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Donnerstag, 16. Juni 2016

Durchgebeutelt, aufgenäht


Die letzte Woche habe ich nicht nur sehr viel gelebt geliebt gelacht sollte man ja sowieso immer tun, sondern ich war auch förmlich an der Nähmaschine festgewachsen. Ich habe mir nämlich ganz fest vorgenommen, erst wieder neuen Stoff zu kaufen, wenn ich meine alten Stoffvorräte sichtlich abgebaut habe und daran habe ich die letzten Tage kräftig hingearbeitet man sieht auch schon wirklich Ergebnisse. Allerdings hat doch kein Mensch gesagt, dass ich kein neues Leder kaufen darf, und das habe ich reichlich in letzter Zeit, eher gesagt Kunstleder, wir wollen schließlich keine Tiere leiden lassen. Und daraus nähe ich schon seit einiger Zeit Lederbeutel. Oje, jetzt wirds ganz schwer, Werbung in eigener Sache war noch nie meine Stärke.






Jedenfalls dachte ich mir, die auch mal herzuzeigen (immerhin habe ich hier mal als Nähblog angefangen) und vielleicht auch endlich mal wieder meinen Dawanda-Shop ein bisschen zu pflegen. Also habe ich jetzt endlich einen Anfang gemacht, ein paar der Beutel fotografiert und stelle sie nun nach und nach ein. Eigentlich gibt es auch eine Menge neuer Fotoprints, die ich hoffentlich auch bald neu einstellen werde. Für alle Münchner unter euch gibt es noch eine andere Möglichkeit, meine Sachen zu sehen und zu kaufen natürlich auch, nämlich im Laden vom Kaufhauskollektiv in der Hofstatt Sendlinger Straße. Und wer ganz großes Glück oder Pech? hat, trifft mich auch noch selbst im Laden. Überhaupt lohnt es sich, bei uns vorbeizukommen, vor allem wegen des traumhaft schönen Schmucks, der mich langsam aber sicher in den Ruin treibt :)))

Ja, ich weiß, das ist nun eine ziemlich lahme Eigenwerbung, aber vielleicht geht es euch genauso, ich bin extrem schlecht darin, meine eigenen Produkte anzupreisen. Also deswegen jetzt kurz und bündig: Klickt und kauft!! And now for something completely different...

Vielleicht habt ihr bemerkt, dass ich mein Bloglayout ein wenig verändert habe. Ich überlege sogar, ob ich den Namen ändern soll, denn irgendwie bin ich überhaupt nicht mehr Tausendschön und schon gar nicht Rosenrot. Der Name war ein Schnellschuss vor vielen Jahren, als ich meine ersten Kinderkleider an Läden verkauft habe und mir damals eine Besitzerin sagte, dass schleunigst ein Name her muss, weil sie die Kollektion sonst nicht in den Laden geben kann. Eingefallen ist er mir wie so vieles bei einer Joggingrunde, die ersten Etiketten waren schnell gedruckt und irgendwie bliebs dann dabei. Nun haben sich meine Sachen aber sehr verändert, ich mache viel weniger Kindersachen und viel mehr für Erwachsene und auch meine Kinderkleider sind lange nicht so verspielt wie früher. Außerdem merke ich, dass sich seit meiner Krankheit letztes Jahr viel in mir geändert hat und eigentlich spiele ich schon seit der Wiederaufnahme meines Blogs auch mit dem Gedanken einer Namensänderung. Kennt ihr das auch, dass ihr euch nach einer Zäsur im Leben, sei sie nun positiv oder negativ, verändert wiederfindet? Vielleicht ist Veränderung auch das falsche Wort, schließlich bin ich immer noch die alte, aber ich merke einfach, dass ich andere Prioritäten setze als früher, mir jetzt Dinge wichtig sind, die vorher vielleicht nicht so wichtig waren und umgekehrt.






Das ist nun versehentlich ein sehr nachdenklicher Post geworden, aber es musste doch mal raus. Wie ich jetzt die Kurve zum Dawanda-Shop kratzen soll, weiß ich auch nicht, deswegen wünsche ich euch einfach eine schöne Restwoche!!!

xxx

Karin


zu meinen Lederbeuteln und Fotoprints gehts hier
zum Kaufhauskollektiv gehts hier





Donnerstag, 11. Juni 2015

Schon wieder gepunktet. Und schon wieder gesmokt.



Dieser Tage hatten wir mal Zeit, zu den Rehen zu radeln und es war auch noch warm genug, um der Tochter Klein das neueste Punktekleid anzuziehen. Letzte Woche habe ich euch ja schon von meiner neuesten Vorliebe für Gesmoktes erzählt (Papas Hemd kommt noch, versprochen!!!) und auf den Bildern konntet ihr ja auch schon das braune Hängerchen sehen, das bereits in den Shop gewandert ist. Das Kleid konnte ich aber noch nicht adäquat ablichten und da kam mir der kleine Ausflug gerade recht. Und ich sage euch, könnte man einen Post mit Ton unterlegen kann man wahrscheinlich und ich weiß es bloß nicht, hätte ich das diesmal getan. Zu den Rehen zu radeln ist für die Tochter Klein das Höchste und sie hat den ganzen Nachmittag gesungen, auf der Fahrt ganz laut, beim Blättersammeln Rehfutter! leise vor sich hinsummend, hach, das sind so Momente, in denen man sein Kind vor lauter Entzücken auffressen könnte.






Gleich hier in der Nähe ist am Waldrand ein großes Rehgehege und obwohl ich immer ein wenig beklommen bin, wenn wir dort hinfahren - eigentlich ist es das lebende Fleischlager des daneben liegenden Edelrestaurants - bin ich dann doch immer ganz verliebt in diese süßen zutraulichen Tiere.

Für viele Kinder in der Gegend ist das natürlich ein magischer Anziehungspunkt und bald ist die Tochter Klein soweit, dass sie mit ihren Freundinnen alleine hinradeln kann.






A propos alleine radeln.... ich genieße es ja sehr, dass meine Jüngste jetzt auch endlich unabhängiger von mir wird, Nachmittags alleine zu ihren Freundinnen schaut, alleine in die Schule rollert und auch mal für mich schnell zum Bäcker radelt. Das sind alles minimale Entfernungen und Wege, die sie schon hunderte von Malen mit mir gegangen ist, aber die Zeiten ändern sich und inzwischen haben sich unter Müttern anscheinend zwei Fronten gebildet - die, die ihr Kind keinen Schritt alleine gehen lassen und die, die jeden Schritt weiter in die Selbständigkeit begrüßen und fördern. Ich sags gleich, ich gehöre zur zweiten Sorte.

Ich weiß nicht, ob ich da zuuu locker bin, aber da die Mütter ihrer Freundinnen eher genauso ticken, sehe ich da auch keinerlei Problem. Wir wohnen direkt am Waldrand in einer Sackgasse und allzu viel Autoverkehr gibt es hier nicht, dafür umso mehr radelnde, rollernde, rennende, skateboardende spielende Kinder. In den Wald trauen sich die Mädchen sowieso fast gar nicht, und außerdem sind dort die gesammelten Hundebesitzer aus der Nachbarschaft unterwegs, die die Kinder kennen. Und wenn meine Tochter sagt, sie geht mit Freundin X zur Blumenwiese, vertraue ich ihr da.






Vor kurzem war ich allerdings echt schockiert, als sie eine Schulfreundin zu Besuch hatte, die die 800m Entfernung bei schönstem Wetter mit dem Auto gebracht wurde. Allerdings war die Mutter wohl noch mehr schockiert von mir, beim Abholen waren die Mädels nämlich nicht barbiespielend im Kinderzimmer, sondern am Ende der Straße, das sind fast HUNDERT METER von uns! Und da sind die ALLEIN hin! Unbeaufsichtigt! Und jetzt kommts noch schlimmer: dort kletterten sie AUF EINEN BAUM!! Oje, da bin ich jetzt wohl lebenslang untendurch, wurde mir auch schon von anderen Seiten zugetragen. Das Mädchen kann mit sieben Jahren übrigens weder Schwimmen noch Radfahren. Könnte ja was passieren.






Also, ich weiß nicht, soooo schlimm finde ich das nicht, wenn die alleine auf Bäume klettern, natürlich kann da was passieren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass was wirklich Schlimmes passiert, ist doch eher gering, oder? Und offen gestanden treibt mich jetzt nicht so sehr die Angst um, dass ausgerechnet hier am Ende unserer Straße bergeweise Gewalttäter in den Büschen lauern.

Trotzdem, mir wurde meine Verantwortungslosigkeit gehörig um die Ohren gehauen und irgendwie habe ich mich ganz hilflos gefühlt. Jedenfalls wurde mir ein gewaltig schlechtes Gewissen eingepflanzt, ob ich das überhaupt darf, bei anderen Kindern dieselbe Lockerheit an den Tag legen wie bei meinen eigenen.






Hups, in die Richtung sollte das jetzt eigentlich gar nicht gehen, aber ihr merkt schon, das Erlebnis hat mich sehr beschäftigt. Wie seht ihr das? Bin ich zu sorglos oder sollten manche Mütter etwas mehr lockerlassen? Gibt es da überhaupt einen goldenen Mittelweg?

xxx

Karin






Mittwoch, 3. Juni 2015

Kleidchen mit gesmoktem Halsausschnitt und - gesmokt, wie geht das eigentlich? (Tutorial)



Ja, mich gibt's auch noch und ich habe meine kleine Operation auch halbwegs gut überstanden, danke nochmal für eure lieben Wünsche!!!

Und da man so frisch operiert nicht wirklich gut auf Berge klettern kann was die Jahreszeit eigentlich verlangt, habe ich in meinen fitteren Momenten ein paar neue Kleidchen genäht und mich mal in gesmokten Halsauschnitten versucht, das hab ich mich bisher nämlich noch nie getraut. Und was soll ich sagen? Das geht ja so pillepalleeinfach, dass hier ab sofort alles gesmokt wird, Papas Hemden, die Bettwäsche, ich mach da keine Ausnahme mehr.

Falls ihr euch bisher auch noch nicht an Gesmoktes getraut habt, habe ich noch schnell ein kleines Tutorial für euch gemacht.






Dazu braucht man als erstes natürlich den Stoff, der gesmokt werden soll, und zwar gleich für den späteren Verwendungszweck zugeschnitten. Im Falle des Kleidchens also Vorder- und Rückteil und die Ärmel.

Mit einem Lineal die Linien, die gesmokt werden sollen, vorzeichnen. Beim Halsausschnitt finde ich besonders praktisch, dass man entlang der ersten gesmokten Reihe gleich mit einsäumen kann. Dazu einfach den oberen Rand bis zur gewünschten ersten Linie umbügeln und dann von dieser Linie ausgehend die weiteren Linien vorzeichnen. Ich hoffe, dass das im Bild einigermaßen verständlich gezeigt wird :))






Als Gummi zum Smoken ist am besten Hutgummi geeignet. Ich schneide die Gummis in der gewünschten Länge zu (ca. 1cm Zugabe für die Knoten nicht vergessen) und mache an beide Enden einen kleinen Knoten. An der Maschine wird ein extrem breiter Zickzackstich eingestellt, die Stichlänge kann ruhig ziemlich lang sein. Jetzt den Gummi entlang der Linie mit dem Zickzackstich fixieren, aber vorsicht! der Gummi darf auf keinen Fall festgenäht werden, man soll ihn unter den Zickzackstichen durchziehen können.

Deswegen mache ich auch lieber vorher Knoten rein, und zwar an beiden Enden. So kann man den Gummi beim Nähen immer wieder nachziehen (der Stoff ist logischerweise länger als der Gummi, sonst hätte man den Effekt ja nicht) und muss keine Angst haben, dass er am hinteren Ende unter den Stichen wegflutscht. Und den vorderen Knoten finde ich einfach praktischer, dann hat man am Ende weniger Gepfriemel, um den Gummi zu fixieren.






Und das war's eigentlich schon, ich hab doch gesagt, pillepalleeinfach und macht mächtig was her.
Allerdings solltet ihr beim Zusammennähen der Teile noch darauf achten, dass die Knoten an den Enden nicht abgeschnitten werden, sonst war die ganze Arbeit umsonst.






Für alle, die nicht selbst nähen wollen, wandern die Blusen und Kleidchen noch in den Shop.

Ich begebe mich jetzt wieder in Schonhaltung, so ganz spurlos geht eine Operation eben doch nicht an einem vorüber. Und da auch noch ein verlängertes Wochenende winkt, überlegen wir sogar, doch noch ein paar Tage wegzufahren. Ob ich nun hier oder in Italien im Liegestuhl liege, ist eigentlich egal. Und was plant ihr die nächsten Tage?

xxx

Karin




Freitag, 15. Mai 2015

frisch Genähtes, Altbekanntes, lang Bewährtes




Hallo meine Lieben, ich melde mich hier nur kurz aus einer turbulenten Woche, die geprägt war von Geburtstagen, Netzlosigkeit (danke, liebe Telekom), guten und schlechten Nachrichten, noch mehr Geburtstagen und zu guter Letzt auch noch einem kranken Kind ich sag nur Geburtstagsaufregung. Nun haben wir glücklich alle Geburtstagskinder durchgefeiert, es fehlen nur noch ein Kindergeburtstag morgen Nachmittag und eine Freundinnenparty morgen Abend. Es ist schon seltsam, dass immer alle auf einem Haufen Geburtstag haben, ist das bei euch auch so? Es gibt Monate, da hat fast niemand aus meinem Freundeskreis Geburtstag und dann gibt es Monate, da hat so gut wie jeden Tag jemand Geburtstag. Und die Krönung der letzten Woche war natürlich der schon so lange sehnlich herbeigewünschte Geburtstag der Tochter Klein, die vor lauter Aufregung am Tag nach dem Geburtstag gleich mal krank wurde und es bis heute ist.

Wenn ich gerade nicht am Geschenke einpacken oder feiern war, verzog ich mich in mein Nähgemach, um weiter an der Sommerkollektion zu werkeln. Offensichtlich bin ich zur Zeit im Punktefieber, ich habe nämlich schon wieder einen neuen Punktestoff, diesmal aus der True Colours-Kollektion von Heather Bailey. Die Farben sind für mich ganz untypisch eher gedeckt, was ich zur Zeit aber fast lieber mag als knallebunt, tjaja, man wird älter. Aber so ganz ohne Bäng geht es bei mir natürlich nicht, deswegen habe ich den hellgrauen Stoff mit einem satten Neonpink kombiniert.








Und dann wollte ich euch noch ein Malbuch empfehlen, das die Tochter Klein zum Geburtstag bekommen hat. Ich habe euch ja hier schon einmal die wunderschönen Malbücher gezeigt, die ich vorletztes Jahr in Frankreich gekauft habe. Nun gibt es endlich einige davon auch hier und just eine Woche vorm Tochtergeburtstag habe ich sie im Buchladen meines Vertrauens entdeckt, da musste natürlich gleich eins auf dem Gabentisch landen. Leider konnte ich keine wirklich adäquaten Bilder machen, Posts produzieren mit krankem Kind im Haus ist einfach schwer. Ich hoffe, das eine kleine Bildchen gibt euch wenigstens einen Eindruck davon. Besonders schön finde ich, dass man alle Bilder nach Lust und Laune weitermalen kann oder es eben auch lassen kann. Und nein, ich bekomme diese Buchempfehlung nicht gesponsert.

Da das Thema gesponserte Posts derzeit auf einigen Blogs umgeht, wollte ich auch kurz meinen Senf dazu abgeben. Ich finde, es sei jedem selbst überlassen, ob er Werbung auf seinem Blog haben will oder nicht. Wenn ihr in meinem Dawanda-Shop vorbeischaut und auch mal was kauft, freut mich das natürlich, aber mein Hauptantrieb für die Bloggerei ist das nicht. Blogs werden aus ganz unterschiedlichen Gründen betrieben und manche eben auch mit der festen Absicht, damit Geld zu verdienen, meins ist es nicht. Ich bin hier in München gut vernetzt und werde in nächster Zeit auch sicher mehr Läden vorstellen, möchte aber nochmal betonen, dass diese Läden größtenteils von Freundinnen von mir betrieben werden und ich sie einfach schön finde und deswegen zeige, ich bekomme nichts dafür. Mancher mag das dumm und einfältig finden, aber bitte.

Als ich meinen Blog gestartet habe, bin ich eigentlich recht arglos und ohne Vorwissen in die Bloggerwelt gestolpert, aber was mich sehr schnell daran fasziniert hat, ist der ständige Austausch von Ideen und die vielen Denkanstösse, die man bekommt. Deswegen hier auch mal kurz danke an euch alle. Außerdem habe ich es vorher nicht für möglich gehalten, dass selbst durch dieses kalte Medium Freundschaften entstehen können.






Puh, das war jetzt doch mehr als geplant, musste aber einfach mal gesagt werden. Wie seht ihr das Thema Sponsering?

xxx

Karin



Malbuch Platz da! Jetzt wird gemalt ISBN 987-1-78232-255-9 im Lieblingsbuchladen

Freitag, 8. Mai 2015

Große neue Stoffliebe & Friday Flowers


Heute habe ich ein paar Friday Flowers, die wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sind, der Strauß ist nämlich fast eine Woche alt, in Würde gewelkt und hat schon einige Blätter gelassen, viele hätten ihn wahrscheinlich schon weggeworfen. Aber nach langem Überlegen dachte ich mir, was soll's, es sind nur ein paar Blumen, wozu groß überlegen, außerdem gefallen sie mir in dem Zustand außerordentlich gut, und warum immer nur das Perfekte zeigen? Außerdem: Wir altern schließlich auch, regen uns ständig über den immer schlimmer werdenden Jugendwahn auf, warum nicht mal ein blühendes Statement dagegen setzen? Und bevor ich mich jetzt heiß rede, äh, schreibe, kommt lieber ein Bild.






Na, so schrecklich sehen die gar nicht aus, oder? Der Strauß ist auch deswegen schon so lange bei mir, weil die Tulpenzeit jetzt endgültig zu Ende geht und ich diese Blumen wirklich in jedem Zustand liebe. Letztes Wochenende habe ich mir die letzten ansehnlichen Exemplare vom Tulpenfeld um die Ecke geholt, in herrlichsten Edelsteinfarben, an denen ich mich gar nicht sattsehen konnte. Und als sie immer länger wurden und immer mehr aufgingen, fand ich sie eigentlich immer schöner. Und als die ersten Blätter abfielen, war ich ganz aus dem Häuschen.







Außerdem kam mir dieser traumhafte Stoff ins Haus geflattert, zu dem mir auf Anhieb so viele Verwendungsmöglichkeiten eingefallen sind, dass ich eigentlich mindestens zwanzig Meter davon bräuchte, ach was, vierzig. Die ersten Mädchenkleider daraus liegen schon fertig zugeschnitten im Nähstüberl und warten nur noch darauf, zusammengenäht zu werden. Aber erst mal musste diese neue Shopping Bag her. Vorsicht, jetzt kommt Eigenwerbung: Ich liebe meine Shopping Bags und verwende sie selbst auch gerne als XXL-Handtasche, und da ich ja quasi an der Quelle sitze, habe ich sie in ganz vielen verschiedenen Farben und Mustern, immer passend zum Outfit. Diese habe ich aber gleich mehrere Male genäht, deswegen wandert sie gleich mal in den Shop.







Und meine Blümchen wandern noch schnell zu Holunderblütchen, wo ich mir gleich noch die vielen anderen Friday Flowers anschaue, jede Woche wieder ein Hochgenuss. Euch allen schon mal ein weltallerschönstes Wochenende!

xxx

Karin




Donnerstag, 26. März 2015

....



Die letzten Tage habe ich mich fleißig in die Tiefen meines Nähgemachs begeben, um auf Hochtouren die Frühjahrsausstattung zu produzieren. Angefangen habe ich dabei mit dem Kleidungsstück, das vorerst am dringendsten nötig ist: Ein luftiges Hängerchen, tragbar bei Temperaturen ab ca. 26° aufwärts. Wir machen das jetzt nämlich so wie die Engländer, Spaghettiträger sind ab 13° ein absolutes Muß, Schuhe sollten ab 5° nur noch ohne Socken getragen werden, noch besser gleich Riemchensandalen. Vielleicht messen die deswegen in Fahrenheit, das hört sich wenigstens nach mehr an?






Ich gehe jetzt Handschuhe stricken

xxx

Karin




Stoff Copenhagen Print Factory hier





Montag, 23. März 2015

Frühlingsbeanie und eine kleine Schwärmerei



Am Wochenende hat der Frühling ja gewaltig geschwächelt, ohne Mütze geht es also längst noch nicht. Und da die Tochter Klein die wollenen Wintermützen langsam dicke hat, gab es eine Neuauflage der Wendebeanies aus dem Herbst, und zwar diesmal mit österlichen Häschen drauf.






Und Leute, ich habe am Wochenende einen Film gesehen, der mich schier umgehauen hat, deswegen muss ich ihn euch unbedingt empfehlen. Vielleicht drehe ich euch jetzt eine alte Kamelle an, er ist schon von Ende 2012 und deswegen kennen ihn am Ende wahrscheinlich schon alle, aber für mich war er komplett neu und ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, der mich so bewegt hat.

Er heißt Searching for Sugarman und ist eine Dokumentation über den erfolglosen Folkmusiker Sixto Rodriguez. Anfang der 70er wurde er von zwei Produzenten in einem kleinen Club in Detroit entdeckt, die (bis heute übrigens) der festen Überzeugung waren, den nächsten Bob Dylan gefunden zu haben. Doch seine erste Platte floppte, genauso wie die zweite, er gab die Musik wieder auf und schlug sich fortan mit Gelegenheitsjobs durch. Allerdings geriet seine erste Platte auf verschlungenen Wegen in das damals aufgrund des Apartheitsregimes völlig von der Welt abgeschottete Südafrika, wo die Lieder schnell zu Hymnen der Anti-Apartheitsbewegung wurden. Auch nach dem Ende des Regimes war seine Musik dort allgegenwärtig und noch in den späten 80ern verorteten die Südafrikaner ihn in einer Liga mit den Beatles und Stones, bis sie feststellten, dass er im Rest der Welt komplett unbekannt war. Es bildeten sich Legenden, dass er sich auf der Bühne umgebracht hätte, während er unwissend auf Baustellen in Detroit Steine schleppte.

Mitte der 90er wollte dann ein südafrikanischer Journalist mehr über den Menschen Rodriguez rausfinden und initierte eine Homepage, auf der er Informationen sammelte. Und diese Seite sah zufällig eine der Töchter von Rodriguez und meldete sich. Er wurde nach Südafrika eingeladen, gab dort Konzerte vor ausverkauften Hallen und wurde frenetisch gefeiert. Danach kehrte er nach Detroit zurück und arbeitete weiter auf dem Bau. Und das ist das Unglaubliche an diesem Film: Hier wird ein Mann gezeigt, der keinerlei Verbitterung über den verpassten Ruhm, die verpassten Millionen zeigt, sondern einfach meint, es ist halt gelaufen, wie es gelaufen ist und sein Leben als erfüllt bezeichnet. Der keinen Rechtsstreit mit der Plattenfirma angefangen hat, die ihn offensichtlich um viel Geld betrogen hat und auch niemanden für verpasste Chancen anklagt. Der in Würde auf dem Bau arbeitet und seinen Töchtern beigebracht hat, dass ein Mensch nicht weniger wert ist, nur weil er eine schlecht bezahlte Arbeit hat. Eine unglaubliche Lektion über menschliche Größe.






Und wie bekomme ich jetzt nach so viel Begeisterung die Kurve zurück zu den Beanies? Ach, einfach gar nicht, einen schönen Wochenstart euch!

xxx

Karin



Mittwoch, 18. März 2015

Von Schlampermäppchen und Gender Studies im Kinderzimmer




In letzter Zeit war ich zugegebenermaßen ein wenig nähfaul, außer ein paar wirklich dringenden Kundenaufträgen habe ich eigentlich nichts genäht. Naja, muss auch mal sein, aber jetzt ist Schluss mit der Rumluscherei, die Frühjahrsausstattung für Tochter Klein muss her!








Und um meine Nähmaschine nach wochenlanger Faulenzerei nicht gleich wieder komplett zu überfordern, wurde als erstes ein dringend nötiges neues Schlampermäppchen für die Schule gefertigt. Außen im ja schon hier gezeigten Lieblingsstoff von Tula Pink, innen mit Wachstuch, man muss ja auch praktisch denken. Wobei ich nur noch grasgrünes Wachstuch mit pinkfarbenen Dots im Haus hatte, was mir dann in Kombination mit dem doch nicht gaaanz farblosen Außenstoff zuerst ein wenig too much vorkam. Aber nur wegen ein paar lumpigen Zentimetern Innenfutter wollte ich auch nicht extra neues Wachstuch kaufen, also her mit dem quietschegrünen Innenfutter. Und was soll ich sagen? Ich fand die Kombination am fertigen Mäppchen dann doch äußerst gelungen, schließlich handelt es sich hier um ein Stiftemäppchen für eine Sechsjährige und nicht um die Clutch für Mamas nächstes Candelightdinner.








Und die Tochter Klein schreibt und malt hier nicht nur fleißig für die Schule, sie hat auch jeden Tag als Hausaufgabe auf, mindestens eine Viertelstunde zu lesen. Als erstes richtiges selbstgelesenes Buch hat sie Eliot und Isabella sehr empfehlenswert erfolgreich gemeistert, jetzt musste Nachschub her. Kleiner Einschub: ich recherchiere übrigens immer bei A..z.n nach Büchern, schreibe mir die ISBN-Nr. auf und bestelle dann im Buchladen meines Vertrauens, dessen Weiterexistenz ist mir dann doch wichtiger als der eines gewinnwütigen Großkonzerns.






Also, Eliot und Isabella fertig, neues Buch muss her. Ab in die Bücherei, dort haben sie eine Riesenauswahl an Leseanfängerfutter und Tochter Klein ist sooo stolz, endlich einen eigenen Büchereiausweis zu haben. Und was macht sie da? Stürzt sich sofort auf die Reihe der rosa Glitzer-Glimmer-Sternchen-Einhorn-Prinzessinnen-Bücher. Ich musste dann doch lachen, momentan ist ja wieder überall die Rede von gleichgeschlechtlicher Erziehung, dass Mädchen ja automatisch in die rosa Mädchenecke gedrängt werden, von Mathe ferngehalten und überhaupt anders natürlich falsch erzogen werden und deshalb später auch die schlechter bezahlten Jobs bekommen.... kurz und gut, goldene Glitzerbücher sind der Anfang vom Ende und Mädchen, die sowas lesen, stehen eigentlich schon mir vier in der Verliererecke.






Andererseits bin ich als aufgeklärte Literaturfreundin der Meinung, dass man erstens irgendwann auch richtigen Mist lesen muss, um überhaupt den Unterschied zu guten Büchern zu erkennen und zweitens auch wir großen gebildeten Erwachsenen nicht ausschließlich Nobelpreisträger konsumieren, sondern zwischendrin auch gerne mal im Arztwartezimmer in der InStyle schmökern und romantische Komödien mit absehbarem Ausgang anschauen. Und als Kind haben wir doch auch alle Hanni und Nanni gelesen, oder?

Und weil ich meine Tochter nicht ins Physikbuch für Leseanfänger zwingen wollte, kam eben das tolle Pferdebuch mit dem güldenen Einhorn vorne drauf mit heim, ist ja nur von der Bücherei, kann man ja zurückgeben. Und was sagt sie nach den ersten 30 Seiten der bis dahin zugegeben recht rüschigen Ponygeschichte? 'Jetzt fehlt ja nur noch, dass da so ein blöder Prinz auftaucht und geheiratet wird.' Ha! Unterschätzt eure Kinder nicht! Die merken nämlich sehr wohl von selbst, wenn sie für blöd verkauft werden! Ich bin ja gespannt, ob sie das Buch zu Ende lesen will.







Und da ich in puncto Buchgeschmack der Tochter Klein nun vollends vertraue, gebe ich euch noch schnell eine ihrer Kinderzimmerregeln mit auf den Weg: Niks drekik machn! 
Vertraut euren Kindern, die machen das schon!

xxx

Karin




Stoff Tula Pink hier
Eliot und Isabella ISBN 978-3407799159 beim Lieblingsbuchladen



Donnerstag, 26. Februar 2015

Urlaub Alltag Alltag Urlaub


Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mein vorgeplanter Sonntagsgruß letztes Wochenende nicht geklappt hat. Obwohl ich letzten Sonntag noch auf der Skipiste weilte und wir für den Heimweg den größtmöglichen Umweg vom Bregenzer Wald nach München eingeplant hatten, wollte ich euch natürlich nicht ohne Sonntagsgruß stehen lassen und habe ganz ausgefuchst schon vor unserer Abreise einen Gruß gebastelt und zur Veröffentlichung für Sonntag Früh vorgeplant. Bei meiner ungeheuren Begabung am Rechner hätte ich mir eigentlich schon vorher denken können, dass es nicht klappt und genau so war es dann auch. Und aus einem Sonntagsgruß kurzerhand einen Montagsgruß machen und das Ganze einfach einen Tag später posten, das geht ja nun wirklich nicht.....






In der Faschingswoche hatten wir Bayern Ferien, die ich diesmal mehr als weidlich ausgenutzt habe. Als altes Wintertier war ich fast jeden Tag mit den Damen Töchtern entweder auf wunderschönen Wanderungen hier in der Umgebung oder auf der Skipiste. Besonders schön war dabei die Rundwanderung von Dietramszell über den Hackensee und den Dietramszeller Waldweiher mit abschließender Einkehr in der Klosterschänke Dietramszell. Es gibt eigentlich keine Wirtschaft (ich bleib jetzt mal im bayrischen Idiom) im Oberland, die ich so sehr liebe wie die. Seit Jahren schaffen sie dort bravourös den Spagat zwischen bayrisch-deftiger Küche und fleischloser Leichtigkeit, das einvernehmliche Miteinander des Stammtischs der umliegenden Bauern mit schickem Münchner Großstadtpublikum. Und die traumhafte Tischdeko würde ich am Liebsten jedesmal mitnehmen. Wenn ihr mal auf der Durchreise in der Gegend seid, unbedingt reinschauen!






Aber es gab natürlich nicht nur dolce far niente, mein Arbeitszimmer wurde endlich mal wieder gründlich generalüberholt und nebenher konnte ich es mir nicht verbeißen, im Rahmen meines endlos währenden Stoffabbauprojekts ein paar neue Minikuschelkissen und Herzen zu nähen. Ach ja, der Stoffabbau, das ist bei mir so ein Ewigkeitsthema. Inzwischen versuche ich mich wirklich beim Stoffeinkauf strengstens zu maßregeln, aber dann sehe ich doch immer wieder so viele schöne Muster und unweigerlich setzt bei mir ein Pawlowscher Haben-Will-Reflex ein, kennt ihr das auch? Ich habe mich da in letzter Zeit schon gewaltig gebessert, aber trotzdem, der Berg wird nicht wirklich kleiner. Deswegen werde ich in nächster Zeit statt vieler Mädchenkleider eher ein paar Kleinstprojekte realisieren, mal sehen, ob ich's durchhalte.







Und dann gings eben noch spontan für vier Tage nach Damüls im Bregenzer Wald, was ich auch nur durchweg empfehlen kann. Ein landschaftlich absolut traumhaftes Skigebiet mit vielen mittelschweren Genußpisten. Und was mein Skifahrerherz natürlich höher schlagen ließ, waren die vielen ausgewiesenen Skirouten, also lawinengesicherte Tiefschneehänge. Und da wir Sonntag auch noch Neuschnee hatten, wurden die Routen bis zum Umfallen durchpflügt. Der Ort selbst ist eigentlich gar kein Ort sondern eher eine lockere Ansammlung ehemaliger Bergbauernhöfe, aber genau das macht den landschaftlichen Reiz aus. Und für Nicht-Skifahrer gibt es unzählige idyllische Wanderwege. Allerdings habe ich die vier Tage kein einziges Bild gemacht, schäm.







Und die Frau Tochter Groß hat ihr Zimmer auf sagen wir mal sehr kreative Weise tapeziert, nämlich mit Seiten aus alten Lexika, was uns auch noch im Vorfeld einen sehr gemütlichen Vormittag in diversen Antiquariaten in der Münchner Maxvorstadt beschert hat. Da ich das Ergebnis wirklich ganz erstaunlich gut finde, versuche ich, von der Frau Tochter die Genehmigung für ein paar Bilder zu erwirken, sie ist da nämlich ein wenig eigen. Aber als Anregung wollte ich es einfach schon mal anbringen.






So, das war jetzt ein relativ wuseliger Post mit allem Möglichen, aber es passiert eben auch eine Menge in fast zwei Wochen. Und wie sieht's bei euch so aus?

xxx

Karin


Dienstag, 18. November 2014

grey with a little bit of red



So hieß einer meiner liebsten Läden in meiner Lieblingsshoppingmeile, der Münchner Reichenbachstraße. Leider ist er vor knapp zwei Jahren wie so viele schöne Läden in dieser Ecke der Gentrifizierung zum Opfer gefallen und musste der Dependance eines internationalen Luxuslabels weichen. Aber immerhin betreibt die Besitzerin weiterhin schräg gegenüber den wunderschönen Kleiderladen Rocket, wo es viele kleine skandinavische Labels zu annehmbaren Preisen gibt. Aber darüber wollte ich eigentlich gar nicht schreiben.






Vielmehr bin ich hier nur schnell mal aus meinem Nähgemach aufgetaucht, um kurz meine neuesten Ergüsse zu zeigen. Nach Tagen des Beutelchen- und Taschen-Nähens musste mal ein RatzFatz-Zwischenprojekt her, irgendwie war mir mal wieder nach einem schnellen Erfolgserlebnis. Außerdem schrie unser Sofa schon länger nach einer kissentechnischen Veränderung oder besser gesagt Erweiterung, aber jetzt kommts, die Flamingokissen sind gar nicht fürs Sofa, dort herrscht nämlich momentan ein strenges Grau-, Grün- und Türkisregiment. Bloß kam mir beim Fertigen eines schmissigen Dackelkissens in Grün und Dunkelgrau die Idee, auch noch einen Flamingo aufs Kissen zu werfen, und jetzt staune bitte mal jeder, wie tolle Flamingos ich zeichnen kann man merkt schon, ich bin momentan wirklich sehr angespannt und klammere mich an jedes bisschen Zuspruch.






Fototechnisch passte mir dann heute einfach was Rotes besser ins Konzept, mir war beim draußen herrschenden Sauwetter einfach nach warmen Farben. Deswegen ist obiges Bild auch etwas graustichig geraten, fotografieren bei miesesten Lichtverhältnissen, ihr kennt das ja... Aber immerhin konnte ich wieder meine geliebten neuen Barhocker zum Einsatz bringen UND das Gänsebild, auf das mich einige nach diesem Post angesprochen haben. Also: Das Bild hat mein Mann vor vielen vielen Jahren in einer Gänsezucht (Bio, wo kämen wir sonst hin?) in der fränkischen Provinz fotografiert. Und den Rahmen haben wir beim Entrümpeln des Dachbodens meiner Mutter gefunden, mit einer schrecklich schlechten Rembrandt-Kopie drinnen, kein Wunder, dass sie das nicht aufhängen wollte. Also miese Kopie raus, Gänse rein. Dann hing es jahrelang im Vorraum und seit unserem Umbau im Sommer hängt es im Wohnzimmer. Kaufen kann man es übrigens auch, allerdings ohne Rahmen :)






Und dann gibts noch mein korallrotes Häkeldeckchen zu bestauen. Als wir im Sommer auf der Alm waren, hatte ich ein Häkelheftchen und zwei Wollknäule dabei, eigentlich wollte ich irgendein Tierchen für Tochter Klein häkeln. Dann fand ich darin die Anleitung für ein kleines Deckchen. Nun bin ich ja so gar nicht der Deckchen- und Spitzentyp, aber ich wollte so ein Muster unbedingt mal ausprobieren und in dem satten Korallrot konnte ich mir so ein Deckchen durchaus auch beim mir vorstellen. Jetzt gefällt es mir so gut, dass ich vielleicht noch eins in Neonpink mache, aber sicher erst nach Weihnachten, momentan ist wie jedes Jahr Land unter. Komisch eigentlich, wir wissen doch, wann Weihnachten ist und fangen trotzdem jedes Jahr wieder zu spät an. Also ich zumindest.





So, nun wandern die Kissen noch in den Shop und ab morgen auch in den aktuellen Laden des Kaufhauskollektivs. Und ich wandere wieder in meine Nähgemächer und wünsche Euch allen eine schöne Restwoche!

xxx

Karin



Dienstag, 14. Oktober 2014

Immer im Stress



Seit gestern läuft wieder ein Popupstore des Kaufhauskollektivs, dem auch meine Wenigkeit angehört. Deswegen heute ein wortarmer Post mit Bildern von ein paar Kleinigkeiten, die ich dafür genäht habe. Ihr findet den Store in München in den Stachuspassagen, fast direkt neben dem Ausgang zur Neuhauser Straße. Vorbeikommen lohnt sich!




Euch allen eine schöne Woche!

xxx

Karin


Dienstag, 30. September 2014

ein bisschen bunt geht immer



Hallo meine Lieben, der Herbst schreitet ja mit großen Schritten voran und ich finde das weiterhin ganz wunderbar, dieses Licht, die satten warmen Farben, das ist einfach genau meins.







Trotzdem kleide ich mich lieber in gedeckten Farben, genau genommen gehöre ich sogar zu den ganzjährigen Schwarz-, Weiß- und die ganze Graupalette-Trägerinnen. Und auch beim Fräulein Tochter Klein erwische ich mich jeden Herbst dabei, ihr einen Haufen Sachen in gedeckten Herbsttönen zu kaufen und zu nähen und eigentlich finde ich es auch sehr schön, selbst kleine Kinder auch mal in dunklen und 'erwachsenen' Farben zu kleiden.

Jetzt hatte ich aber noch einen ganzen Ballen vom wunderbaren Hoppy-Dot-Stoff von Tula Pink herumliegen, in sattem Orange und leuchtendem Pink, ein richtiger Sommerstoff eben. Nur ist ja leider der Sommer für mich dieses Jahr ausgefallen, zuerst wegen Umbau und dann wegen ist nicht. Sollte ich jetzt deswegen den Stoff bis nächstes Jahr liegen lassen? Neenee, bis dahin gibt es schon wieder so viele tolle neue Stoffe, dass ich den bis dahin glatt vergessen habe, und bei genauerer Betrachtung passen die Farben doch geradezu ideal zum Herbst, oder? Also flugs eine Tunika genäht, noch schnell ein Häschen gezeichnet und drauf appliziert und fertig ist das Sonnenoutfit für graue Tage, das natürlich auch gleich in den Shop wandert.






Die junge Dame ist jetzt seit zwei Wochen auch endlich ein stolzes Schulkind und das große Thema ist jetzt natürlich Lesen lernen ich gehöre nicht zu den Verfechterinnen des den-Kindern-schon-vorher-möglichst-viel-Beibringens. Und da stehe ich vorm selben Dilemma wie schon damals bei meinen beiden Großen: Da liest man den Kindern jahrelang erlesenste Kinderliteratur vor ich will ja selbst dabei auch ein wenig unterhalten werden, stellt mit Freuden fest, dass sie durchaus Geschmack entwickelt haben und eine gute von einer schlechten Geschichte unterscheiden können, aber all die guten Bücher und Geschichten gibt es nur in winzigster 10-Punkt-Schrift gedruckt, also absolut leseanfängerungeeignet. Warum bringt niemand Pippi Langstrumpf in Großdruck raus? Warum gibt es nur dröge und absolut langweilige Schulhof-, Fußball-, Pony- und Wasweißich-Geschichten? 







Oder sind die guten Leseanfängerbücher an mir vorbeigegangen? Oder gar der Buchladen meines Vertrauens doch schlechter sortiert als von mir bisher wahrgenommen? Für gute Tipps bin ich Euch unendlich dankbar und man beachte bitte auch die Kopfbedeckung des Schweins im obigen Bild.

xxx

Karin



Dienstag, 27. Mai 2014

Shopnews und ein neues Lieblingspielzeug


Hallo an diesem zumindest hier grauen und verregneten Tag. Hier schüttet es heute, was runtergeht und so quält mich mein Gewissen wenigstens nicht, dass ich eigentlich dringend Rasenmähen meine Lieblingsbeschäftigung müsste. Stattdessen war ich ein braves Mädchen und habe zwei Trägerhemdchen genäht, die heute noch im Laufe des Tages in den Shop wandern werden. Und da die Hemdchen beim Probetragen an Tochter Klein sehr gut angekommen sind, werde ich die nächsten Tage wohl noch ein paar mehr produzieren.




Garniert habe ich das Ganze mal wieder mit ein paar Bildern von meiner Joggingstrecke. Wie Ihr ja wisst, bin ich ein absoluter Neuling auf dem Gebiet der mobilen Kommunikation. Und eigentlich verschicke ich weiterhin fast ausschließlich martialische Botschaften an meine Kinder und lasse den Apparat ansonsten meistens ausgeschaltet in der Schublade liegen, AUSSER zum Joggen, da nehme ich das Handy immer mit, um Musik zu hören. Und als ich vor Kurzem bei wunderbarster Morgensonne durch den Wald lief, wollte ich die herrliche Stimmung einfach einfangen und habe munter mit der Handykamera drauflosfotografiert. Als konservative Spiegelreflexbenutzerin dachte ich natürlich, dass das nie und nimmer was wird, aber siehe da, die Bilder wurden ganz extraklasse (räusper, meiner Meinung nach). Und dann erzählte mir letzte Woche meine liebe Freundin Kathi vom Platzhirsch Holzkirchen noch, dass sie jetzt bei Instagram ist. Ihr ahnt es schon, da gibts mich jetzt auch.




Das ist natürlich eine Sache, die mich schon lange interessiert, mir aber wegen Handylosigkeit nicht zugänglich war. Naja, ich hab mich noch ziemlich angestellt, die App aufs Handy zu bekommen, das habe ich nämlich auch noch nie vorher gemacht. Ihr dürft jetzt lachen. Aber jetzt hab ichs geschafft und werde Euch in Zukunft auch von dieser Seite mit Bildern bombardieren. Und ich habe es sogar noch hinbekommen, den Link in der Sidebar zu installieren. Eigentlich könnte ich mich jetzt direkt als Systemadministrator selbständig machen, oder?




Nee nee, da bleibe ich doch lieber bei meiner Nähmaschine.




Außerdem muss ich mich bei Euch allen entschuldigen, dass ich in letzter Zeit so wenig kommentiere. Ich bin gesundheitlich nicht so ganz auf der Höhe und fühle mich oft ziemlich zermatscht. Ich lese bei Euch allen, aber ich will einfach keinen Blabla-Kommentar hinterlassen, deswegen schreibe ich oft lieber gar nichts und freue mich nur, bei Euch reinzuschauen.

xxx

Karin


Und bis Montag läuft noch mein Giveaway!



Dienstag, 13. Mai 2014

Neue Pompomkissen!


Hallo meine Lieben, jetzt habe ich am Sonntag doch glatt übersehen, dass Muttertag ist und einen komplett muttertagsfreien Gruß an Euch geschickt. Also wünsche ich hiermit nachträglich allen Mamas unter Euch einen schönen Muttertag, ich hoffe, ihr habt den Tag genossen und wurdet von Euren Lieben verwöhnt. Und obwohl ich ja selbst Mama bin, habe ich den Tag komplett verschwitzt. Herr Sohn schreibt heute Mathe-Abitur bitte Daumen drücken und die letzte Lernrunde stand einfach im Vordergrund. Und Tochter Klein hat heute Geburtstag und für die musste natürlich eine kleine Überraschung im Nähgemach gefertigt werden. Nebenher habe ich im Rahmen meines Stoffabbauprojekts endlich wieder neue Pompomkissen genäht.




Einen Teil der Geburtstagsgeschenke habe ich mir gleich mal für die Bilder gemopst. Wer schon länger bei mir liest, weiß, dass ich ein ganz großer Schleichtier-Fan bin. Also, ich spiele nicht damit ehrlich, aber sie stehen bei uns wirklich an allen Ecken und Enden als Deko rum. Oft muss ich mir deswegen erbitterte Kämpfe mit Tochter Klein liefern, weil sie nämlich wirklich damit spielt und natürlich gerade die Tiere, die ich dekorativ auf den Esstisch drapiere, für ihren aktuellen Bauernhof braucht. So habe ich zumindest immer einen Grund, neue Tiere zu kaufen und irgendwann haben wir vielleicht wirklich genug, damit sie für alle Familienmitglieder reichen.




Außerdem habe ich auch mal wieder ein neues Sternenkissen gestrickt. Ich liebe diese Kombination aus dicker Strickwolle und zartem Stoff.




Und nun muss ich noch schnell den Waffelteig anrühren. Wegen des Abitur-Ausnahmezustands haben wir den eigentlichen Kindergeburtstag auf übernächste Woche verlegt und heute kommt nur die beste Freundin samt Mama zum Tratschen Kaffee trinken Spielen. Gestern Abend habe ich noch gefühlte 100 Minigugl für den Kindergarten gebacken und in dem Zuge endlich mal wieder den Küchenschrank mit den Backzutaten, Müeslipackungen, Marmeladevorräten usw. ausgemistet und saubergemacht. Eigentlich habe ich nur im obersten Fach nach Zuckerperlen gesucht, aber das Chaos dort war mir dann doch zu gewaltig meine großen Kinder backen auch und haben eine andere Auffassung von Ordnung als ich, also habe ich kurzerhand den ganzen Schrank ausgeräumt und losgeputzt. Passiert Euch das auch öfter, dass Ihr eigentlich was ganz anderes vor hattet und Euch dann komplett in anderen Dingen verzettelt? Ich versuche ja wirklich immer, eine Sache nach der anderen konsequent durchzuziehen, aber in dem Fall konnte ich einfach nicht anders. Jetzt bin ich aber auch sowas von stolz, das endlich mal wieder gemacht zu haben, obwohl meine Backaktion dadurch um eine gute Stunde verlängert wurde und ich ziemlich spät ins Bett kam einen Hugo zur Belohnung musste ich mir natürlich auch noch gönnen, räusper.





Und ein kleines Geschenkchen habe ich mir auch gegönnt, und zwar bei meiner lieben Freundin Kathi vom Platzhirsch Holzkirchen. Ich wollte nämlich schon lange ein zweites Cookies-Glas haben. Man kann natürlich auch Kekse darin aufbewahren, aber als alter Woll- und Stoffjunkie hebe ich darin Wolle und Stoffherzen auf.




Euch allen einen sonnigen und weltallerschönsten Tag!

xxx

Karin


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