, 3. Mai 2015

blauer Sonntag



Warum ich euch unter der Überschrift blauer Sonntag mal wieder einen Gruß in gewohnt rosafarbener Anmutung schicke, kann ich nur bedingt erklären. Vielleicht, weil ich beim Fotografieren des Kettenkarussells auf der Auer Dult dieser Tage an den herrlich altmodischen Begriff der blauen Stunde denken musste. Kennt ihr den noch? So nannte man in Zeiten, als man sich noch zum Aperitif traf und extra dafür ein schickes Kleid anzog, eben diese Stunde, wenn der Tag noch nicht ganz vorbei, der Abend aber noch nicht angefangen hat. Wenn die Pflichten alle erledigt sind und man sich mit einem Martini mit Olive drin auf den Abend einstimmt. Auch wenn es nicht unbedingt der Martini im Cocktailkleid sein muss, so ein kleines Ritual, um den Tag vom Abend zu trennen und den Kopf frei zu bekommen, finde ich eigentlich ganz gut. Habt ihr eines?





Einen wunderschönen blauen Sonntag euch allen!

xxx

Karin




Sonntag, 22. März 2015

süffisant sonnige Sonntagssause



Ist das nicht mal wieder typisch? Eine Woche mit grandiosestem Wetter, schon fast sommerlichen Temperaturen, gekrönt von einer Fast-Sonnenfinsternis am Freitag, die die Welt in goldenes Licht taucht - für fünf Minuten zumindest, immerhin besser als gar nichts - und was passiert am Samstag? Richtig, grauer Himmel, Regen, Kälte, Bäh. Aber ich will hier gar nicht übers Wetter meckern, man kann nämlich bei jedem Wetter gute Laune haben echt, sondern die Aufmerksamkeit dezent auf meinen doch wirklich sensationell S-lastigen Posttitel lenken. Hab ich ja schon so angekündigt, aber sehr viel mehr Sonntage halte ich wahrscheinlich nicht mehr durch, oder helft ihr mir ein wenig dabei?






Hier wird heute gebacken, gekocht, gelesen, gestrickt, gehäkelt, gezeichnet, gearbeitet, getanzt, gegessen, gemalt, gespielt, gesportelt, genossen, gefaulenzt, geschlafen, gelacht, gekichert, geredet und vielleicht auch ein bisschen gestritten, es gibt schließlich Kinder im Haus. Und bei euch so?

xxx

Karin


Sonntag, 15. März 2015

Sonne, Sahne, Sonntagslaune!


Eigentlich ist das ein komplett sahnefreier Sonntagsgruß, ich wollte nur unbedingt einen Posttitel mit Dreifachalliteration machen und meinem beschränkten Hirn ist gerade nichts anderes eingefallen.

Überhaupt habe ich diese Woche so lange gebraucht wie noch nie, um den Sonntagsgruß zusammen zu basteln. Es ist nämlich nicht so, dass ich diese Grüße en gros und auf Vorrat produziere, ich setze mich jede Woche aufs Neue hin, sortiere die Bilder, die ich neu gemacht habe und überlege, was gerade zu meiner momentanen Befindlichkeit und zur Jahreszeit passt. Oft ist es gar nicht so einfach, vier wirklich gut zueinander passende Bilder zu finden und diese Woche war es für mich besonders schwer. Innerlich bin ich schon voll auf Frühling eingestellt, auf Festplatte und Handy habe ich momentan aber fast nur Schneebilder, die jetzt aber bitte bis nächsten Winter warten sollen. Die Natur ist einfach noch nicht weit genug, um meiner Stimmung entsprechende Bilder machen zu können, im Wald haben wir sogar eine fast noch geschlossene Schneedecke. Das ist immer diese seltsame Zwischenjahreszeit, wenn die Natur noch größtenteils braun ist und meine morgendlichen Joggingläufe von einer eigenartigen Stimmung geprägt sind - matschige Schneehaufen und altes Laub am Wegesrand, mildes Frühlingslicht und Vogelgezwitscher gemischt mit den tropfenden Geräuschen des im Wald tauenden Schnees. Einerseits liebe ich diese Aufbruchsstimmung, die in der Luft liegt, andererseits hasse ich die graubraunen plattgetretenen Wiesen. Geht es euch auch manchmal so?

Um es kurz zu machen: Der Wald ist von letztem Jahr und die Tulpen auch, mein geliebter Blumenstand auf dem Wochenmarkt war nämlich diese Woche nicht da und so konnte ich mir nichts Frisches ins Haus holen und auch nicht mal wieder heimlich den Stand knipsen. Für euch fühlt sich das vielleicht nicht so eigenartig an wie für mich, aber eigentlich versuche ich immer, aktuelle Bilder zu zeigen, man hat ja auch seinen Bloggerstolz.




Nun aber ein paar sahnige Grüße an euch, genießt den Tag bei hoffentlich traumhaftesten Wetter!

xxx

Karin


Sonntag, 8. März 2015

Wonnesonntag


Ich melde mich hier nur ganz kurz aus einem wuseligen Wochenende aber Leute, tut das nicht gut? Sonne, Wärme, und vor allem: Endlich mal rausgehen ohne dick eingepackt zu sein! Ich dachte schon, ich wäre auf ewig in meinen Winterstiefeln eingeparkt, aber siehe da....

Und da ich gestern am Tegernsee unterwegs war, wo noch knietiefer Schnee liegt, heute ein Sonntagsgruß mit Tulpen vom Viktualienmarkt da könnte ich mich immer totkaufen und verschneiten Bäumen aus dem Oberland. Geht besser zusammen, als man dachte, oder?




Und nun ab auf die Terrasse, die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Und ihr so?

xxx

Karin


Sonntag, 1. März 2015

Sonntagsgemüse


Huhu, ich winke hier nur mal kurz mit dem Kohlrabi und stecke dann auch schon wieder knietief im Putzeimer, mich hat nämlich der Frühjahrsputzfimmel erwischt - ist ja auch sonnenklar bei grauem Himmel und unerwartetem Neuschnee. Und ganz ehrlich, obwohl ich ja zu den ganz großen Winterliebhabern gehöre das hat bis jetzt sicher noch niemand bemerkt, langsam ist jetzt auch mal gut. Letzte Woche hatte ich ein paar grandiose morgendliche Joggingläufe bei Sonnenschein, der Schnee begann zu schmelzen und die Vögel waren zurück, da kam auch bei mir gewaltige Frühlingsstimmung auf. Und im Garten blühen schon die ersten Schneeglöckchen - an den wenigen Flecken, die schon schneefrei sind, hach.

Es tut so gut, gewisse Ecken des Hauses mal wieder richtig entrümpelt zu wissen ich spreche hier nicht von Teeniezimmern :) und bin doch immer wieder erstaunt, wie viel sich doch wieder in vergleichsweise kurzer Zeit ansammelt, obwohl ich im letzten Jahr mit Anschaffungen sehr zurückhaltend war. Und ein bisschen Selbstlob darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen. Seit unserem Umbau letzten Sommer halte ich die Küche so ordentlich sauber, dass es fast nichts zu tun gab. Musste jetzt auch mal erwähnt werden.




 Das war nun mein Hausfrauenwort zum Sonntag. Und ihr? Frühlingsgefühle oder Winterblues? Putzfimmel oder Frühjahrsmüdigkeit?

xxx

Karin



Sonntag, 15. Februar 2015

Fifty Shades of White


Äh, das war jetzt wirklich keine Anbiederung an die Verfilmung des fast gleichnamigen Romans, die vor ein paar Tagen mit großem Getöse im Kino startete. Ich kann dazu auch gar nichts sagen, da mich weder Buch noch Film so sehr interessieren, dass ich sie wirklich lesen bzw. sehen will, aber vielleicht tue ich dem Werk ja auch Unrecht, klärt mich bitte auf. Mir kam der Titel einfach nur in den Sinn, als ich für meinen Sonntagsgruß ein paar meiner letztwöchigen Winterschnappschüsse und andere bunte Bildchen verbraten habe. Offensichtlich stecke ich in einer weißen Phase fest.

Alle Jecken unter euch seien herzlichst gegrüßt, ich wünsche euch ein vor allem regenfreies Treiben und schlagt nicht zu sehr über die Stränge! Hier in München ist ja mit Fasching nicht viel her, da wir aber netterweise trotzdem eine Woche Ferien haben, verzieht sich die Familie wohl in die Berge um dort was zu machen? Richtig, auf die Brettln steigen und an Berg obisausn. Deswegen gibt es nächste Woche wohl keinen Post von mir.




Und ihr? Komplett im Faschingstaumel? Oder Karnevalstaumel? Oder Fasnachtstaumel? 
So oder so allen eine wunderschöne Woche!

xxx

Karin





Sonntag, 8. Februar 2015

Sonntagsglück


Zu den immer wiederkehrenden Alltäglichkeiten in meinem Leben gehört der Wochenendgroßeinkauf während der Turnstunde von Tochter Klein am Freitagnachmittag. Der Ablauf ist immer gleich: Tochter Klein schon zuhause umziehen, ab ins Auto, zur Turnhalle fahren, Tochter Klein abliefern, ins Auto, zum Großmarkt fahren, mit Liste bewaffnet und Plan im Kopf, auf welcher Route ich den Markt durchpflüge, durch die Regale gehetzt, an den Kassen mit Scannerblick abgecheckt, wo die wenigsten Leute stehen und welche Kassiererin die Schnellste ist, Sachen rauf aufs Band, Sachen einpacken, zahlen, Einkäufe ins Auto wuchten, zur Turnhalle fahren, Tochter Klein einladen, Puh.

Dann kommt der gemütliche Teil: Ab auf den Wochenmarkt, wo Gemüse, Blumen und kleine Köstlichkeiten an noch köstlicheren kleinen Ständen geholt werden. Diesen Freitag war ich allerdings so gehetzt, dass ich im Großmarkt zielstrebig zwei Müslipackungen in den falschen Einkaufswagen versenkte. Meine 'Unfallgegnerin' hatte offensichtlich eine ähnlich straff organisierten Einkaufsplan und das Ganze löste sich in gewaltigem Gelächter auf. Aber trotzdem: Ein klarer Fall von Wochenendreife.





Gut, dass heute Sonntag ist und damit Zeit für einen satten pinkfarbenen Sonntagsgruß. Da ihr letzte Woche so viele Kommentare hinterlassen habt, dass euch diese Kombination genauso gut gefällt wie mir, schwelge ich auch heute wieder in weiß, pink und ein wenig rot, das kommt mir nur gelegen. Ansonsten werden heute die freitäglichen Einkäufe verbrutzelt, im Schnee getobt, gelesen, genäht, gefaulenzt. Und was steht bei euch so an?

xxx

Karin