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Donnerstag, 21. Mai 2015

Und schwupp....



.... stehen schon wieder die Pfingstferien vor der Tür. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hatte das Gefühl, dass dieses Jahr zwischen Pfingsten und Ostern nur gefühlte drei Wochen lagen. Und danach gehts schwuppdiwupp in großen Schritten Richtung Sommerferien, in manchen Bundesländern schon recht bald, wir Bayern kommen ganz am Ende dran. Dieses Jahr haben wir uns schon außergewöhnlich früh Gedanken darüber gemacht, wo wir in den Ferien hinfahren und die Wahl fiel auf Norwegen. Also Leute, her mit den Norwegen-Tipps!





Wir fahren grundsätzlich in den Sommerferien weg, und zwar meistens erst die letzten zwei bis drei Wochen, da ist überall schon Nachsaison, die Unterkünfte sind billiger und es ist weniger los. Oft überlegen wir erst eine Woche vorher, wo wir eigentlich hin wollen, wir sind aber auch schon spontan mit einem nur sehr vagen Ziel losgefahren. Eine vorgebuchte Reise habe ich offen gestanden erst einmal in meinem Leben gemacht, als die Kinder noch sehr klein waren und ich dachte, das wäre bequemer. Um es kurz zu machen: Das war gar nix für uns. Seitdem gilt: Maximal ein Flug wird vorgebucht, wenn es in wirklich große Städte geht, vielleicht noch eine Unterkunft für zwei oder drei Tage, in Städten nächtigen wir nämlich gerne mittendrin. Und das geht auch bei Fernreisen.

Dann wird losgefahren, mit einer groben Route im Kopf, die aber bei Bedarf jederzeit umgeworfen wird. Spontan eine Unterkunft zu finden, war noch nie ein Problem, natürlich muss man dabei für alles offen sein. So haben wir schon unglaubliche Entdeckungen gemacht - das spontan für vier Tage gemietete Ferienhaus in Dänemark mitten in den Dünen, die gesamte Einrichtung hätte ich gleich mitgenommen. Das unglaublich schöne und total preiswerte Boutique-Hotel im Nirgendwo an der spanischen Atlantikküste, betrieben von einem französischen Ehepaar, mit dem wir denkwürdige Abende verbrachten. Der Pferdehof auf der estnischen Insel Hiiumaa, wo uns die Betreiber spontan in ihr Privathaus einluden und wir mit Pferden durchs Watt ritten.

Natürlich erlebt man auch totale Fehlgriffe, in der Erinnerung werden sie dann aber doch zu denkwürdigen Anekdoten. Unvergessen ein total heruntergekommenes Hotel im Baskenland, deren Besitzerin uns direkt bei der Ankunft gleich mal barsch anfuhr: Cash, now! Seitdem ranzen wir uns sicher einmal die Woche so an :)






Trotzdem, ich möchte auf keine andere Art wegfahren, und auch meine Kinder können sich keine andere Art des Reisens vorstellen. Auf diese Art haben wir Ecken entdeckt, in die wir sonst nie gekommen wären und viele unvergessliche Erlebnisse gehabt. Wir führen übrigens bei jeder Reise ein Reisetagebuch, da schreibt am Ende des Tages jeder ein bisschen was rein, wir sammeln, Eintrittskarten, Restaurantquittungen usw und es kleben auch mal gepresste Pflanzen oder Muscheln drin. Ich blättere immer wieder gerne in den Tagebüchern und finde es oft interessant, wie sich die Erlebnisse in der Erinnerung wandeln.

Am Allerliebsten würde ich mal wieder eine Fahrradreise machen. Durch Estland sind wir mit dem Rad gefahren und im Rückblick war das abenteuerlicher als meine Rucksackreisen durch Südostasien in meinen frühen 20ern. Und ein ganz großer Traum von mir wäre, einmal die englische Küste zu umwandern, oder wenigstens einen Teil davon.






Und ihr? Seid ihr urlaubstechnisch eher Gewohnheitstiere oder immer auf der Suche nach dem Abenteuer? Habt ihr auch eine Traumreise, die ihr unbedingt mal machen wollt?

xxx

Karin




Und weil er so gut zum Thema passt, verlinke ich den Post noch im Nachhinein bei der Aktion Typisch für.... bei Kebo Homing


In den Pfingstferien geht es für uns allerdings nirgendwohin, da ich mich morgen einer kleinen Operation unterziehen muss. Deswegen gibt es diese Woche wohl auch keinen Sonntagsgruß. Habt es fein!


Freitag, 27. März 2015

Osterferien



Draußen sinken die Temperaturen und gerade hat es auch noch angefangen, zu regnen, also verziehe ich mich konsequenterweise Richtung Italien, wozu hat man denn Ferien :)

Deswegen gibt es diesen Sonntag keinen Sonntagsgruß, nachdem meine letzten vorgeplanten Grüße nicht geklappt haben, hab ich's aufgegeben, vielleicht brauche ich da mal eine professionelle Einweisung. Stattdessen durfte ich bei Juttas wunderbarem Blog siebenVORsieben einen Gastpost machen, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe, und der kommt am Sonntag. An alle, die Jutta noch nicht kennen: Schaut mal bei ihr rein, es lohnt sich, natürlich nicht nur wegen dem Gastpost, räusper. Nochmal danke, liebe Jutta, dass ich dabei sein durfte!





Euch allen wünsche ich traumschöne erste Ferientage, macht was Schönes!

xxx

Karin



Dienstag, 13. Januar 2015

Kinder, wie die Zeit vergeht


Ja wirklich, mich gibts auch noch, und mit Schock musste ich feststellen, dass wir schon wieder schnurstracks auf Mitte Januar zusteuern und meine Blogpause jetzt versehentlich etwas länger gedauert hat, als geplant. Aber eins nach dem anderen. Ich weiß nicht, ob es Euch genauso geht, aber die Weihnachtsferien kommen mir immer wegen der vielen komplett unterschiedlichen Ereignisse vor wie ein gefühltes halbes Jahr, obwohl es doch nur zwei kleine Wochen sind. Aber in denen stehen, zumindest bei mir, an: Geburtstag, Weihnachten, Aufenthalt bei der Oma, Familienbesuche, Großputz (hallo, irgendwann muss der ja gemacht werden), Shopendspurt beim Kaufhauskollektiv, Skifahren, Skifahren, Silvester, noch mehr Skifahren, Hüttenaufenthalt im Nirgendwo. Hört sich jetzt nach kolossalem Stress an, ist aber das genaue Gegenteil.







Was wie ein vollgepacktes Ferienprogramm klingt, habe ich in der Rückschau und mit den ersten Arbeitstagen auf dem Buckel in erster Linie als seeliges Nichtstun in Erinnerung. Zum Geburtstag habe ich mir selbst einen riesigen Packen Bücher gegönnt, den ich in der netzfreien Provinz bei Schwiegermuttern größtenteils schon wieder weggelesen habe, nur unterbrochen durch den massenhaften Konsum von Knödeln mit Sauce die dazugehörige Weihnachtsgans ist nicht so mein Ding. Zurück zuhause musste ich dann feststellen, dass sich der exorbitante Knödelkonsum die vielen Plätzchen verschweige ich jetzt lieber mal äußerst ungünstig auf den Sitz meiner Skihose ausgewirkt hatte, also gings so oft wie möglich ab auf die Piste - zum nächsten Skigebiet ist es nur eine gute halbe Stunde, deswegen gehen wir oft nur für ein paar Stunden.

Silvester war dann schön und gemütlich und Tochter Klein hat es erstmals geschafft, bis Mitternacht wach zu bleiben und war völlig fasziniert vom Feuerwerk. Ich war eher schockiert, wie viel unsere Nachbarschaft in die Luft ballert, das habe ich vorher nämlich noch nie so genau beobachtet.

Und dann gibt es natürlich die guten Vorsätze. Mit denen nehme ich es eigentlich nicht so genau, oder besser gesagt, ich nehme mir lieber außerplanmäßig unterm Jahr etwas vor, quasi, wenns gerade wirklich zwickt und ich deswegen auch wirklich die nötige Energie aufbringe, das Vorhaben durchzuführen und zur Gewohnheit werden zu lassen.






Genau so ein Vorhaben kam mir gestern in Form eines Telefonanrufs ins Haus geflattert. Eine Frau von irgendeiner Firma XY wollte wissen, ob ich am Samstag den Werbeprospekt einer Supermarktkette im Briefkasten hatte. Hallo, gehts noch? Da beauftragt Großhandelskette A das Callcenter B, bei Leuten Kontrollanrufe zu machen, ob irgendwelche Schüler auch brav ihre Prospekte ausgetragen haben. Dementsprechend war meine Reaktion, ich wiegelte die Anruferin ziemlich barsch ab. Nach dem Auflegen dachte ich mir allerdings, dass die arme Frau ja gar nichts dafür kann. Von der Stimme her hatte ich den Eindruck, dass hier wahrscheinlich eine ältere Frau ihre karge Rente aufbessert. Und den ganzen Tag eine unfreundliche Abfuhr nach der anderen bekommt.

Auch wenn ich diese Art von Werbeanrufen in keinster Weise gutheiße, habe ich mir vorgenommen, ab sofort zu Callcenter-Angestellten freundlicher zu sein. Nicht jeder kann einen tollen Job haben und manche Leute müssen auch solche Jobangebote annehmen, aus welchen Gründen auch immer. Dass man sie zusätzlich zu schlechter Bezahlung und übler Erfolgskontrolle seitens der Vorgesetzten auch noch unfreundlich behandelt, muss echt nicht sein. Meinen Bäcker meckere ich schließlich auch nicht an, wenn der mich fragt, ob ich zusätzlich zum Brot noch ein paar Brezen haben will.

Und überhaupt, so düster, wie es zur Zeit in der Welt aussieht, würde es uns allen gut tun, ein wenig freundlicher und verständnisvoller miteinander umzugehen, oder was meint ihr?





Ein paar andere Vorsätze habe ich auch noch, aber dazu mehr bei den nächsten Malen.
 Und wie siehts bei Euch aus? Habt Ihr Vorsätze oder macht Ihr das auch eher aus der Situation heraus? Und wie konsequent seid ihr beim Durchhalten?

xxx

Karin



Mittwoch, 17. September 2014

Huch, die gibt's auch noch


Ja, ich kann es selbst kaum fassen, aber mich gibt's noch. Und meine lange Abwesenheit lag nicht an Lustlosigkeit, liebe Leute, sondern an der schnöden Tatsache, dass mich meine Doktorarbeit in Putzen, Bauschutt beiseite schaffen und Umzugskisten schleppen doch wesentlich mehr in Anspruch genommen hat, als ich erahnt habe. Ihr erinnert Euch vielleicht noch: Wir haben umgebaut.

Nebenher galt es auch noch, nöhlige Teeniemädchen und meckernde Fastschulkinder bei Laune zu halten, was mich dann doch zeitweise an den Rand der Verzweiflung gebracht hat. Deswegen müsst ihr auch heute mit ein paaren meiner Instagram-Bilder aus den Ferien vorlieb nehmen, zumindest soviel mediale Präsenz habe ich noch auf die Reihe gebracht Mann, über sechs Wochen ohne Post und dann gleich so eine hochtrabende Ausdrucksweise.

Und ich danke Euch ganz herzlich, dass Ihr weiterhin so zahlreich bei mir vorbei gesehen habt und mich sogar die eine oder andere besorgte Mail erreicht hat, ob es mich noch gibt. Danke, Ihr seid die Besten!

Hier nun aber ein paar meiner Erkenntnisse nach fünf Wochen Baustelle und Sommerferien zuhause:







Mit irgendeinem Handwerker gibt es immer Probleme. 

In unserem Fall lief alles so glatt, dass wir es gar nicht fassen konnten, bis wir es ganz am Ende mit einem divenhaften Maler zu tun hatten, der das Ende der Baustelle doch noch gewaltig rauszögerte und ganz nebenher den nigelnagelneu verlegten Dielenboden ruinierte. Ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen, meine Freunde nehmen inzwischen schon Reißaus, wenn ich das Wort Maler nur erwähne. Aber wie heißt es so schön: Zeit heilt alle Wunden und dem Boden gehts auch wieder gut.

Man kann noch so gut abdichten, Betonstaub dringt in jede Ritze.

Hat schon mal jemand Fenster geputzt, die mit Betonstaub bedeckt sind? Ich sag Euch, einmal Putzen genügt da nicht, auch nicht zweimal, und außerdem sollte man tunlichst das Putzwasser ca. alle fünf Minuten austauschen. Außerdem hat mich doch sehr erstaunt, wie viel grauer Schmirgel bis in den zweiten Stock fliegen kann, wenn die Baustelle doch im Erdgeschoss ist. Irgendwann hatte ich das Gefühl, selbst nur noch grauer Schmirgel zu sein.




Umzugskisten schleppen ersetzt jedes Fitnessprogramm.

Aber immer schön rückengerecht heben, Ihr Lieben, sonst gibt's Probleme.


Fahrt nie nie nie nur zu Beginn der Sommerferien ein paar Tage weg.

Über sechs Wochen sind selbst für lesefreudige Teeniemädchen und grandios alleine spielende Fastschulkinder unendlich, wenn zwischendrin wirklich gar niemand da ist. Und vor allem, wenn die eigentlich angedachten Ausflüge an den See wegen 12 Grad, grauem Himmel und Regen entweder ganz ausfallen müssen oder doch nicht so lauschig geraten, wie man sich das vorgestellt hat.





Jetzt ist aber erst mal genug mit Allerweltsweisheiten, die größte und schönste Erkenntnis ist doch immer noch die, dass aller Ärger vergessen ist, wenn alles wieder eingeräumt ist und man sich an seinen neu erstrahlten vier Wänden erfreuen kann.





In diesem Sinne suche ich nun weiter im Dunklen nach neu gesetzten Lichtschaltern, gehe irgendwann hoffentlich nicht mehr jeden Morgen in die falsche Richtung (die Küche ist jetzt woanders als vorher) und frage mich weiterhin, wo ich den Karton mit den Mützen und Handschuhen gelagert habe. Aber bis wir die brauchen, ist ja noch eine Weile hin. Und zumindest meine Kamera habe ich schon wieder gefunden, das nächste Mal gibts dann keine Handybilder mehr, versprochen.

Und Ihr so? Alle gut durch den Sommer gekommen?

xxx

Karin


Mittwoch, 18. Juni 2014

weltbester und total einfacher Avocadodip


Hallo meine Lieben, obwohl ich hier weiterhin trotz Ferien von den Niederungen des Alltags gejagt werde (ich sag nur: Kinder fahren alleine weg, alles geht schief und Muttern muss es richten), wollte ich Euch nicht vorenthalten, von was ich mich zur Zeit so ernähre.





Da man ja trotz Sommer nicht ständig nur Eis und Smoothies zu sich nehmen kann, gibt es bei uns momentan sehr oft auch den besten aller Avocadodips. Er geht ganz einfach, furchtbar schnell (was ich ja immer sehr wichtig finde, ähem) und passt zu fast jedem Gemüse. Und ist GESUND, jaha!




Man braucht dazu eine weiche Avocado, Naturjoghurt, Zitronensaft, Kurkuma und Kreuzkümmel. Und natürlich Salz und Pfeffer.

Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken, mit etwa der gleichen Menge Joghurt vermischen, Salz, Pfeffer und einen Spritzer Zitronensaft dazu. Dann noch je einen TL Kurkuma und gemahlenen Kreuzkümmel einrühren und fertig ist die Sache. Ich bin ja ein ganz großer Fan orientalischer Gewürze und verwende speziell Kurkuma zu fast allem. Noch intensiver schmecken die Gewürze übrigens, wenn man sie vorher kurz trocken in der Pfanne anröstet, für ganz Eilige gehts aber auch so.

Kurkuma oder auch Gelbwurz ist eines der gesundheitsfördernden Gewürze überhaupt, es wirkt entzündungshemmend und kann fast als Schmerzmittelersatz z.B. bei rheumatischen Schmerzen eingesetzt werden. Außerdem hemmt es die Tumorbildung bei Krebserkrankungen, beugt Alzheimer vor, lindert Atemwegsbeschwerden und fördert die Verdauung. Ihr seht schon, gesünder gehts kaum noch. Und schmeckt auf jeden Fall besser als ein Aspirin.

Besonders gerne esse ich zu dem Dip rohe Kohlrabi, aber natürlich passt auch jedes andere Gemüse. Und als Brotaufstrich schmeckt er auch herrlich. Tochter Groß streicht ihn auf die Breze, das nennt sich dann Crossover-Küche.




Und was esst Ihr am Liebsten, wenns draußen warm ist? Ich freue mich immer über Anregungen!

xxx

Karin



Mittwoch, 12. März 2014

Minigugl & die Frage, wie ich meinen Urlaub verbringen will


Hallo meine lieben alten und neuen Leser, erst einmal vielen Dank, dass Ihr auch während meiner Abwesenheit weiter bei mir gelesen habt und auch noch den einen oder anderen lieben Kommentar da gelassen habt. Es ist eine Freude, aus dem Urlaub heimzukehren und zu sehen, dass man nicht komplett vergessen wurde. Danke, Ihr seid die Besten!

Aus meiner Skiwoche komme ich mit eher gemischten Gefühlen zurück. Das Skifahren war zwar wirklich toll, aber braucht man wirklich einen künstlich angelegten Erlebnisparcours für Kinder am Berg, mit sprechenden Plastiktieren und einer Filmvorführung? Braucht man einen (zugegeben architektonisch sehr interessanten) futuristischen Glasklotz inmitten einer an sich schon atemberaubend schönen hochalpinen Ebene, in dem Sternemenues serviert werden? Braucht man eine Gondel, in der ein Hörspiel über Bergtiere losgeht, sobald man eingestiegen ist, und das auch noch in zwei Sprachen? Vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch, aber ich brauche das alles nicht. In den Bergen suche ich vor allem die Natur, die gute Luft und ja, die Stille.

Das alles hatte ich letzte Woche eher nicht, aber wie gesagt, das Skifahren war trotzdem gigantisch, nächstes Mal geht's woanders hin und Schwamm drüber. Und um keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen gibt's jetzt erstmal ein buntes Bildchen.






Am Tag vor der Abfahrt hatte Tochter Groß Geburtstag und ich wollte ihr eine Ladung Minigugl backen. Extra zu diesem Zwecke habe ich einen gut sortierten Haushaltswarenladen in der Münchner Innenstadt aufgesucht, um eine Miniguglform zu erstehen. Ich sag jetzt mal lieber nicht, wie viel ich dafür gezahlt habe, aber Anfang dieser Woche hätte ich mir dann doch die Haare ausreißen können, als ich im Supermarkt bei einem bekannten deutschen Kaffeeanbieter die fast identische Form für ca. ein Drittel des Preises gesehen habe. Grrrrr.




Gebacken habe ich die Gugl dann mit einem leicht abgewandelten Rezept von Leila Lindholm, die eines meiner absoluten Back- und Stylingidole ist. Mein Lieblingsbackbuch von ihr ist inzwischen schon so verschmiert und abgegriffen, dass ich es fast noch einmal kaufen müsste. Für ca. 30 Minigugl braucht man

3 Eier
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50g geschmolzene Butter
100ml Milch
200g Mehl
2TL Backpulver
1 Prise Salz
150g geschmolzene weiße Schokolade
abgeriebene Schale und Saft einer Limette

Die Eier, den Zucker & Vanillezucker sehr cremig schlagen, die geschmolzene Butter mit der Milch verrühren und untermengen. Dann schnell das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz einrühren und zum Schluss kommen noch die Schokolade, Limettensaft und -Schale dazu. Die Guglformen bis ca. zur Hälfte befüllen und bei 170° Umluft backen. Da jeder Backofen anders ist, immer wieder die Stäbchenprobe machen.

Ganz genial schmeckt übrigens auch die Variante mit weißer Schokolade und Ingwer. Dafür die Limette durch ein nicht ganz daumengroßes Stück geriebenen Ingwer ersetzen.




Aber ich wäre natürlich nicht ich, wenn mir beim Backen nicht erst einmal ein böses Missgeschick passiert wäre. Deswegen musste ich die Gugl zweimal backen und konnte so auch noch die Variante mit Ingwer ausprobieren. Also hat doch alles auch seine guten Seiten, oder? Was ich mit den misslungenen ersten Gugln angestellt habe, zeige ich Euch in nächster Zeit.




Außerdem habe ich auch noch gewonnen, nämlich bei Tanja von Ideenreich. Ich habe mich so gefreut, nicht nur, weil ich ein großer Fan von Tanjas Blog bin, sondern auch, weil es ein wirklich toller Gewinn ist. Ich mache eigentlich nur bei Verlosungen mit, bei denen es Sachen gibt, die ich wirklich gerne hätte. Und die unglaublich wohlriechenden und noch dazu wunderschönen Duftkerzen von Zeitgeist Living (absolut empfehlenswerter Onlineshop übrigens, schlimme Geldbeutelfalle) haben mir auf Anhieb gefallen. Was hab ich mich gefreut, als die auch noch von Tonja liebevoll verpackten Kerzen hier ankamen. Bilder davon gibt's in nächster Zeit!




So, nun aber genug für heute, ich genieße heute Nachmittag das schöne Wetter und pflanze ein paar Frühjahrsblümchen in meine noch verwaisten Töpfe. Habt Ihr auch so herrlichen Sonnenschein?

xxx

Karin


Freitag, 28. Februar 2014

Kurzurlaub



Obwohl draußen die Wiesen mit Wildkrokussen übersät sind, verabschiede ich mich noch einmal in die Winterferien. Ich kann mir angesichts des traumhaften Frühlingswetters zwar gar nicht vorstellen, ab morgen im Schnee zu sein, aber wenn ich dann am Berg stehe, sehe ich das sicher wieder ganz anders, hihi.




Leider habe ich es die ganze Woche über nicht geschafft, zwischen Arbeit, Wäschebergen, Faschingskostüme nähen und krankem Kind (ist schon wieder gesund, uff) einen ordentlichen Post für Euch zusammen zu basteln. Und da ich und mein Rechner ja bekanntermaßen nicht immer in friedlicher Eintracht zusammenleben, klappt es sicher wieder nicht, einen Post vorzuplanen. Deshalb gibt es heute schon statt eines kleinen Sonntagsgrußes einen Freitagsgruß. Ist doch auch mal ganz nett, oder?





Ich wünsche Euch allen eine traumhafte Woche und allen Karnevalisten unter Euch eine jeckendolle Zeit. Äh, sagt man das so? Ich komm ja aus Bayern... So oder so, lasst es Euch gutgehen!

xxx

Karin


Freitag, 4. Oktober 2013

Gestern war ich auf dem Mars....


.....und habe dort ein paar Bilder von Flora, Fauna und den Bewohnern gemacht.

Spaß beiseite, gestern habe ich das wunderschöne Feiertagswetter genossen, das mir leider im Laufe des Tages einen wunderschönen Kopfschmerz gezaubert hat, der sich über Nacht in eine handfeste Migräne verwandelt hat.

 


Jetzt habe ich mich doch kurz in die Apotheke geschleppt, um Tabletten zu besorgen und wollte es doch nicht versäumen, allen kurz ein schönes Wochenende zu wünschen.

xoxo
Karin



Freitag, 20. September 2013

schon wieder?



Guten Morgen meine Lieben, so leid es mir tut, ich kann Euch heute eine neue Bilderflut aus Frankreich nicht ersparen. Ich habe einfach noch so so viele Bilder, die ich Euch zeigen will und das Ganze erst im November zu machen, ist ja auch Blödsinn, oder? Also, bringen wir's hinter uns.



In der Bucht von Morgat




Malerin im Hafen von Camaret-sur-mer, hat meine Große schwer beeindruckt


 

Schokoladentörtchen im Hafen von Camaret-sur-mer, hat meine Kleine schwer beeindruckt







 

Ihr habt's geschafft! Aber leider wird es doch noch die eine oder andere Fortsetzung geben. Und vielen Dank für die vielen schönen Namensvorschläge für den Dackel, die sind alle ganz zauberhaft. Ich nähe jetzt einfach zu jedem Namen den passenden Dackel :)
 
Einen wunderschönen Freitag Euch allen!
 
Karin
 
 

Freitag, 13. September 2013

ooh, Bretagne!

Also ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie so lange gebraucht, um einen neuen Post zusammenzustellen. Obwohl ich meine neue Kamera dabei hatte, mit der ich am Anfang nicht ein vernünftiges Bild zustande bekam, habe ich doch über tausend Bilder aus dem Urlaub mitgebracht. Und, ähem, das eine oder andere halbwegs brauchbare Bild ist dann doch dabei. So leid es mir tut, da müsst Ihr jetzt durch.




Seltenheitswert hatte übrigens Wetter wie im oberen Bild, was mich vor ein echtes Problem gestellt hat: Da wir ja fast bis Mitte September unterwegs waren, habe ich mit eher durchwachsenem Herbstwetter gerechnet und viele dicke Pullis und Regensachen eingepackt. Stattdessen: Temperaturen um die 25°, jeden Tag strahlender Sonnenschein, höchstens morgens ein paar Wolken. Eigentlich habe ich die ganzen drei Wochen in einem einzigen T-Shirt und einer dünneren Hose verbracht, weil alle anderen Sachen, die ich dabei hatte, zu warm waren. Aber, welch Glück, auch in Frankreich gibt es Rei in der Tube.
 
 
 


Und auch wenn das hier gerade anders aussieht: Wir waren wirklich in der Bretagne, nicht in Dänemark. Dass wir dort aber auch solche, noch dazu dank Nachsaison fast menschenleere Strände gefunden haben, hat mich aber nicht weiter gestört, im Gegenteil.

 



Wunderschön: Die Halbinsel Quiberon mit einer windgeschützten Küste und wunderschönen Strandhäusern, die andere Küstenseite ist schroff und unberührt und heißt nicht ganz umsonst Côte Sauvage. Als wir da waren, war das Meer allerdings nicht besonders wild, da auch dort schon seit Wochen durchgehend schönes Wetter war.
 
 


 
Die erste Woche in der Bretagne sind wir an der Küste entlang gefahren, bevor wir in der zweiten Woche unser Ferienhaus bezogen. 
 



 

Besonders schön war auch die Côte Granit Rose im Norden mit unfassbar tollen Felsformationen und kleinen Zuckerbäckerdörfern. Und in jeder Bäckerei gibt's Macarons...







Jetzt aber Schluss mit der Bilderflut und vielen Dank an alle, die bis hier durchgehalten haben. Ein paar Fortsetzungen kann ich Euch aber leider nicht ersparen, das nächste Mal gibt es aber erst einmal die Gewinnerin meines Giveaways und vielleicht noch ein paar aktuelle Projekte.
 
Habt ein schönes Wochenende!
 
Karin

Dienstag, 10. September 2013

aaah, Paris!


 Hallo meine Lieben, nach drei traumhaften und komplett netzfreien Wochen in Frankreich bin ich wieder zurück in der Wirklichkeit. Vielen Dank an alle, die weiter bei mir reingeschaut haben, es ist wunderbar, zurückzukommen und zu sehen, dass man nicht ganz vergessen wurde! Und besonders freue ich mich natürlich über alle neuen Leser, hallo!
 


 Nach unserem Bretagneaufenthalt hatten wir gestern noch einen kurzen Zwischenstopp in Paris, deshalb gibt es heute einfach ein paar Parisbilder.

 

 
Vor der Bretagne waren wir mehrere Tage in Paris, allerdings habe ich nur wenige Bilder gemacht. Man kann ja nicht immer nur fotografieren....



Wir hatten ein Apartement im 3eme gemietet, was eigentlich genauso viel wie ein Hotelzimmer kostet, aber gerade mit einer Fünfjährigen wesentlich entspannter ist. Den Link des Vermieters habe ich leider gerade nicht zur Hand, gebe ihn aber bei Bedarf gerne weiter.




Der Himmel war an diesem Tag übrigens wirklich so, unglaublich, oder? Ach, und sonst war es einfach nur schön, wir haben uns eigentlich meistens ziemlich ziellos durch die Straßen treiben lassen, was meiner Meinung nach die schönste Art ist, eine Stadt zu entdecken. Da unsere Vierzehnjährige das erste Mal in Paris war und unbedingt ein paar klassische Touristenfotos haben wollte (ich vorm Eiffelturm, ich vorm Arc de Triomphe...), haben wir zumindest ein paar Sightseeingpunkte angesteuert.....

 
 
..... und dank unserer Fünfjährigen durften wir auch ein paar Spielplätze kennenlernen.



Soviel für heute, das war sicher nicht mein letzter Urlaubspost, drei Wochen Herumreisen lassen sich schlecht in einen Post stecken, oder will hier jemand hundert Bilder auf einmal sehen?
 
Meine Verlosung läuft übrigens noch ein paar Tage, wer Lust hat, kann gerne noch in den Lostopf springen.
 
A bientôt,
 
Karin