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Freitag, 15. Juli 2016

der ganz normale Endschuljahreswahnsinn



So, das ist jetzt endlich der Post, den ich schon seit Wochen machen will, der widrige Endschuljahreswahnsinn hielt mich leider davon ab, das hier schon früher zu posten. Ich weiß, die meisten von euch, die Kinder im Schulalter haben, genießen bereits die wohlverdienten Ferien, aber hier in Bayern haben wir noch ein paar Tage vor uns und ich sage euch, ich bin gottfroh, wenn dieses Schuljahr rum ist. Und zwar nicht, weil es für meine Kinder die reine Qual war und sie mehr als ferienreif sind, sondern weil ICH ferienreif bin.






Aber der Reihe nach. Ich gehöre überhaupt nicht zu den Müttern, die mit ihren Kindern in die Schule gehen, im Gegenteil, ich finde, dass sie so viel wie möglich selbständig erledigen sollten. Mit dem dritten Kind in der Schule ist man da sicher auch ein wenig gelassener, aber eben auch ein wenig, tja, wie soll ich sagen, abgestumpfter. Und nun ist meine Tochter Klein in einer Klasse, in der sehr sehr viele Kinder sind, die nur jüngere Geschwister haben, deren Eltern nun also das erste Mal das Ende der zweiten Klasse und damit den ersten Lehrerwechsel erleben. Und so wunderbar ich es finde, dass sich viele Mütter momentan überschlagen, um der wirklich spitzenmäßigen Lehrerin einen schönen Abschied von der Klasse zu bereiten und ihre tolle Arbeit mit unseren Kindern zu würdigen, irgendwann ist auch mal genug.






Bei uns wurden aus ursprünglich einem Abschiedsfest mittlerweile drei in jeweils unterschiedlichem Rahmen und dazu gibt es selbstredend auch drei Geschenke, natürlich alle von den Kindern selbst gebastelt, also eigentlich von uns Müttern. Die letzten Wochen liefen ungefähr so ab: Mail einer Mutter an den Klassenverteiler, ob es nicht schön wäre, wenn jedes Kind eine, sagen wir mal, Papierblume bastelt, aus der wir dann einen großen Strauß machen. Zwanzig Antworten mit unterschiedlichen Meinungen, Mann, was bin ich froh, dass die Klasse so klein ist, sonst wären es wahrscheinlich zu jedem Vorschlag fünfzig Mails, dabei noch drei Vorschläge, was man auch noch basteln könnte. Alle sind begeistert von den neuen Vorschlägen, kann man ja eigentlich alles auch noch machen, also irgendwie, ja, genau. Nächster Vorschlag, man könnte die Blumen doch im Rahmen eines netten Nachmittags im Biergarten überreichen. Großes Hallo, aber leider kommt noch eine andere Idee um die Ecke, da gibt es doch noch diese schnucklige Waldlichtung, wäre da nicht ein Picknick.... Ich machs kurz, wir machen jetzt einfach ALLES.

Und wie gesagt, so nett ich es finde, dass sich da ein paar Mütter bei uns sehr engagieren, so schade finde ich es, dass es als selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass sich alle mit der gleichen Begeisterung beteiligen. Aber wie gesagt, bei mir ist das dritte Kind in der Schule, da ist man nicht mehr ganz so aufgeregt wie beim ersten Mal. Und da ich zur Zeit mit Arbeit überhäuft bin und ich arbeite gern und auch sonst noch ein paar Baustellen gleichzeitig laufen habe, fehlt mir auch schlicht die Zeit und ich merke, wie sich da momentan Gräben auftun.Das ist wohl eines der Grundprobleme, auf die es immer wieder hinausläuft: Vollzeitmütter gegen Teilzeitmütter. Schade, dass an dieser Front so erbittert gekämpft wird, man könnte sich eigentlich so gut gegenseitig unterstützen.






So, auch wenn ich es vielleicht gleich bereue, drücke ich jetzt ganz schnell auf Veröffentlichen, ich weiß schon, dass das ein Reizthema ist, aber es musste jetzt einfach mal raus. Wie steht ihr dazu? Findet ihr nicht auch, dass man sich besser gegenseitig unter die Arme greifen sollte, statt sich zu bekämpfen?

xxx

Karin




Donnerstag, 11. Juni 2015

Schon wieder gepunktet. Und schon wieder gesmokt.



Dieser Tage hatten wir mal Zeit, zu den Rehen zu radeln und es war auch noch warm genug, um der Tochter Klein das neueste Punktekleid anzuziehen. Letzte Woche habe ich euch ja schon von meiner neuesten Vorliebe für Gesmoktes erzählt (Papas Hemd kommt noch, versprochen!!!) und auf den Bildern konntet ihr ja auch schon das braune Hängerchen sehen, das bereits in den Shop gewandert ist. Das Kleid konnte ich aber noch nicht adäquat ablichten und da kam mir der kleine Ausflug gerade recht. Und ich sage euch, könnte man einen Post mit Ton unterlegen kann man wahrscheinlich und ich weiß es bloß nicht, hätte ich das diesmal getan. Zu den Rehen zu radeln ist für die Tochter Klein das Höchste und sie hat den ganzen Nachmittag gesungen, auf der Fahrt ganz laut, beim Blättersammeln Rehfutter! leise vor sich hinsummend, hach, das sind so Momente, in denen man sein Kind vor lauter Entzücken auffressen könnte.






Gleich hier in der Nähe ist am Waldrand ein großes Rehgehege und obwohl ich immer ein wenig beklommen bin, wenn wir dort hinfahren - eigentlich ist es das lebende Fleischlager des daneben liegenden Edelrestaurants - bin ich dann doch immer ganz verliebt in diese süßen zutraulichen Tiere.

Für viele Kinder in der Gegend ist das natürlich ein magischer Anziehungspunkt und bald ist die Tochter Klein soweit, dass sie mit ihren Freundinnen alleine hinradeln kann.






A propos alleine radeln.... ich genieße es ja sehr, dass meine Jüngste jetzt auch endlich unabhängiger von mir wird, Nachmittags alleine zu ihren Freundinnen schaut, alleine in die Schule rollert und auch mal für mich schnell zum Bäcker radelt. Das sind alles minimale Entfernungen und Wege, die sie schon hunderte von Malen mit mir gegangen ist, aber die Zeiten ändern sich und inzwischen haben sich unter Müttern anscheinend zwei Fronten gebildet - die, die ihr Kind keinen Schritt alleine gehen lassen und die, die jeden Schritt weiter in die Selbständigkeit begrüßen und fördern. Ich sags gleich, ich gehöre zur zweiten Sorte.

Ich weiß nicht, ob ich da zuuu locker bin, aber da die Mütter ihrer Freundinnen eher genauso ticken, sehe ich da auch keinerlei Problem. Wir wohnen direkt am Waldrand in einer Sackgasse und allzu viel Autoverkehr gibt es hier nicht, dafür umso mehr radelnde, rollernde, rennende, skateboardende spielende Kinder. In den Wald trauen sich die Mädchen sowieso fast gar nicht, und außerdem sind dort die gesammelten Hundebesitzer aus der Nachbarschaft unterwegs, die die Kinder kennen. Und wenn meine Tochter sagt, sie geht mit Freundin X zur Blumenwiese, vertraue ich ihr da.






Vor kurzem war ich allerdings echt schockiert, als sie eine Schulfreundin zu Besuch hatte, die die 800m Entfernung bei schönstem Wetter mit dem Auto gebracht wurde. Allerdings war die Mutter wohl noch mehr schockiert von mir, beim Abholen waren die Mädels nämlich nicht barbiespielend im Kinderzimmer, sondern am Ende der Straße, das sind fast HUNDERT METER von uns! Und da sind die ALLEIN hin! Unbeaufsichtigt! Und jetzt kommts noch schlimmer: dort kletterten sie AUF EINEN BAUM!! Oje, da bin ich jetzt wohl lebenslang untendurch, wurde mir auch schon von anderen Seiten zugetragen. Das Mädchen kann mit sieben Jahren übrigens weder Schwimmen noch Radfahren. Könnte ja was passieren.






Also, ich weiß nicht, soooo schlimm finde ich das nicht, wenn die alleine auf Bäume klettern, natürlich kann da was passieren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass was wirklich Schlimmes passiert, ist doch eher gering, oder? Und offen gestanden treibt mich jetzt nicht so sehr die Angst um, dass ausgerechnet hier am Ende unserer Straße bergeweise Gewalttäter in den Büschen lauern.

Trotzdem, mir wurde meine Verantwortungslosigkeit gehörig um die Ohren gehauen und irgendwie habe ich mich ganz hilflos gefühlt. Jedenfalls wurde mir ein gewaltig schlechtes Gewissen eingepflanzt, ob ich das überhaupt darf, bei anderen Kindern dieselbe Lockerheit an den Tag legen wie bei meinen eigenen.






Hups, in die Richtung sollte das jetzt eigentlich gar nicht gehen, aber ihr merkt schon, das Erlebnis hat mich sehr beschäftigt. Wie seht ihr das? Bin ich zu sorglos oder sollten manche Mütter etwas mehr lockerlassen? Gibt es da überhaupt einen goldenen Mittelweg?

xxx

Karin






Mittwoch, 18. März 2015

Von Schlampermäppchen und Gender Studies im Kinderzimmer




In letzter Zeit war ich zugegebenermaßen ein wenig nähfaul, außer ein paar wirklich dringenden Kundenaufträgen habe ich eigentlich nichts genäht. Naja, muss auch mal sein, aber jetzt ist Schluss mit der Rumluscherei, die Frühjahrsausstattung für Tochter Klein muss her!








Und um meine Nähmaschine nach wochenlanger Faulenzerei nicht gleich wieder komplett zu überfordern, wurde als erstes ein dringend nötiges neues Schlampermäppchen für die Schule gefertigt. Außen im ja schon hier gezeigten Lieblingsstoff von Tula Pink, innen mit Wachstuch, man muss ja auch praktisch denken. Wobei ich nur noch grasgrünes Wachstuch mit pinkfarbenen Dots im Haus hatte, was mir dann in Kombination mit dem doch nicht gaaanz farblosen Außenstoff zuerst ein wenig too much vorkam. Aber nur wegen ein paar lumpigen Zentimetern Innenfutter wollte ich auch nicht extra neues Wachstuch kaufen, also her mit dem quietschegrünen Innenfutter. Und was soll ich sagen? Ich fand die Kombination am fertigen Mäppchen dann doch äußerst gelungen, schließlich handelt es sich hier um ein Stiftemäppchen für eine Sechsjährige und nicht um die Clutch für Mamas nächstes Candelightdinner.








Und die Tochter Klein schreibt und malt hier nicht nur fleißig für die Schule, sie hat auch jeden Tag als Hausaufgabe auf, mindestens eine Viertelstunde zu lesen. Als erstes richtiges selbstgelesenes Buch hat sie Eliot und Isabella sehr empfehlenswert erfolgreich gemeistert, jetzt musste Nachschub her. Kleiner Einschub: ich recherchiere übrigens immer bei A..z.n nach Büchern, schreibe mir die ISBN-Nr. auf und bestelle dann im Buchladen meines Vertrauens, dessen Weiterexistenz ist mir dann doch wichtiger als der eines gewinnwütigen Großkonzerns.






Also, Eliot und Isabella fertig, neues Buch muss her. Ab in die Bücherei, dort haben sie eine Riesenauswahl an Leseanfängerfutter und Tochter Klein ist sooo stolz, endlich einen eigenen Büchereiausweis zu haben. Und was macht sie da? Stürzt sich sofort auf die Reihe der rosa Glitzer-Glimmer-Sternchen-Einhorn-Prinzessinnen-Bücher. Ich musste dann doch lachen, momentan ist ja wieder überall die Rede von gleichgeschlechtlicher Erziehung, dass Mädchen ja automatisch in die rosa Mädchenecke gedrängt werden, von Mathe ferngehalten und überhaupt anders natürlich falsch erzogen werden und deshalb später auch die schlechter bezahlten Jobs bekommen.... kurz und gut, goldene Glitzerbücher sind der Anfang vom Ende und Mädchen, die sowas lesen, stehen eigentlich schon mir vier in der Verliererecke.






Andererseits bin ich als aufgeklärte Literaturfreundin der Meinung, dass man erstens irgendwann auch richtigen Mist lesen muss, um überhaupt den Unterschied zu guten Büchern zu erkennen und zweitens auch wir großen gebildeten Erwachsenen nicht ausschließlich Nobelpreisträger konsumieren, sondern zwischendrin auch gerne mal im Arztwartezimmer in der InStyle schmökern und romantische Komödien mit absehbarem Ausgang anschauen. Und als Kind haben wir doch auch alle Hanni und Nanni gelesen, oder?

Und weil ich meine Tochter nicht ins Physikbuch für Leseanfänger zwingen wollte, kam eben das tolle Pferdebuch mit dem güldenen Einhorn vorne drauf mit heim, ist ja nur von der Bücherei, kann man ja zurückgeben. Und was sagt sie nach den ersten 30 Seiten der bis dahin zugegeben recht rüschigen Ponygeschichte? 'Jetzt fehlt ja nur noch, dass da so ein blöder Prinz auftaucht und geheiratet wird.' Ha! Unterschätzt eure Kinder nicht! Die merken nämlich sehr wohl von selbst, wenn sie für blöd verkauft werden! Ich bin ja gespannt, ob sie das Buch zu Ende lesen will.







Und da ich in puncto Buchgeschmack der Tochter Klein nun vollends vertraue, gebe ich euch noch schnell eine ihrer Kinderzimmerregeln mit auf den Weg: Niks drekik machn! 
Vertraut euren Kindern, die machen das schon!

xxx

Karin




Stoff Tula Pink hier
Eliot und Isabella ISBN 978-3407799159 beim Lieblingsbuchladen



Dienstag, 25. November 2014

Nicht für die Schule...


Normalerweise gehe ich nicht so öffentlich auf Kommentare zu meinen Posts ein, aber der Kommentar von Claudia von Claudias rosige Zeiten (nebenher: Reinschauen! Eintragen!) zu meinem letzten Post hat mit wenigen Worten ein Thema angesprochen, dass auch mich immer wieder zum Hochkochen bringt. Als Mutter von drei Kindern, die altersmäßig ziemlich weit auseinander liegen, konnte ich ganz gut beobachten, wie rasant sich das Thema frühkindliche Förderung in den letzten Jahren gewandelt hat - meiner Meinung nach zu Ungunsten der Kinder.






Als mein Ältester vor 13 Jahren in die erste Klasse kam, waren die hysterisch fördernden Mütter noch eindeutig in der Minderheit, denn es sind zumindest in Kindergarten und Grundschule eindeutig die Mütter, die überfördern und -fordern, nicht die Lehrer oder Erzieher. Als vor zwei Monaten meine Jüngste in die Schule kam, konnte die Hälfte der Klasse schon lesen und schreiben, und angeblich hat er/sie sich das alles selbst beigebracht, Mama konnte den wißbegierigen Sprößling überhaupt nicht mehr bremsen und hat gaaar nicht dazu geholfen, kein bisschen, ehrlich.

Vielleicht habe ich ja drei kreuzdoofe Kinder zur Welt gebracht, sie waren zwar alle schon am Ende der Kindergartenzeit an Buchstaben und Wörtern interessiert, wollten vieles schon schreiben können, aber ernsthaft Bücher selbst lesen? Nein, da war es doch viel gemütlicher, sich an Mama zu kuscheln und vorlesen zu lassen. Und ich hab's gemacht und, jawohl, genossen und keinerlei Gedanken an verpasste Chancen oder mangelnde Wettbewerbsfähigkeit im späteren Leben verschwendet.






Als meine Jüngste noch in der Krippe war (zur Erinnerung: da sind Kinder im Windelalter, also bis ca. zum dritten Geburtstag), wurde ein Junge in vorauseilendem Gehorsam in einen der beliebten Early-English-Kurse geschickt. Meine lebhafteste Erinnerung an den Erfolg des Kurses war die stolz vorgetragene Feststellung des Kleinen, dass er ja schon Englisch kann, Lila heißt Popel (purple, ich musste auch kurz nachdenken). Ich hab mich kaputt gelacht, Mama war's peinlich und komischerweise wurde nie wieder über den ach so tollen Kurs gesprochen. Nebenher: Ich habe diesen Jungen fast nie ausgelassen und fröhlich gesehen.

Und als Tochter Klein im Kinderballett war, sollten die Mädchen mit vier Jahren eine Ballettprüfung ablegen. Da ich es reichlich hirnrissig fand, Vierjährige zu einer Prüfung antreten zu lassen und noch dazu meine Großen zu der Zeit eine Prüfung nach der anderen hatten (Grundwissenstest, Jahrgangsstufenvergleichstest, Pisa, Mathematikkompetenztest, dazu kommen noch die regulären Exen und Schulaufgaben, hat noch jemand Kinder an bayrischen Gymnasien?), reagierte ich etwas allergisch und meldete Tochter Klein von der Prüfung ab. Verteidigen musste ich mich gegenüber den anderen Müttern, die Ballettlehrerin sah's ganz gelassen.




In diesem Klima des Dauerförderns ist es manchmal ziemlich schwer, ein Kind unbeschwert groß werden zu lassen und vor allem selbst locker zu bleiben. Es geht sehr schnell, sich zwischen all den Supermamas als schlechte Mutter zu fühlen, die dem Kind viele Chancen nimmt. Sehr dankbar bin ich bis heute dem wunderbaren Kindergarten, den meine Jüngste besuchen durfte, wo die Kinder einfach Kinder sein durften und lieber in den Wald gegangen wurde als die Mathekompetenz zu fördern. Und auch mit der Lehrerin hatten wir großes Glück, die alles lieber kindgerecht angeht und nicht schon jetzt aufs Einserabitur hinpaukt.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Post schreiben soll, da ich ja aus eigener Erfahrung weiß, wie unterschiedlich die Meinungen zu diesem Thema sind. Aber auch hier in der Bloggerwelt ist nicht alles eitel Sonnenschein und es würde mich ehrlich interessieren, wie ihr zu dem Thema steht. Sorry, dass ich heute nur die Mütter anspreche, aber engagierte Tanten und Großmütter sind natürlich auch gefragt.





Und wir werden dem Christkind übrigens eiskalt den Wunschzettel mit dem Schtofthund hinlegen, er wird hoffentlich nicht mit Rotstift korrigiert zurück kommen....

xxx

Karin


Freitag, 18. Juli 2014

Friday Flowers


Hallo an diesem wunderschönen Freitag, ich hoffe, es geht Euch gut. Aus einer dicken Sommerlaune heraus beteilige ich mich heute auch mal wieder am Flower Friday, und zwar mit ein paar einfachen Blümchen, die ich mit Tochter Klein im Wald gepflückt habe.

Ich mag solche Blumen oft viel lieber als Gekaufte und vor allem liebe ich es, wenn Tochter Klein das ganze Haus mit solchen kleinen Sträußchen verziert. Kinderdeko ist ja meistens die Schönste und ich lasse ihre Arrangements aus Blumen, Schleichtieren, Spielzeugautos, Steinen und selbstgemalten Postkarten oft wochenlang stehen. So unbekümmerte Zusammenstellungen bekommen wir Großen meistens gar nicht hin und genau das bewundere ich so an Kindergartenkindern, dieses fröhliche Ausprobieren und sorglose in-den-Tag-hineinleben. Da ich ja mit dem Herrn Sohn gerade eine ganze Schullaufbahn durchlebt und teilweise durchlitten habe, weiß ich, dass diese Unbeschwertheit in dieser Form nie wieder kommt, deswegen betrachte ich in letzter Zeit schon fast mit einer gewissen Wehmut, wie Tochter Klein mit ihren Freundinnen in Traumwelten abtaucht und endlos ganze Tage einfach wegspielt.




Euch allen schon einmal ein schönes Wochenende, träumt auch mal ein bisschen!

xxx

Karin



Und natürlich wandert mein kleines Sträußchen jetzt auch zu Holunderblütchen

Mittwoch, 2. Juli 2014

Aus gegebenem Anlass: Erdbeer-Melonen-Smoothie mit Basilikum


Wie ich ja zuletzt hier berichtet habe, lebe ich mit Teenagern unter einem Dach, deren Verhaltensweisen mich immer wieder vor unbegreifliche Rätsel stellen, obwohl ich doch mal selbst einer war.




Obwohl sie ihre Tage größtenteils in liegenden oder halb liegenden Positionen zubringen, können sie sich doch manchmal zu ungeheurem Aktionismus aufschwingen. So kam mein Sohn beispielsweise letzte Woche von einem Besuch im Asia-Supermarkt mit einem 10-Kilo-Sack Sprossen heim, die waren nämlich so unglaublich preiswert. Und auch wenn es mich unheimlich freut, dass meine Ermahnungen zu wirtschaftlichem Denken offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen sind, eine Woche lang Wokgerichte und Salate mit Sprossen satt sind dann doch zuviel.




Und dann gestern schon wieder: Sohn und Tochter Groß verschwinden gemeinsam, um schnell einen Becher Sahne zu holen. Zunächst ging mein Mutterherz auf, dass sich die Beiden trotz permanenter Zankerei offensichtlich doch verstehen, in der Erziehung doch nicht alles schief gelaufen ist und überhaupt. Tja, und dann kamen sie mit 5 Kilo Erdbeeren zurück. Aus unerklärlichen Gründen sind sie statt im Supermarkt im Erdbeerfeld gelandet, und natürlich ist das ja dort viel preiswerter, und ich mecker doch immer, dass sie den ganzen Tag nur rumliegen, und das ist ja an der frischen Luft, und die schmecken eh viel besser als gekaufte, und wenn man schon mal da ist soll sich das ja auch lohnen....





Nun sind wir leider eine Familie, die mit ca. drei Gläsern Marmelade durchs Jahr kommt, Marmeladekochen war also nicht. Und immer nur Eis mit Erdbeeren fänden die Kinder zwar toll, Mamas Hüften aber weniger. Also der Griff zur gesunden Ernährung: Smoothies satt, morgens, mittags und abends.




Dazu habe ich je ein Drittel Erdbeeren, ein Drittel Mango und ein Drittel Cantaloup-Melone mit einer Handvoll Basilikum gemixt, und ich muss doch sagen, von dem Ergebnis könnte ich mich viel eher eine Woche lang ernähren als von Sprossensalaten.





Vielleicht sollte ich den Herrn Sohn viel öfter alleine zum Einkaufen schicken, dann kommt er hoffentlich mal mit 5 Kilo Schokolade zurück. Und das gibt dann ein Fest!

Habt es fein!

xxx

Karin


Mittwoch, 16. April 2014

....


Jaja, jetzt wäre die erste Wochenhürde also geschafft, der 18. des Herrn Sohn ist hinter uns gebracht. Und als gute Mutter habe ich am Sonntag spontan beschlossen, den Feierlichkeiten zu entfliehen und mich mit den beiden Töchtern für zwei Tage bei Schwiegermuttern in der fränkischen Provinz einzuquartieren. Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig nach Rabenmutter an, aber mal ganz ehrlich, hattet ihr an eurem 18. Lust, mit Mama Kaffee zu trinken? Mein Sohn zumindest hat eher den Eindruck erweckt, Lust auf freie Bahn beim Feiern zu haben und den Gefallen haben wir ihm dann eben getan. Keine Sorge, am Samstag haben wir noch gemeinsam für die Feier eingekauft und einen Kuchen und Geschenke gab es auch.





Mit Tochter Klein habe ich solange Streifzüge durch Mittelfranken unternommen, leider bei schaurigem Wetter, was uns aber nicht vom Blumenpflücken und Taubnesseln aussaugen abhielt. Habt ihr das als Kinder auch immer gemacht, den Saft aus den Taubnesselblüten saugen? Für Tochter Klein jedenfalls haben sich völlig neue Ernährungsperspektiven aufgetan, Brotzeit mitnehmen war gestern, wir suchen uns unser Essen jetzt am Wegesrand!

Für mich ist in den kleinen Dörfern dort immer ein wenig die Zeit stehengeblieben, soviel altes Fachwerk, Kopfsteinpflaster, halb verfallene Heuschober, kleine Streuobstwiesen und Gemüsegärten gibt es dort. Ganz folgerichtig steht das Schwiegermutterhaus dann auch in einem Funkloch ohne Handy- und Internetempfang. Für Tochter Groß stellte die zweitägige Internetabstinenz gottlob kein größeres Problem dar, sie hat uns an einem Tag ein königliches Tomatenrisotto gekocht und zwei dicke Bücher am Stück durchgelesen. Warum sie das mitgenommene Lateinbuch allerdings nicht einmal ausgepackt hat, konnte sie mir auch nicht erklären.




Zurück zu Hause fanden wir ein Auto mit leer gefahrenem Tank vor (soviel zum Thema die Jugend ist nicht mehr am Führerschein interessiert), viele leere Flaschen im Keller und ein perfekt aufgeräumtes Haus! Erwachsen eben.




Leider hat mich die spontane Auszeit ein wenig in meinem Wochenplan durcheinander geworfen, aber nach so viel Erholung in so kurzer Zeit hole ich das spielend nach! Und wie sieht's bei euch aus, sind die Osternester schon befüllt?

xxx

Karin

Donnerstag, 13. Februar 2014

Handyhüllen & Geschichten aus dem richtigen Leben


Schon länger überlege ich, wie ich Euch den letzten Berg Handyhüllen zeigen soll, den ich genäht habe. Einfach so ein paar nette Bildchen knipsen und herzeigen kann ja jeder, da muss schon eine Geschichte mit Mehrwert dazu und so habe ich schließlich beschlossen, mich zu outen: Ich hatte bis vor kurzem kein Handy. Ich meine jetzt nicht kein Smartphone, nein, ich hatte keinerlei mobiles Gerät. Kein Witz. Und ich fand das eigentlich ganz wunderbar in Ordnung so, mein Bedürfnis, außerhalb der eigenen vier Wände mit anderen Menschen zu kommunizieren, konnte ich immer ganz gut von Angesicht zu Angesicht befriedigen.




Leider waren aber meine (handybesitzenden) Kinder der Ansicht, dass meine Unerreichbarkeit, wenn ich unterwegs bin, langsam unerträgliche Ausmaße annimmt und ich unbedingt einen mobilen Apparat brauche. Kurz und gut: Da Tochter Groß zu Weihnachten ein neues, schickeres Handy bekam, durfte ich ihre ausrangierte Mühle übernehmen. Und wer schon länger bei mir liest, weiß, dass ich in der Welt der Technik einigermaßen verloren bin. Ich habe es zwar völlig alleine geschafft, mir einen Handyvertrag zu machen im Internet bestellen kann ich ja schließlich auch, sogar ziemlich gut, hihi, aber dass man das Ding regelmäßig laden und vor allem MITNEHMEN muss, will mir einfach nicht gelingen. So gesehen war die Anschaffung völlig umsonst.




Bis ich einen viel besseren Einsatzort für das Telefon fand, schließlich habe ich Kinder im Teeniealter, deren Hauptbeschäftigung darin besteht, in ihren Zimmern bei unendlich lauter Musik zu chillen. Wenn man etwas von ihnen will, kann man entweder ungehört durchs Haus brüllen oder hoch in die Zimmer rennen, gefühlte 200 Mal am Tag. Kennt das noch jemand außer mir?

Und da haben sich völlig neue Kommunikationswelten aufgetan, eine kurze SMS und sie sind innerhalb von Sekunden da. Ich habe wesentlich weniger Halsschmerzen und unser Umgangston ist insgesamt viel freundlicher geworden, da sie meistens schon kommen, BEVOR ich einen Nervenzusammenbruch habe. Leider hat sich aber mein Treppentraining drastisch reduziert, ein Nachteil, den ich billigend in Kauf nehme.

Sollte irgendjemand mal mein SMS-Protokoll lesen, hält er mich wahrscheinlich für völlig kirre, es besteht nämlich fast nur aus folgenden Sätzen: Essen ist fertig, Kannst Du bitte mal kurz runterkommen, Kann jemand den Tisch decken, Müll rausbringen etc. Gibt es in dem Apparat eigentlich eine Art Speicher für meine Standardbotschaften?




Und irgendwann schaffe ich es dann auch noch, das Handy mit zu nehmen, wenn ich unterwegs bin. Dann kommt allerdings die nächste Hürde: Rangehen, wenn's klingelt. Mal sehen...

xxx

Karin


Dienstag, 28. Januar 2014

Der Geduldsfaden


Ein Satz, den ich anscheinend öfter von mir gebe, als mir bewusst ist, heißt: Jetzt reißt mir gleich der Geduldsfaden. Besonders Tochter klein muss ihn sehr oft hören, da sie oft wesentlich andere Prioritäten im Leben setzt als der Rest der Familie. Und als sie gestern früh mal wieder unendlich getrödelt hat, entfuhr er mir mal wieder, der Satz. Und dann kam die Frage: Wo ist eigentlich Dein Geduldsfaden? Ja, äh, gute Frage, wo isser denn eigentlich, der Geduldsfaden? Und wie sieht er aus?




Da war die Erklärungsnot groß, aber wo soll er schon sein? Natürlich IN MIR. Oho! Aber wenn er schon so oft gerissen ist, müsste er doch schon längst kaputt sein und KANN doch gar nicht mehr ständig reißen, oder? Und das alles kurz vor acht, wenn alle schnell aus dem Haus müssen Als geübte Mutter ist mein Geduldsfaden natürlich besonders dick und oft reißt er nur ein bisschen ein und wächst dann ganz schnell wieder zusammen. Aha. Puh, nochmal gut aus der Affäre gezogen.







Aber das war noch nicht das Ende: Hab ich eigentlich auch einen Geduldsfaden? Ha! Klar, liebe Tochter, und Deiner reißt auch mal ganz gerne, wenn Du Kleiderärmel nicht über filigrane Barbiefinger bekommst, Deine Legobauwerke einstürzen, wenn Deine Stifte beim Malen abbrechen. Und wie merkst du dann, das meiner gerissen ist? An was wohl? An Deinen kleinen und immer unglaublich süßen Wutanfällen natürlich. Ich hab doch keine Wutanfälle. Das Thema vertiefen wir jetzt lieber nicht, wir müssen nämlich aus dem Haus und Du bist noch nicht mal angezogen. Ich muss jetzt aber erst noch fertigspielen. Manchmal bräuchte ich ein Geduldsseil.





Und da es halbwegs zum Thema passt: Mein Grannyhaufen wächst kontinuierlich, aktueller Stand 237! Allerdings ist das bei der Deckengröße, die ich anstrebe, gerade mal Halbzeit. Mal sehen, wie mein Geduldsfaden mit der Herausforderung fertig wird, bis jetzt läuft's aber ganz gut.




Wie steht's mit Eurem Geduldsfaden, reißt der auch manchmal oder ist er aus bombenfesten Polyestergarn?


xxx

Karin


Freitag, 10. Januar 2014

Friday Flowerday



Kann mir irgendjemand sagen, woher ich meine Ideen nehmen soll, wenn F. (5 Jahre) dem Kindergartenalter entwachsen ist und nicht mehr den ganzen Tag mit dem Arrangement von Kuscheltieren, dem Aufbau von Schleichtierwelten, dem Malen museumsreifer Kunstwerke meiner Meinung nach und der Suche nach adäquater Bekleidung für empfindliche Stoffhasenohren zubringt?




Dieses umwerfende Stillleben habe ich heute im Kinderzimmer vorgefunden und wollte es Euch nicht vorenthalten. Und da Hase wie Ohrkleid geblümt sind, lasse ich das jetzt mal als Friday Flowerday durchgehen.

Macht es euch schön!
 
Karin

Freitag, 18. Oktober 2013

Malstunde



Hallo Ihr Lieben,
puh, war das eine Woche. Nach (hoffentlich) endgültiger Auflösung des Krankenlagers wurde erst mal das Haus wieder auf normal gebracht, liegengebliebener Bürokram erledigt wie ich es hasse und es ging turbomäßig in die Nähstube. Außerdem war Duni ja so lieb, mich auf ihrem Blog zu präsentieren und hier lief die Festplatte über. Vielen vielen Dank nochmal liebe Duni, ich bin so stolz, dass eine so kreative und begabte Bloggerin wie Du mich vorgestellt hat! Und bevor ich's vergesse: Hallo an alle neuen Leser, ich freue mich, dass Ihr da seid!

 


Nachdem nun alle Kinder wieder in der Schule bzw. Kindergarten sind, habe ich mich in die Produktion gestürzt. Punkt Eins waren neue Rollmäppchen für Stifte oder auch Häkelnadeln, mein Lieblingsmäppchen war das aus diesem zuckersüßen Kokeshi-Stoff.




Nebenher wollte ich Euch ja schon länger die wunderhübschen Malbücher vorstellen, die ich in Frankreich gekauft habe - et voilà!
Offen gestanden habe ich sie meiner Kleinen noch gar nicht gezeigt, weil ich sie fast zu schade zum  Vollmalen finde. Damit mich jetzt niemand für eine Rabenmutter hält: Wir waren zuerst gemeinsam in diesem wunderschönen Spielzeugladen und sie bekam drei Bücher und ich bin dann noch einmal heimlich hin, habe mir noch fünf andere gekauft und sie im Koffer versteckt...





Ich gebe sie ihr auch deshalb so ungern, weil sie momentan ausgesprochen gerne mit Wasserfarben malt, Pinselfarbe nennt sie das. Die Werke, die dabei herauskommen, sind zwar wirklich teilweise grandios, ich habe sogar ein paar aufgehängt, aber die Schweinerei ist leider jedesmal gewaltig,






Womit wir eigentlich schon beim nächsten Thema wären: Wie haltet ihr es eigentlich mit dem Thema Aufräumen? Ich ärgere mich täglich über das Chaos, das meine Kinder und mein Mann verursachen und verstehe nicht, warum es so schwer ist, einen leeren Joghurtbecher gleich in den Abfall zu werfen, statt ihn vor dem Abfalleimer zu platzieren. Bin ich jetzt zu engstirnig, zu spießig? Ist das bei Euch auch ein Dauerthema?


 


Aber nun freuen wir uns lieber alle auf ein schönes Wochenende, die Sonne soll scheinen! Goldener Herbst, ist das nicht schön!

Alles Liebe
 
Karin

Freitag, 11. Oktober 2013

Da sagen sich ja Fuchs und Hase Gute Nacht


Und schwuppdiwupp, da ist der auch schon - der Rock, den ich aus dem sensationellen Michael-Miller-Stoff genäht habe, von dem ich Euch in einem der letzten Posts erzählt habe. Und mein kleines Model war vorgestern auch noch so lieb, mit mir nach dem Kindergarten ein Shooting zu veranstalten. Huh! Sehr professionell war die junge Dame, zur Belohnung gab's aber auch ein Eis!


 
 
 
Sie hatte den Rock auch schon im Kindergarten an und anscheinend ist er mir nicht ganz schlecht geraten (riecht es hier irgendwo nach Selbstlob?), denn ich habe gleich mehrere Bestellungen dafür bekommen und die Kindergärtnerin, eine sehr modemutige Frau, möchte ihn in einer Erwachsenenversion:) Wird natürlich gemacht.
 
 


Den Stoff habe ich (wie übrigens die meisten aus dem letzten Post auch) von der lieben Annette aus dem Stoffzirkus, deren wunderbaren Laden ich Euch ja hier schon einmal vorgestellt habe. Es ist weiterhin jedesmal ein kleiner Sonnenaufgang, wenn man ihren Laden betritt, und für mich wird es leider auch immer ziemlich teuer, sie zu besuchen. Aber das Geld ist ja gut angelegt.

Wer zu faul zum Nähen ist, kann den Rock übrigens bei mir direkt bestellen und die Münchner können ihn ab nächste Woche im Popupstore vom Kaufhauskollektiv kaufen. Hallo, ein bisschen Eigenwerbung muss auch mal erlaubt sein. Und irgendwann in nächster Zeit werde ich hoffentlich auch mal den längst überfälligen Onlinestore auf die Reihe bringen.





Es gibt vier verschiedene Paneele auf dem Stoff, ich habe hier die Bahn mit den Füchsen und den Vögeln verwendet. Auf der anderen Bahn sind ein Paneel mit Eichhörnchen und eins mit Blättern. Also gibt es genau genommen zwei verschiedene Röcke, ganz genau genommen sogar vier, denn man kann ihn ja mal mit den Füchsen und mal mit den Vögeln vorne anziehen, bzw. mal mit den Eichhörnchen und mal mit den Blättern vorne. Und dann könnte man die Paneele rein theoretisch auch noch auseinanderschneiden und dann Fuchs mit Eichhörnchen oder Vögel mit..... Und jetzt hätte ich bitte gerne noch die Rechenaufgabe, mit der man die Anzahl der Variationsmöglichkeiten ausrechnen kann.




Ein großes Highlight für unser kleines Model war übrigens, dass noch ein paar echte Sprayer vorbeigekommen sind. Was machen die denn da? Warum malen die denn die Wand an, die ist doch schon angemalt? Und, unvermeidlich: Darf ich das daheim auch mal machen? Ja klar, liebe Tochter, das kommt an unserem oberbayrischen Holzhaus auch besonders gut...




Ich starte jetzt jedenfalls die Großproduktion. Und da der Himmel heute mal wieder in den schönsten Grautönen lacht, macht es mir auch gar nichts aus, für den Rest des Tages in meine Nähkajüte zu verschwinden:)

Und Ihr macht es Euch jetzt alle schön gemütlich!
 
xxx
 
Karin